Klimawandel und Klimaschutz im Kaukasus: Georgische Moore im Botanischen Garten Potsdam


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Georgiens Moore im Blick: Ein Vortrag über Klimawandel und Klimaschutz
Am Mittwoch, 9. Dezember 2026, führt Dr. Matthias Krebs vom Uni- und Moorforschungszentrum Greifswald das Publikum im Botanischen Garten Potsdam in die faszinierende Welt georgischer Moore. Der Lichtbilder-Vortrag verbindet wissenschaftliche Forschung, eindrucksvolle Landschaftsaufnahmen und aktuelle Fragen des Klimaschutzes.
Eine Reise zwischen Kaukasus und Schwarzem Meer
Georgien, das historische Kolchis, liegt zwischen dem Großen und Kleinen Kaukasus sowie dem Schwarzen Meer. Die Region beeindruckt mit ursprünglichen Wäldern, offenen Wiesen und artenreichen Moorlandschaften. Der Vortrag macht diese besondere Naturkulisse in Bildern erlebbar und ordnet ihre Bedeutung für den internationalen Moorschutz ein.
Forschung an einem außergewöhnlichen Moortyp
Forschende der Universität Greifswald untersuchten gemeinsam mit georgischen Kolleginnen und Kollegen die Moore des Landes. Dabei entdeckten sie vermutlich das einzige Regen-Durchströmungsmoor der Welt – einen bislang unbekannten Moortyp. Torfmoosrasen, leuchtend gelbe Azaleen und seltene, teils nur regional vorkommende Pflanzenarten prägen diese außergewöhnlichen Lebensräume.
Wissenschaft verständlich und anschaulich vermittelt
Dr. Matthias Krebs verknüpft Forschungsergebnisse mit eindrucksvollen Bildern aus dem Kaukasus. Im Mittelpunkt stehen die Rolle von Mooren im Klimasystem, ihre Empfindlichkeit gegenüber Veränderungen und die Möglichkeiten eines wirksamen Klimaschutzes. Damit richtet sich die Veranstaltung an naturkundlich interessierte Menschen ebenso wie an Besucherinnen und Besucher, die sich für Biodiversität, Landschaftsschutz und internationale Forschungsprojekte interessieren.
Ein besonderer Abend im Botanischen Garten
Der Große Hörsaal Botanik bietet den passenden Rahmen für dieses Veranstaltungserlebnis. Die Organisation durch den Botanischen Garten der Universität Potsdam verbindet wissenschaftliche Expertise mit einer anschaulichen Publikumsansprache. Die erwartungsvolle Event-Atmosphäre und die faszinierenden Landschaftsbilder machen den Vortrag zu einem informativen Abend für alle, die Naturforschung nicht nur abstrakt, sondern visuell und emotional erleben möchten.
Fazit
Der Vortrag eröffnet einen seltenen Einblick in die georgischen Moore und zeigt, warum diese sensiblen Ökosysteme für Klimaschutz und Artenvielfalt so wichtig sind. Wer den Kaukasus aus einer neuen Perspektive kennenlernen und aktuelle Moorforschung hautnah erleben möchte, sollte diesen Abend im Botanischen Garten Potsdam nicht verpassen.
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