Ach, Brandenburg im Brandenburg Museum: Fotografie als Gedächtnis des Wandels

Event: Ausstellungseröffnung „Ach, Brandenburg … Fotografie im Dialog 1996 | 2026“ in Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam on 1. Oktober 2026

Datum und Uhrzeit

1. Oktober 2026 18:00 Uhr

Veranstaltungsort

Brandenburg Museum für Zukunft, Gegenwart und Geschichte
Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam, Deutschland

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Entspannt

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Wenn Brandenburgs Erinnerungen neu ins Bild rücken

Die Ausstellungseröffnung Ach, Brandenburg … Fotografie im Dialog 1996 | 2026 lädt am 1. Oktober 2026 in das Brandenburg Museum für Zukunft, Gegenwart und Geschichte ein. Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle Fotografie für unsere Erinnerung spielt und wie sich der Blick auf Orte, Landschaften und Lebenswelten über drei Jahrzehnte verändert.

Eine fotografische Zeitkapsel wird geöffnet

Ausgangspunkt der Ausstellung ist das dokumentarfotografische Projekt Fotografie und Gedächtnis, das Diethart Kerbs und Sophie Schleußner zwischen 1993 und 1996 in drei ostdeutschen Bundesländern realisierten. Mehr als 22.000 Motive bewahren Ansichten des Brandenburgs der Nachwendezeit. Die Initiatorinnen und Initiatoren verstanden diese Bilder als Flaschenpost in die Zukunft: als visuelles Gedächtnis einer gesellschaftlichen Umbruchzeit.

Historische Aufnahmen treffen auf neue Perspektiven

Dreißig Jahre später haben Studierende der Fachhochschule Potsdam den Brandenburger Bestand im Archiv des Brandenburgischen Landesmuseums für moderne Kunst in Cottbus untersucht. In 15 Teams suchten sie die damaligen Aufnahmeorte auf, nahmen frühere Blickrichtungen wieder ein und schufen aktuelle Nachfotografien. Ergänzend entstanden freie fotografische Arbeiten aus Begegnungen, Beobachtungen und Gesprächen vor Ort.

Fotografie zwischen Erinnerung und Wandel

Die Ausstellung verbindet dokumentarische Fotografie mit zeitgenössischer Werkbetrachtung. Historische Bilder und neue Aufnahmen treten in einen visuellen Dialog: Orte erscheinen vertraut und fremd zugleich, Landschaften zeigen Spuren von Strukturwandel, und menschliche Lebenswelten werden als fragile, sich verändernde Erfahrungsräume sichtbar.

In dieser kuratorischen Gegenüberstellung entfaltet sich eine intensive ästhetische Erfahrung. Licht, Bildausschnitt, räumliche Distanz und fotografische Perspektive werden zu kunsthistorisch relevanten Mitteln, mit denen sich gesellschaftliche Transformation erzählen lässt. Die Ausstellung macht deutlich, dass Fotografie nicht nur dokumentiert, sondern Wahrnehmung formt und Erinnerung ordnet.

Kulturelle Bildung durch genaue Betrachtung

Die Ausstellung eröffnet vielfältige Zugänge zur kulturellen Bildung. Besucherinnen und Besucher können vergleichen, was sich an den fotografierten Orten verändert hat, welche Geschichten in den Bildern fortbestehen und wie sich der eigene Blick auf Brandenburg durch die Gegenüberstellung verschiebt. Die Werkbetrachtung wird so zur persönlichen Spurensuche zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Fazit: Ein Kunsterlebnis über das Weiterleben von Bildern

Die Ausstellungseröffnung verspricht einen anregenden Abend zwischen dokumentarischer Fotografie, zeitgenössischer Recherche und gesellschaftlicher Erinnerung. Wer Brandenburg als wandelnden Erfahrungsraum erleben und die Wirkung fotografischer Bilder unmittelbar nachvollziehen möchte, findet hier eine Ausstellung von besonderer historischer und ästhetischer Dichte. Ein Besuch im Brandenburg Museum bereichert den Blick auf Orte, Menschen und die Geschichten, die Bilder für kommende Generationen bewahren.

Offizielle Kanäle von Brandenburg Museum für Zukunft, Gegenwart und Geschichte:

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  • Website: https://brandenburg.museum

Quellen:

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