Was tun? Buchvorstellung in Potsdam verbindet Literatur und Engagement gegen Antisemitismus


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Was tun? Eine Buchvorstellung über Wege aus dem Antisemitismus
Am 28. Oktober 2026 lädt das Brandenburg Museum für Zukunft, Gegenwart und Geschichte in Potsdam zu einer Buchvorstellung mit anschließender Podiumsdiskussion ein. Im Mittelpunkt steht der Sammelband Was tun? Wie in Deutschland Antisemitismus wirksam bekämpft werden kann, herausgegeben von Prof. Dr. Julius H. Schoeps und Susanne Krause-Hinrichs unter Mitarbeit von Olaf Glöckner.
Literatur als gesellschaftliche Intervention
Der Band verbindet wissenschaftliche Analyse, politische Einordnung und praktische Erfahrungen aus der Antisemitismusbekämpfung. Zu Wort kommen Menschen aus Bildung, Training, Theologie, Recht und Journalismus, die Antisemitismus und Israelhass nicht allein beschreiben, sondern nach konkreten Gegenstrategien fragen. Die Buchvorstellung eröffnet damit einen literarischen und zugleich gesellschaftspolitischen Diskurs über Verantwortung, Erinnerungskultur und demokratischen Zusammenhalt.
Eine Podiumsdiskussion mit unterschiedlichen Perspektiven
Im Anschluss an die Präsentation diskutieren Prof. Dr. Norbert Janz, Susanne Krause-Hinrichs, Louis Lewitan und Christian Stäblein. Die Gesprächsrunde führt juristische, wissenschaftliche, psychologische und kirchliche Perspektiven zusammen. Gerade diese Verbindung macht den Abend zu einer konzentrierten Autor-Begegnung mit dem aktuellen kulturellen Diskurs.
Zwischen Analyse, Erinnerung und Gegenwart
Die Lesungs-Atmosphäre dieses Abends entsteht aus der Spannung zwischen Buchvorstellung und öffentlichem Gespräch. Das Genre der politischen Sachliteratur trifft auf persönliche Erfahrung und institutionelle Verantwortung. Im Zentrum steht die Frage, wie demokratische Gesellschaften antisemitischen Einstellungen, judenfeindlichen Straftaten und dem Rückzug jüdischen Lebens aus dem öffentlichen Raum wirksam begegnen können.
Ein literarisches Erlebnis mit gesellschaftlicher Relevanz
Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für Gegenwartsliteratur, politische Bildung, jüdisches Leben und Antisemitismusforschung interessieren. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist erforderlich. Besucherinnen und Besucher erwartet ein informativer Abend mit Buchimpulsen, fachkundiger Diskussion und Raum für eine vertiefte Auseinandersetzung.
Wer Literatur als Sprachkunst und als Werkzeug gesellschaftlicher Verständigung erlebt, findet in dieser Buchvorstellung einen wichtigen Anlass zum Zuhören und Mitdenken. Erleben Sie die Diskussion am 28. Oktober 2026 live im Brandenburg Museum in Potsdam.
Offizielle Kanäle von Julius H. Schoeps:
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