Wer schreibt hier Geschichte? Zeitzeuginnengespräch über den Brandenburger Weg in Potsdam


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Wer schreibt hier Geschichte? Ein Abend über Erinnerungen und den Brandenburger Weg
Wie entsteht Geschichte – und wessen Perspektive prägt sie? Am 6. November 2026 lädt das Brandenburg Museum in Potsdam zu einem besonderen Veranstaltungsabend rund um den historischen Prozess des „Brandenburger Wegs“ ein. Die Eröffnung des neuen Ausstellungsbereichs „Das Archiv der Leute“ verbindet individuelle Erinnerungen, politische Geschichte und ein moderiertes Zeitzeuginnengespräch.
Geschichte aus unterschiedlichen Blickwinkeln
Im Mittelpunkt steht die Methodik der Multiperspektivität. Der „Brandenburger Weg“ beschreibt einen politischen Entwicklungsprozess nach 1990, der auf Konsensdemokratie und eine Orientierung am Gemeinwohl zielte. Die Veranstaltung macht sichtbar, dass historische Entwicklungen nicht nur aus offiziellen Dokumenten, sondern auch aus persönlichen Erfahrungen, Erinnerungen und Deutungen bestehen.
Ausstellungserlebnis und persönliche Quellen
Bereits ab 17:30 Uhr öffnet das Museum seine Türen für einen individuellen Rundgang durch die Ausstellung. Im „Archiv der Leute“ begegnen Besucherinnen und Besucher persönlichen Objekten, Biografien und Videointerviews von Menschen aus Brandenburg. Die Ausstellung lädt dazu ein, Primärquellen selbst zu betrachten und sich ein vielschichtiges Bild eines komplexen und umstrittenen Kapitels brandenburgischer Zeitgeschichte zu erschließen.
Moderiertes Gespräch mit Susanne Krause-Hinrichs und Martina Weyrauch
Nach der Begrüßung um 18 Uhr beginnt um 18:15 Uhr das moderierte Gespräch mit Susanne Krause-Hinrichs und Martina Weyrauch. Ihre Perspektiven eröffnen einen direkten Zugang zur politischen und gesellschaftlichen Entwicklung Brandenburgs. Die Publikumsstimmung entsteht dabei aus dem Wechselspiel von Ausstellung, Gespräch und persönlicher Reflexion – ein Veranstaltungserlebnis für geschichtsinteressierte Menschen, politisch interessierte Gäste und alle, die sich mit Erinnerungskultur auseinandersetzen möchten.
Ein Abend für Dialog und Erinnerungskultur
Die Veranstaltungsplanung setzt auf einen klaren dramaturgischen Ablauf: Ausstellungserkundung, Begrüßung, Gespräch und ein abschließender Ausstellungsbesuch. Nach dem moderierten Austausch klingt der Abend bei Getränken aus. Das Eventmanagement der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte verbindet damit kulturelle Bildung, politische Diskussion und eine lebendige Begegnung mit brandenburgischer Geschichte.
Der Eintritt ist frei. Wegen der begrenzten Plätze ist eine verbindliche Anmeldung über den Online-Ticketshop erforderlich. Eine telefonische oder Vor-Ort-Reservierung ist nicht vorgesehen.
Fazit: Geschichte wird lebendig, wenn Menschen sie erzählen
Wer den „Brandenburger Weg“ nicht nur als politisches Schlagwort, sondern als Erfahrungs- und Erinnerungsgeschichte verstehen möchte, erlebt im Brandenburg Museum einen konzentrierten und anregenden Abend. Entdecken Sie das „Archiv der Leute“, hören Sie unterschiedlichen Perspektiven zu und erleben Sie Geschichte dort, wo sie persönlich und gegenwärtig wird.
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