„Wir Anderen“ in Potsdam: Gesellschaftliche Vielfalt in der SED-Diktatur entdecken


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Geschichte sichtbar machen: Gesellschaftliche Vielfalt in der SED-Diktatur
Wie vielfältig war die Gesellschaft in der DDR – und welche Lebensrealitäten blieben lange unsichtbar? Der offene Workshop „Wir Anderen. Gesellschaftliche Vielfalt in der SED-Diktatur“ lädt am 3. Oktober 2026 in die Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße in Potsdam ein. In einem kurzen Geschichtslabor setzen sich die Teilnehmenden mit biografischen Quellen und persönlichen Geschichten auseinander.
Biografische Einblicke in eine vielfältige DDR
Im Mittelpunkt stehen die Erfahrungen von Menschen mit Migrationsgeschichte, jüdischen Menschen und queeren Menschen in der DDR. Ihre Lebenswege eröffnen neue Perspektiven auf Zugehörigkeit, Ausgrenzung und gesellschaftliche Vielfalt im SED-Staat. Die Veranstaltung verbindet historische Bildungsarbeit mit einer persönlichen, nahbaren Auseinandersetzung.
Gemeinsam fragen, zuhören und einordnen
Der Workshop bietet Raum für Austausch und Reflexion. Die Teilnehmenden untersuchen, welche Geschichten in der öffentlichen Wahrnehmung lange wenig Beachtung fanden und welche Bedeutung diese Erfahrungen für unsere Gegenwart besitzen. Das Format verbindet fachkundige Veranstaltungsplanung mit partizipativer Bildungsarbeit und richtet sich an alle, die Geschichte differenziert und gemeinsam erkunden möchten.
Teil des kostenfreien Programms am Tag der Deutschen Einheit
Der Workshop findet im Rahmen des Tags der offenen Tür in der Gedenkstätte Lindenstraße statt. Am 3. Oktober 2026 öffnet die Gedenkstätte von 10 bis 18 Uhr kostenfrei ihre Türen. Besucherinnen und Besucher können außerdem Ausstellungen, Kurzführungen und weitere Gesprächsangebote wahrnehmen. Kostenfreie Audioguides sowie Guides in Deutscher Gebärdensprache stehen zur Verfügung.
Eintritt und Anmeldung
Die Teilnahme am Workshop ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, wird zur besseren Planbarkeit jedoch unter info@gedenkstaette-lindenstrasse.de empfohlen. Beginn ist um 13 Uhr, das Geschichtslabor dauert voraussichtlich eine Stunde.
Fazit: Der Workshop eröffnet einen konzentrierten und zugleich persönlichen Zugang zur gesellschaftlichen Vielfalt in der DDR. Wer historische Erfahrungen verstehen, Perspektiven sichtbar machen und über Zugehörigkeit ins Gespräch kommen möchte, erlebt in der Gedenkstätte Lindenstraße ein eindrucksvolles Veranstaltungserlebnis mit fachlicher Tiefe und menschlicher Nähe.
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