Glitch Art in der Digitalvilla: Kunst, Kontrolle und Sichtbarkeit erleben


Datum und Uhrzeit
Veranstaltungsort
Über diese Veranstaltung
Stimmung
Veranstaltungsorttyp
Glitch Art in der Digitalvilla: Wenn digitale Fehler zu Kunst werden
Am 18. Juni 2026 öffnet sich am Hedy-Lamarr-Platz in Potsdam ein Raum für eine Ausstellung, die den Blick auf Sichtbarkeit, Kontrolle und kulturelle Teilhabe schärft. Glitch Art in the Age of Perfect Censorship verbindet Kunst, Informatik und Medienkritik zu einem ebenso aktuellen wie konzentrierten Kunsterlebnis. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie algorithmische Systeme bestimmen, welche Inhalte im Netz erscheinen und welche im Schatten verschwinden. ([potsdamtourismus.de](https://www.potsdamtourismus.de/event/glitch-art-in-the-age-of-perfect-censorship))
Die Ästhetik der Störung
Glitch Art nutzt den Fehler nicht als Defizit, sondern als Ausdrucksform. Verzerrung, Bildbruch und digitale Fragmente werden hier zu visuellen Zeichen einer Medienkultur, die Perfektion oft nur simuliert. Die Dokumentationsplattform präsentiert Arbeiten von Ian Keaveny und weiteren Künstlerinnen und Künstlern, deren Inhalte durch Shadow Banning oder andere Formen der Einschränkung betroffen waren. So entsteht eine Werkbetrachtung, die ästhetische Erfahrung und gesellschaftliche Analyse untrennbar verbindet. ([potsdamtourismus.de](https://www.potsdamtourismus.de/event/glitch-art-in-the-age-of-perfect-censorship))
Zwischen DDR-Erinnerung und Plattformlogik
Besonders spannend ist der kulturhistorische Vergleich, den das Projekt zieht: Die Ausstellung stellt digitale Kontrollmechanismen heutigen Plattformen den Formen kultureller Steuerung vor 1989 gegenüber. Daraus entsteht ein präziser Kommentar zur Frage, wie sich Sichtbarkeit politisch, technisch und psychologisch organisieren lässt. Der historische Raum der Kunst gewinnt hier eine zusätzliche Tiefe, weil Medienkritik und Erinnerungskultur miteinander verschränkt werden. ([potsdamtourismus.de](https://www.potsdamtourismus.de/event/glitch-art-in-the-age-of-perfect-censorship))
Ein Ort für Diskussion, Vermittlung und digitale Bildung
Die Veranstaltung findet als hybrides Get-together in der Digitalvilla der Universität Potsdam statt, einem Ort, der seit Jahren mit digitalen Transformationsprozessen und experimentellen Formaten verbunden ist. Das macht den Abend nicht nur für Kunstinteressierte, sondern auch für Besucherinnen und Besucher aus den Bereichen Medienbildung, Kuratierung und Kulturforschung attraktiv. Die Anmeldung ist erforderlich, ein Hinweis auf den dialogischen Charakter dieses Formats. ([potsdamtourismus.de](https://www.potsdamtourismus.de/event/glitch-art-in-the-age-of-perfect-censorship))
Was Besucherinnen und Besucher erwartet
Wer diese Ausstellung besucht, erlebt keine klassische Hängung, sondern ein diskursives Kunsterlebnis zwischen Lecture, Dokumentation und kritischer Gegenwartsanalyse. Erwartet werden ästhetische Reize, inhaltliche Präzision und ein Blick auf die Frage, wie KI-Systeme und Algorithmen kulturelle Aufmerksamkeit steuern. Gerade darin liegt die besondere Kraft dieses Abends: Er macht sichtbar, wie fragil digitale Öffentlichkeit geworden ist. Ein Besuch lohnt sich unbedingt, weil hier Kunst nicht nur betrachtet, sondern als gesellschaftliche Erfahrung verstanden wird. ([potsdamtourismus.de](https://www.potsdamtourismus.de/event/glitch-art-in-the-age-of-perfect-censorship))
Offizielle Kanäle von Universität Potsdam:
- Instagram: https://www.instagram.com/unipotsdam/
- Facebook: https://www.facebook.com/unipotsdam
- YouTube: https://www.youtube.com/user/PresseUniPotsdam
- Website: https://www.uni-potsdam.de/en/presse/aktuelles/social-media










