Ökofilmgespräch im Filmmuseum Potsdam: Die Tierwelt auf Umwegen erleben

Event: Ökofilmgespräch: Risky Routes und Wildnis 2.0 – Die Tierwelt auf Umwegen in Breite Straße 1 a, 14467 Potsdam on 11. November 2026

Datum und Uhrzeit

11. November 2026 19:00 Uhr

Veranstaltungsort

Filmmuseum Potsdam
Breite Str. 1A, 14467 Potsdam, Deutschland

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Ökofilmgespräch in Potsdam: Wenn Tiere neue Wege durch eine veränderte Welt finden

Am 11. November 2026 lädt das Filmmuseum Potsdam zu einem eindrucksvollen Ökofilmgespräch über Tierwanderungen, bedrohte Lebensräume und die Widerstandskraft der Natur ein. Im Mittelpunkt stehen die ausgezeichneten Naturfilme Risky Routes und Wildnis 2.0 – Die Tierwelt auf Umwegen. Die Veranstaltung verbindet ästhetisches Filmerlebnis mit fundierter Umweltbildung und öffnet den Blick auf die Folgen menschlicher Eingriffe in natürliche Lebensräume.

Tierische Wege zwischen Straßen, Siedlungen und Industrieanlagen

Der Kurzfilm Risky Routes von Jonas Steiner führt in die unmittelbare Nähe des Menschen. Tiere überwinden gefährliche Barrieren und suchen sich Wege durch eine Landschaft, deren natürliche Zusammenhänge durch Verkehrswege, Bebauung und technische Infrastruktur zerschnitten sind. Die konzentrierte Bildsprache macht sichtbar, wie riskant selbst vertraute Wanderungen für Wildtiere geworden sind.

Wildnis 2.0 und die Rückkehr in neue Lebensräume

Patrick Centurionis Dokumentarfilm Wildnis 2.0 – Die Tierwelt auf Umwegen richtet den Blick auf Bartgeier, Rotfußfalke und Großtrappe. Die Tiere erschließen sich neue Lebensräume und entwickeln bemerkenswerte Anpassungsstrategien. Der Film erzählt von ökologischer Veränderung, biologischer Vielfalt und der Frage, wie moderner Artenschutz ein neues Zusammenleben von Mensch und Tier unterstützen kann.

Ausgezeichneter Naturfilm mit anschließender Diskussion

Beide Filme wurden im Rahmen der Ökofilmtour 2026 ausgezeichnet. Wildnis 2.0 erhielt den Preis in der Kategorie Naturschutz, während Risky Routes als Kurzfilm prämiert wurde. Nach der Vorführung folgt ein Publikumsgespräch mit Patrick Centurioni, Britta Schmidt von der Naturwacht Brandenburg und weiteren Gästen. Moderiert wird der Abend von Katrin Springer, der Leiterin der Ökofilmtour.

Kunsterlebnis, Naturbeobachtung und kulturelle Bildung

Die große Leinwand verwandelt wissenschaftliche Beobachtung in eine intensive ästhetische Erfahrung. Bewegungen, Landschaftsräume, Licht und die spannungsvolle Nähe der Kamera schärfen die Wahrnehmung für ökologische Zusammenhänge. Das Ökofilmgespräch bietet damit nicht nur eine Werkbetrachtung des Naturfilms, sondern auch einen anregenden Zugang zu Artenvielfalt, Landschaftsschutz und kultureller Bildung.

Fazit: Naturfilm live im Filmmuseum Potsdam erleben

Das Ökofilmgespräch verspricht einen eindringlichen Abend zwischen Kino, Naturbeobachtung und gesellschaftlichem Dialog. Kunstinteressierte, Filmfreunde und alle, die sich für Tierwelt und Artenschutz begeistern, erleben bewegende Bilder und erhalten im anschließenden Gespräch neue Perspektiven. Der Besuch im Filmmuseum Potsdam verbindet ästhetische Erfahrung mit konkretem Wissen über die Herausforderungen einer veränderten Umwelt.

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Quellen:

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