Re(DE)constructing Me again: Tanztheater in Potsdam über Identität und Neubeginn


Datum und Uhrzeit
Veranstaltungsort
Über diese Veranstaltung
Stimmung
Veranstaltungsorttyp
Ein Tanztheaterabend über Identität, Brüche und die Kunst des Neubeginns
Mit Re(DE)constructing Me again entsteht in Potsdam ein Bühnenerlebnis, das Bewegung, Biografie und Gegenwart in einer konzentrierten Tanztheater Performance verdichtet. Der Abend verbindet die Kraft des Körpers mit der Frage, wie ein Selbstbild entsteht, zerfällt und sich neu zusammensetzt.
Zwischen Erinnerung und Gegenwart
Die Produktion ist als künstlerisches Projekt von Sharon Kotkovsky für 2026 in Potsdam gefördert worden und verortet sich damit klar in der freien darstellenden Kunst der Stadt. Schon der Titel legt eine doppelte Bewegung nahe: rekonstruieren und dekonstruieren, bewahren und befragen, sich finden und wieder verlieren. Genau daraus bezieht dieser Abend seine Spannung.
Tanz als Sprache des Unausgesprochenen
Tanztheater lebt von der Verdichtung: Ein Blick, eine Geste, ein abruptes Innehalten können mehr erzählen als ein langer Monolog. In dieser Ästhetik entfaltet sich eine Theateratmosphäre, in der Körperlichkeit zur Dramaturgie wird. Die Publikumsreaktion dürfte gerade dort stark ausfallen, wo persönliche Erinnerung, Identität und die fragile Suche nach Zugehörigkeit in Bewegung übersetzt werden.
Eine Potsdamer Bühne für offene Fragen
Der Spielort in der Französischen Straße 18 verweist auf das Kunsthaus sans titre, einen Potsdamer Ort für Ausstellungen, Musik, Lesungen, Tanz und darstellende Kunst. Das Umfeld passt zur Produktion: nicht repräsentativ im klassischen Sinn, sondern nah an der künstlerischen Idee, offen, experimentell und atmosphärisch verdichtet. Für ein Tanztheater wie dieses bietet der Raum die passende Nähe zwischen Bühne und Publikum.
Warum dieser Abend Aufmerksamkeit verdient
Sharon Kotkovsky ist in Potsdam als Theatermacherin und Schauspielerin mit biografisch geprägten Arbeiten präsent. Das verspricht keine dekorative Tanzshow, sondern ein ernsthaftes, sensibles Stück Bühnenkunst, das mit Regie, Bewegung und Darstellung an die inneren Risse der Figur heranführt. Gerade darin liegt die Stärke dieses Formats: Es erzählt nicht nur von einer Person, sondern von vielen möglichen Selbstbildern.
Fazit: Wer zeitgenössisches Tanztheater mit emotionaler Tiefe, klarer künstlerischer Handschrift und starker Bühnenpräsenz sucht, erlebt hier einen Abend zwischen Körper, Erinnerung und Neuerfindung. Ein live erlebter Termin für alle, die Theater nicht nur sehen, sondern körperlich spüren wollen.
Offizielle Kanäle von Sharon Kotkovsky:
- Instagram: kein offizielles Profil gefunden
- Facebook: kein offizielles Profil gefunden
- YouTube: kein offizielles Profil gefunden
- Website: kein offizielles Profil gefunden










