
Potsdam
Kleingartenverein "Am Schlaatz" e.V, Wetzlarer Str., 14482 Potsdam, Deutschland
NABU Ökolaube Potsdam | Fotos & Naturgarten
Die NABU Ökolaube Potsdam ist kein gewöhnlicher Veranstaltungsort und kein klassischer Schaugarten. Sie ist ein naturnaher Lern-, Begegnungs- und Erlebnisort in der Kleingartenanlage Am Schlaatz e.V., unmittelbar an der Nuthe. Auf rund 1.500 Quadratmetern zeigt der NABU Potsdam, wie vielfältig ein Garten werden kann, wenn einheimische Pflanzen, kleine Biotope, nachhaltige Bauweisen und gemeinschaftliches Engagement zusammenspielen. Wer nach NABU Ökolaube Potsdam, Ökolaube Potsdam oder NABU Ökolaube Fotos sucht, entdeckt einen Ort mit Gartenteich, Schilf, Wasserpflanzen, Hecken, Obst, Gemüse, Kräutern, Hochbeeten und blühenden Bereichen.
Die Ökolaube verbindet Naturbeobachtung mit praktischer Umweltbildung. Kinder können Tiere und Pflanzen entdecken, Erwachsene finden Anregungen für den eigenen Garten, und Gruppen erleben, wie ökologische Kreisläufe im Alltag funktionieren. Das Gebäude selbst wurde mit Lehm errichtet und durch nachhaltige Elemente wie Dachbegrünung, Sonnenkollektor und Photovoltaikanlage ergänzt. Ein Backofen und ein Lehmgrundofen gehören ebenso zur besonderen Ausstattung wie die liebevoll gepflegte Gartenanlage. Wer Potsdam einmal abseits der bekannten Schloss- und Parklandschaften erleben möchte, findet hier einen ruhigen, lehrreichen und überraschend grünen Ort.
Ökolaube Potsdam am Schlaatz: Naturnaher Garten an der Nuthe
Das wichtigste Merkmal der Ökolaube ist ihre Lage in einem rund 1.500 Quadratmeter großen Kleingartengelände an der Nuthe. Trotz der Nähe zu einem städtischen Wohngebiet wirkt das Areal abgeschirmt, ruhig und stark von natürlichen Strukturen geprägt. Der Garten ist nicht auf formale Ordnung, kurz geschnittene Rasenflächen oder dekorative Exoten ausgerichtet. Stattdessen dürfen einheimische Pflanzen wachsen, blühen und unterschiedliche Lebensräume bilden. Genau diese Verbindung aus Stadt und Natur macht die Ökolaube am Schlaatz zu einem besonderen Ziel für Naturinteressierte in Potsdam.
Im Zentrum des Gartens liegt ein kleiner Teich. Schilf und Wasserpflanzen schaffen dort Bedingungen für Tiere, die in einem dicht bebauten Umfeld oft nur wenige geeignete Rückzugsorte finden. Frösche gehören zu den sichtbaren Bewohnern des Teichbereichs. Rund um das Wasser entsteht ein wechselndes Bild aus feuchten, halbschattigen und sonnigen Zonen. Dadurch lassen sich im Laufe des Jahres unterschiedliche Pflanzen, Insekten und andere Kleintiere beobachten. Für Besucherinnen und Besucher ist der Teich nicht nur ein schönes Fotomotiv, sondern auch ein anschauliches Beispiel dafür, wie ein kleines Biotop in einem Garten funktionieren kann.
Weitere Lebensräume befinden sich in den Hecken. Hasel, Schlehe, Holunder und Pfaffenhütchen bilden eine abwechslungsreiche Struktur und bieten Nahrung, Schutz und Nistmöglichkeiten. Solche Hecken sind ökologisch wertvoller als streng geschnittene Zierhecken, weil sie Blüten, Früchte, Verstecke und unterschiedliche Wuchshöhen miteinander verbinden. Im Nutzgarten wachsen verschiedene Obst- und Gemüsesorten sowie Kräuter. Hochbeete erleichtern die Gartenarbeit und zeigen zugleich, wie sich Pflanzen auf begrenztem Raum sinnvoll kombinieren lassen.
Die Ökolaube ist deshalb besonders interessant für Menschen, die einen Naturgarten Potsdam suchen oder sich für naturnahe Gartengestaltung interessieren. Hier wird nicht nur erklärt, wie Artenvielfalt gefördert werden kann. Besucher erleben unmittelbar, welche Wirkung Wasserflächen, wilde Ecken, heimische Gehölze, Kräuter, Obstbäume und blühende Pflanzen entfalten. Der Garten vermittelt eine praktische Botschaft: Ökologische Vielfalt beginnt nicht erst im großen Naturschutzgebiet, sondern kann auch vor der eigenen Haustür entstehen.
