Gedenken an die Reichspogromnacht in Potsdam: Erinnern und Verantwortung zeigen

Event: Gedenken an den 88. Jahrestag der Reichspogromnacht in Synagogenzentrum Potsdam, Schloßstraße 8, 14467 Potsdam on 9. November 2026

Datum und Uhrzeit

9. November 2026 17:00 Uhr

Veranstaltungsort

Synagogenzentrum Potsdam
Schloßstraße 8, 14467 Potsdam, Deutschland

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Kostenlos

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Gemeinsam erinnern, Verantwortung übernehmen

Am Montag, den 9. November 2026, lädt Potsdam zu einer öffentlichen Gedenkveranstaltung anlässlich des 88. Jahrestages der Reichspogromnacht ein. Im Synagogenzentrum Potsdam stehen Erinnerung, Würde und die gemeinsame Verantwortung für eine offene Gesellschaft im Mittelpunkt.

Gedenken im Synagogenzentrum Potsdam

Die Veranstaltung beginnt um 17:00 Uhr in der Schloßstraße 8. Oberbürgermeisterin Noosha Aubel hält eine Rede. Mehrere Graphic Storys zu Potsdamer Stolpersteinen, erstellt von Sigrid Meesmann, machen lokale Lebensgeschichten sichtbar und geben der Erinnerung eine persönliche Perspektive.

Texte, Musik und lokale Erinnerungskultur

Schülerinnen und Schüler der Katholischen Marienschule sprechen begleitende Texte. Die musikalische Gestaltung übernehmen die Geigerinnen Alina Bauer und Vivien Zeller. So verbindet das Veranstaltungserlebnis historische Bildung, biografisches Erinnern und eine würdevolle Atmosphäre.

Fortsetzung am ehemaligen Synagogenstandort

Um 18:00 Uhr wird das Gedenken am Standort der ehemaligen Synagoge am Platz der Einheit 1 fortgesetzt. Dort werden Kränze und Blumen niedergelegt. Die Veranstaltung wird gemeinsam von der Jüdischen Gemeinde Potsdam, der Katholischen Pfarrei Allerheiligen, dem Evangelischen Kirchenkreis Potsdam, der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Potsdam, OMAS GEGEN RECHTS Potsdam und der Landeshauptstadt Potsdam getragen.

Ein Abend für Erinnerung und Zusammenhalt

Die Gedenkveranstaltung richtet den Blick auf die Zerstörung von Synagogen und jüdischen Gebetshäusern, die Verwüstung jüdischer Friedhöfe und die Verfolgung jüdischer Menschen im nationalsozialistischen Deutschland. Das Publikum erwartet ein konzentriertes, musikalisch begleitetes Erinnern mit starkem Bezug zur Potsdamer Stadtgeschichte. Wer ein Zeichen gegen das Vergessen und gegen Antisemitismus setzen möchte, erlebt diesen Abend am besten vor Ort.

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Quellen:

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