Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße in Potsdam: Führung am historischen Ort


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Ein stiller Ort mit großer Geschichte: Führung durch die Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße
Die Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße in Potsdam öffnet am Sonntag, 13. September 2026, ihre Türen zu einer eindrucksvollen Führung an einem Ort, an dem Erinnerung, Geschichtsaufarbeitung und historische Authentizität unmittelbar spürbar werden. Die Gedenkstätte befindet sich im ehemaligen sowjetischen Untersuchungsgefängnis und zählt zu den bedeutenden Erinnerungsorten der Stadt.
Geschichte, die unter die Haut geht
Wer die Leistikowstraße betritt, trifft nicht auf ein gewöhnliches Ausflugsziel, sondern auf einen historisch aufgeladenen Schauplatz des Kalten Krieges. Das frühere Gefängnis der sowjetischen Militärspionageabwehr ist bis heute in bedrückender Authentizität erhalten und vermittelt Besucherinnen und Besuchern ein intensives Veranstaltungserlebnis zwischen Baugeschichte, politischer Bildung und Erinnerungskultur.
Ein Ort für Wissen, Begegnung und Perspektiven
Die Gedenkstätte arbeitet mit Ausstellungen, Führungen und Forschungsprojekten, um die Geschichte des Hauses und die Schicksale der Inhaftierten sichtbar zu machen. Besonders wertvoll für die Zielgruppenansprache ist die klare Verbindung aus historischer Expertise und anschaulicher Vermittlung. So entsteht ein Besuch, der nicht nur informiert, sondern nachhaltig berührt.
Erlebnis am Tag des offenen Denkmals
Am 13. September 2026 gelten an der Gedenkstätte verlängerte Öffnungszeiten ab 11 Uhr. Der Termin fällt auf den Tag des offenen Denkmals und bietet damit einen idealen Rahmen für alle, die Kultur, Geschichte und besondere Orte in Potsdam entdecken möchten. Der Eintritt ist frei, was den Besuch zusätzlich attraktiv macht und den Zugang niedrigschwellig hält.
Anreise und Rahmenbedingungen
Die Gedenkstätte liegt in der Leistikowstraße 1 in der Nauener Vorstadt. Eine direkte Parkmöglichkeit vor Ort gibt es nicht; der nächstgelegene Parkplatz befindet sich am Schloss Cecilienhof. Die Anreise mit Tram und Bus ist gut beschrieben, dennoch bleibt der historische Gebäudekomplex selbst aus Gründen des Denkmalschutzes nicht barrierefrei. Sehschwache und blinde Besucherinnen und Besucher finden im Innenhof jedoch ein ertastbares Bronzemodell mit Brailleschrift.
Fazit: Ein Besuch mit Nachhall
Die Führung durch die Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße verspricht kein lautes Spektakel, sondern ein tiefes, eindrucksvolles Veranstaltungserlebnis mit bleibender Wirkung. Wer Potsdamer Geschichte aus nächster Nähe verstehen will, erlebt hier einen der eindrucksvollsten Erinnerungsorte der Region live.
Offizielle Kanäle von Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße:
- Instagram: https://www.instagram.com/leistikowstrasse.potsdam
- Facebook: https://www.facebook.com/leistikowstr/
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- TikTok: kein offizielles Profil gefunden










