Haftschicksale in Potsdam: Führung mit Gebärdensprache durch das Gefängnisgebäude


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Ein eindringlicher Rundgang durch ein Haus voller Geschichte und Erinnerung
Diese Führung in der Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße öffnet den Blick auf einen der bewegendsten historischen Orte Potsdams. Am 17. Mai 2026 erleben Besucherinnen und Besucher um 15:30 Uhr einen Rundgang durch das ehemalige Gefängnisgebäude, begleitet von einer Verdolmetschung in Gebärdensprache.
Geschichte zum Anfassen in authentischer Umgebung
Das Gebäude in der Leistikowstraße bewahrt eine bedrückende Authentizität, die den historischen Ort unmittelbar erfahrbar macht. In der Dauerausstellung treffen eindrückliche Exponate und historische Fotografien auf bauliche Spuren der Haftzeit. Besonders die kargen Kellerzellen und die erhaltenen Häftlingsinschriften erzählen von Entrechtung, Verzweiflung und dem langen Schatten der Vergangenheit.
Ein Ort, an dem Haftschicksale sichtbar werden
Im Mittelpunkt der Stadtführung stehen die Biografien ehemaliger deutscher und sowjetischer Häftlinge. Die Gedenkstätte versteht sich als zeithistorisches Museum mit besonderem bildungspolitischem Auftrag. Forschung, Bewahrung historischer Zeugnisse und eine pädagogisch fundierte Vermittlung schaffen ein Entdeckungserlebnis, das historische Zusammenhänge klar einordnet und zugleich persönlich berührt.
Barrierearme Vermittlung mit Gebärdensprache
Die Verdolmetschung in Gebärdensprache macht diese Führung zu einem wichtigen Angebot für mehr Teilhabe und kulturelle Zugänglichkeit. Gerade an einem Ort des Erinnerns entsteht so ein besonderer Zugang zu lokaler Geschichte, kulturellem Erbe und historischer Verantwortung. Die Vermittlung bleibt dabei sachlich, anschaulich und nah an den Menschen, deren Schicksale diesen Ort geprägt haben.
Ein starkes Erlebnis in Potsdams historischer Kulturlandschaft
Die Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße gehört zu den eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Wer Potsdam jenseits der berühmten Schlösser erleben möchte, findet hier einen stillen, intensiven Ort der Erinnerungskultur. Die Führung verbindet Wissen, Emotion und historische Einordnung zu einer kulturellen Bereicherung mit nachhaltiger Wirkung.
Wer Potsdam von seiner tiefgründigen Seite kennenlernen möchte, sollte sich diese Führung nicht entgehen lassen. Sie führt mitten hinein in ein Kapitel deutscher Geschichte, das bewegt, aufrüttelt und lange nachhallt. Jetzt den Termin vormerken und das besondere Entdeckungserlebnis in der Leistikowstraße buchen.
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