Die Simonschen Anlagen in Seelow: Vortrag im Potsdam Museum in Potsdam


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Ein Abend über Gartenkunst, Erinnerung und die Wiederbelebung eines besonderen Kulturerbes
Am 11. November 2026 führt das GartenForum Glienicke im Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte in eine faszinierende Erzählung zwischen Landschaftsarchitektur, Sozialgeschichte und Denkmalpflege. Im Mittelpunkt stehen die Simonschen Anlagen in Seelow, ein außergewöhnliches Gartendenkmal der Weimarer Republik, das einst von Hugo Simon als visionäres Mustergut gedacht war.
Ein Ensemble mit Haltung
Hugo Simon verband Landwirtschaft, Kultur und gesellschaftliche Idee zu einem Konzept, das weit über seine Zeit hinausweist. Die Veranstaltung zeichnet nach, wie aus dem Schweizerhaus in Seelow ein hochmodernes Gut entstand, in dem Obstbau, Geflügelzucht, Parkanlage und geistige Referenzen eine seltene Einheit bildeten. Genau diese Verbindung macht den Abend für alle spannend, die sich für Gartengeschichte, Architektur und Kulturvermittlung interessieren.
Restaurierung als lebendige Aufgabe
Die Wiederherstellung der Simonschen Anlagen ist kein nostalgischer Blick zurück, sondern ein präzise geplantes Langzeitvorhaben. Der Vortrag zeigt, wie die Anlage denkmalgerecht saniert und zugleich als geistiges Projekt neu lesbar gemacht wird. Besucherinnen und Besucher erleben hier, wie Fachwissen aus Gartendenkmalpflege und Veranstaltungsplanung ein historisches Ensemble wieder in die Gegenwart holt.
Zwei Vorträge, ein roter Faden
Den inhaltlichen Rahmen setzen zwei Beiträge: PD Dr. Anna-Dorothea Ludewig von der Universität Potsdam und der Hugo Simon Stiftung beleuchtet Hugo Simons Kulturgut in Seelow, während Dr. Joachim Jacobs die Restaurierung und Wiederbelebung des bedeutenden Gartendenkmals einordnet. Dadurch entsteht ein dichtes Veranstaltungserlebnis mit wissenschaftlicher Tiefe und klarer Zielgruppenansprache für Kulturinteressierte, Denkmalfreunde und alle, die historische Orte neu entdecken möchten.
Ort mit guter Erreichbarkeit
Austragungsort ist das Potsdam Museum am Alten Markt 9. Die Anreise ist mit ÖPNV, Fahrrad und zu Fuß komfortabel möglich; auch barrierefreier Aufzug und barrierefreies WC sind vorhanden. Wer mit dem Auto kommt, findet in der Umgebung gebührenpflichtige Parkmöglichkeiten. Das schafft gute Bedingungen für einen entspannten Vortragsabend im Herzen der Stadt.
Fazit
Diese Veranstaltung verbindet fundierte Einblicke, historische Substanz und eine eindrucksvolle Erzählung über die Zukunft eines Gartendenkmals. Wer sich für Kulturgeschichte, Restaurierung und die stille Kraft gestalteter Landschaften begeistert, sollte diesen Abend nicht verpassen.
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