NABU Ökolaube Fotos: Lehmhaus, Gartenteich und vielfältige Biotope
Die Suche nach NABU Ökolaube Fotos führt zu Bildern, die deutlich machen, wie stark Architektur und Garten an diesem Ort miteinander verbunden sind. Die Ökolaube ist ein Lehmhaus mit einer sichtbaren, handwerklich geprägten Ausstrahlung. Leichtlehmwände, Lehmbausteine und Lehmputz bestimmen den Charakter des Gebäudes. Die Oberflächen wirken nicht glatt und anonym, sondern zeigen eine natürliche Materialität, die gut zur Gartenanlage passt. Fotos der Ökolaube vermitteln deshalb weniger den Eindruck eines klassischen Vereinsheims als den eines experimentellen Umweltbildungsortes.
Die Geschichte des Gebäudes begann 1992. Auf dem von der Stadt Potsdam bereitgestellten Gelände wurde zunächst eine Holzständerkonstruktion errichtet. An den Arbeiten waren zwei Zimmerleute beteiligt. Jugendliche des Vereins BuS halfen beim Stampfen der Leichtlehmwände und beim Pressen von Lehmbausteinen. Die Innen- und Außenwände erhielten einen Lehmputz und einen Kalk-Casein-Anstrich aus Sumpfkalk, Magerquark und Leinöl. Damit wurde eine Bauweise gewählt, die natürliche Materialien und handwerkliche Beteiligung miteinander verband.
Auch das Dach wurde ökologisch gedacht. Ein Sonnenkollektor wurde integriert, später kam eine Photovoltaikanlage hinzu. Die Dachbegrünung ergänzt das Konzept und verbessert die Verbindung zwischen Gebäude und Landschaft. 1994 wurde außerdem ein Anlehngewächshaus errichtet. Im selben Jahr wurde die Ökolaube offiziell eröffnet. In den folgenden Jahren kamen der Gartenteich und eine Pflanzenkläranlage hinzu. Das Ziel war, Stoff- und Energiekreisläufe möglichst nachvollziehbar und weitgehend geschlossen zu gestalten.
Zu den beliebten Fotomotiven zählen der Gartenteich mit Schilf und Wasserpflanzen, die Heckenbereiche, die Hochbeete, das Lehmgebäude und die schattigen Sitzplätze unter Bäumen. Auch Bienenstöcke, blühende Stauden, Kräuter und saisonale Ernten prägen die Bildwelt. Der Imker und seine bestäubenden Bienenvölker gehören fest zum Gelände. Ein uriger Lehmbackofen erweitert die praktische Seite der Anlage. Hier wird sichtbar, dass Umweltbildung nicht nur aus Vorträgen besteht, sondern auch aus Beobachten, Anfassen, Gestalten, Gärtnern und gemeinsamem Arbeiten.
Wer die NABU Ökolaube fotografisch dokumentieren möchte, sollte den Charakter des Ortes respektieren. Die Anlage ist kein frei zugänglicher Park mit ständig geöffneten Ausstellungsbereichen. Für Besuche, Führungen, Workshops oder Veranstaltungen gelten die Hinweise des NABU Potsdam. So bleiben Garten, Tiere und laufende Bildungsangebote geschützt.
Umweltbildung Potsdam und Grünes Klassenzimmer
Die Ökolaube am Schlaatz ist ein wichtiger Ort für Umweltbildung in Potsdam. Seit vielen Jahren werden hier Kinder, Jugendliche, Schulklassen und Familien an Naturthemen herangeführt. Das Grüne Klassenzimmer nutzt das Gelände für außerschulische Bildungsangebote. Im Mittelpunkt stehen direkte Erfahrungen: Pflanzen werden betrachtet, Böden untersucht, Tiere beobachtet und ökologische Zusammenhänge praktisch erklärt. Die Umgebung an der Nuthe bietet dafür eine ungewöhnlich große Vielfalt auf kleinem Raum.
Zu den Bildungsinhalten gehören unter anderem die Wunderwelt Wiese, der naturnahe Garten, das Geheimnis Boden, Tiere in der Stadt und Kunst in der Natur. Diese Themen lassen sich an der Ökolaube besonders anschaulich vermitteln, weil die entsprechenden Lebensräume direkt vorhanden sind. Eine Wiese ist hier nicht nur ein Bild im Lehrbuch. Kinder können Blüten, Gräser und Insekten unmittelbar erleben. Der Boden ist nicht bloß ein Untergrund, sondern ein Lebensraum mit eigener Struktur und Bedeutung für Pflanzen, Wasser und Nährstoffkreisläufe.
