DYSTOPIA im Schloss Sacrow: Kunst, Kriegserfahrung und Gegenwart im Dialog


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DYSTOPIA im Schloss Sacrow: Ein Sommer zwischen Bildgewalt und Zeitkritik
Mit DYSTOPIA. Wolfgang Petrick & friends öffnet Schloss Sacrow im Rahmen der Reihe Museum für einen Sommer einen eindringlichen Resonanzraum für Malerei, Skulptur und Installation. Die Ausstellung versammelt das Werk des 2025 verstorbenen Künstlers Wolfgang Petrick, ergänzt um Positionen von HELMA und weiteren Wegbegleitern. Kuratiert von Michael M. Thoss, entfaltet sich hier ein Kunsterlebnis, das die Verletzlichkeit des Menschen in einer bedrohten Welt sichtbar macht. ([spsg.de](https://www.spsg.de/aktuelles/ausstellung/dystopia))
Ein Kunstschaffender zwischen Kriegserfahrung und Neuer Figuration
Wolfgang Petrick gehört zu den prägenden Stimmen der Kritischen Realisten und der Neuen Figuration in Deutschland. Seine Biografie ist eng mit den Erfahrungen des Kriegsendes, der Jugend in West-Berlin und einem unruhigen 20. Jahrhundert verbunden. Als Student orientierte er sich an Otto Dix, George Grosz, Max Beckmann, Jean Dubuffet und James Ensor; später gründete er Großgörschen 35 mit, nahm 1976 an der documenta 6 teil und lehrte von 1975 bis 2007 als Professor an der Hochschule der Künste Berlin. Die Akademie der Künste verzeichnet ihn als Mitglied und dokumentiert seine wichtige Position in der Nachkriegskunst. ([spsg.de](https://www.spsg.de/aktuelles/ausstellung/dystopia))
Dystopische Bilder, körperliche Fragilität und expressive Materialität
Das Besondere an Petricks Werk liegt in der Verbindung aus politischer Wachheit und intensiver Bildsprache. Seine Gemälde, Skulpturen und Installationen kreisen um Kriegsangst, Entstellung, Maschinenwesen und menschliche Versehrtheit. Gerade in Schloss Sacrow wird diese Bildwelt als konzentrierte Werkbetrachtung erfahrbar: als Spannung zwischen Schönheit und Unruhe, zwischen historischer Architektur und zeitgenössischer Kunstkritik. Die Ausstellung zeigt, wie sehr Petricks Kunst bis in sein Spätwerk hinein auf zerstörerische Zivilisationsmuster reagiert. ([spsg.de](https://www.spsg.de/aktuelles/ausstellung/dystopia))
Schloss Sacrow als atmosphärischer Ausstellungsort
Schloss Sacrow selbst trägt die Aura eines besonderen Ortes. Das Haus liegt an der Krampnitzer Straße 33 in Potsdam, wird im Sommer als Veranstaltungsort genutzt und ist von der Landschaft des Potsdamer Havellaufs geprägt. Öffnungszeiten, Anreise mit dem ÖPNV, ein öffentlicher Parkplatz in der Ortseinfahrt Sacrow sowie der Hinweis auf eingeschränkte Barrierefreiheit geben Besucherinnen und Besuchern verlässliche Orientierung. Die Ausstellungsräume sind nicht rollstuhlgeeignet. ([spsg.de](https://www.spsg.de/schloesser-gaerten/objekt/schloss-sacrow))
Was Besucher im Sommer 2026 erwartet
Die Ausstellung läuft vom 4. Juli bis 13. September 2026. Vor Ort erwartet das Publikum eine konzentrierte, bildstarke Schau mit Werken von Wolfgang Petrick, HELMA und weiteren Künstlerinnen und Künstlern verschiedener Generationen. Unter 18 Jahren ist der Eintritt frei; der reguläre Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 6 Euro. Für Kunstinteressierte entsteht so ein ebenso sinnlicher wie intellektueller Besuch, der Gegenwartskunst, Museumspädagogik und Kunstgeschichte in einen intensiven Dialog bringt. ([spsg.de](https://www.spsg.de/aktuelles/ausstellung/dystopia))
Fazit: DYSTOPIA in Schloss Sacrow ist eine Ausstellung für alle, die Kunst als Reflexion über Gegenwart, Körper und Gesellschaft erleben wollen. Wer expressive Malerei, installative Kunst und kunsthistorisch fundierte Themen schätzt, sollte diesen Sommerbesuch fest einplanen. ([spsg.de](https://www.spsg.de/aktuelles/ausstellung/dystopia))
Offizielle Kanäle von Schloss Sacrow / SPSG:
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