PHAROS in Potsdam: Ein interkulturelles Chorkonzert als Lichtbrücke


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Pharos: Ein musikalischer Leuchtturm zwischen Deutschland und Ägypten
Am 26. September 2026 verwandelt sich die St. Nikolaikirche am Alten Markt in Potsdam in einen Resonanzraum für kulturellen Austausch. PHAROS – Lichtbrücken in ein Land von Morgen verbindet internationale Chormusik, europäische geistliche Traditionen, arabische Liedkultur und visuelle Kunst zu einem besonderen Kunsterlebnis.
Chorklang als Brücke zwischen Kulturen
Der Kammerchor Canzoneo aus Berlin, das Havelkonsort aus Werder und der Cairo Celebration Choir aus Ägypten treten gemeinsam auf. Werke von Johann Sebastian Bach und Johannes Brahms begegnen arabischer Chormusik und eröffnen eine vielschichtige musikalische Perspektive auf Geschichte, Gegenwart und Zukunft.
Die Symbolik des antiken Pharos
Der Titel verweist auf den antiken Leuchtturm von Alexandria – ein Sinnbild für Orientierung, Wissen und Verständigung über geografische, religiöse und historische Grenzen hinweg. In der historischen Architektur der Nikolaikirche gewinnt diese Idee eine besondere Raumwirkung: Stimmen, Nachhall und sakrales Licht verbinden sich zu einer konzentrierten Ausstellungsatmosphäre des Hörens.
Uraufführung und Live-Kalligrafie
Im Zentrum steht die Uraufführung von Bernhard Barths vierchörigem Werk PHAROS. Unter der Leitung des ägyptischen Dirigenten Nayer Nagui entfaltet sich ein Klangbild, das von einer Live-Performance des arabischen Kalligrafen Shahid Alam begleitet wird. Während die Musik erklingt, entwickelt sich aus arabischen Schriftzeichen das Bild eines Leuchtturms – eine unmittelbare Verbindung von Komposition, Bewegung, Materialität und visueller Form.
Ästhetische Erfahrung und kulturelle Bildung
PHAROS lädt zur Werkbetrachtung mit den Ohren und Augen ein. Die ästhetische Erfahrung entsteht aus dem Wechselspiel von mehrstimmiger Malerei des Klangs, liturgischer Klangfarbe, arabischer Liedtradition und performativer Schriftkunst. Das Konzert macht kulturelle Bildung sinnlich erfahrbar und zeigt, wie Musik Räume für Dialog und gemeinsame Erinnerung öffnet.
Fazit: Ein Konzert als Zeichen der Verständigung
Besucherinnen und Besucher erwartet ein interkulturelles Chorkonzert von großer musikalischer und visueller Eindringlichkeit. Wer Chormusik, sakrale Räume, zeitgenössische Uraufführungen und internationale Kulturbegegnungen erleben möchte, sollte PHAROS live in der St. Nikolaikirche besuchen.
Offizielle Kanäle von PHAROS und den beteiligten Chören:
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