Die Anlage eignet sich auch deshalb gut für Umweltbildung, weil sie unterschiedliche Sinneseindrücke verbindet. Es gibt Vogelstimmen, Bienensummen, den Geruch von Kräutern, die Oberfläche von Lehm, das Geräusch von Blättern und die wechselnde Wärme sonniger sowie schattiger Bereiche. Solche Erfahrungen machen Natur nicht abstrakt, sondern persönlich. Kinder lernen, dass Artenvielfalt mit vielen kleinen Strukturen zusammenhängt und dass ein Garten mehr sein kann als eine Fläche zur Erholung oder Produktion.
Die AG Junge Naturschützer richtet sich an Kinder und Jugendliche ab zehn Jahren. Bei regelmäßigen Treffen werden Tiere, Pflanzen und Lebensräume rund um die Ökolaube erforscht. Beobachtungen, kleine Experimente, Bastelarbeiten und Ausflüge verbinden spielerisches Lernen mit praktischem Naturschutz. Die Ökolaube wird damit zu einem Ort, an dem junge Menschen nicht nur Informationen erhalten, sondern selbst aktiv werden können.
Auch die SUMM Republik nutzt die Ökolaube als Lern- und Erlebnisort. Die Angebote beschäftigen sich mit Bienen, Insekten, Wildnis, Materialien, Handwerk und gemeinschaftlichem Gestalten. Je nach Veranstaltung können Kinder beispielsweise Nisthilfen bauen, mit Wachs arbeiten, Naturmaterialien kennenlernen oder ökologische Zusammenhänge entdecken. Die konkreten Termine, Altersgruppen, Teilnahmebedingungen und Anmeldefristen werden vom NABU Potsdam jeweils separat bekannt gegeben.
Veranstaltungen in der Ökolaube: Gärtnern, Workshops und Naturerlebnisse
Die Veranstaltungen der Ökolaube unterscheiden sich deutlich vom Programm einer Konzert- oder Theaterlocation. Im Mittelpunkt stehen Naturerlebnis, Umweltbildung, gemeinsames Gärtnern und praktische Workshops. Ein regelmäßiges Angebot ist das Gärtnern nach Feierabend. Dabei treffen sich Interessierte in der Gartengruppe, arbeiten gemeinsam im Naturgarten, tauschen Erfahrungen aus und genießen die Umgebung. Die Gartenarbeit wird so zu einer sozialen Aktivität, bei der praktische Aufgaben und persönlicher Austausch zusammengehören.
Die Gartengruppe richtet sich an Menschen, die Freude an Pflanzen, Tieren und nachhaltiger Gartenarbeit haben. Vorkenntnisse sind nicht zwingend der wichtigste Zugang. Viele Aufgaben lassen sich gemeinsam lernen. Hochbeete werden gepflegt, Pflanzen beobachtet, Ernten geteilt und Gartenbereiche weiterentwickelt. Gleichzeitig entsteht ein Bewusstsein dafür, dass ein naturnaher Garten dauerhaft Aufmerksamkeit braucht. Es geht nicht darum, Natur vollständig sich selbst zu überlassen, sondern um eine sensible Pflege, die ökologische Prozesse unterstützt.
Zum Jahresverlauf gehören außerdem Frühjahrsputz, Sommerfeste und thematische Workshops. Bei einem Frühjahrsputz wird das Gelände gemeinsam auf die neue Gartensaison vorbereitet. Sommerfeste bringen Mitglieder, Familien und Freunde zusammen. Solche Termine verbinden Information und Geselligkeit, ohne den Charakter des Gartens als Lernort zu verlieren. Auch Fachgruppen und Gremien des NABU nutzen die Ökolaube für persönliche Treffen und Gespräche.
Workshops können sich mit Permakultur, Wildkräutern, naturnaher Gartengestaltung oder handwerklichen Themen beschäftigen. Bei einem Permakulturkurs werden beispielsweise Hochbeete und andere Gestaltungselemente praktisch betrachtet. Teilnehmende erhalten Anregungen für Haus-, Klein-, Terrassen- oder Balkongärten. Bei Wildkräuterangeboten geht es um das achtsame Sammeln, die Bestimmung und mögliche Verwendung von Pflanzen. Die Ökolaube eignet sich dafür besonders, weil Nutzgarten und Naturgarten eng miteinander verbunden sind.
Für Familien und Kinder bietet das Gelände viele Möglichkeiten, selbstständig zu entdecken. Gleichzeitig sollten Besucher beachten, dass die Ökolaube nicht jederzeit wie ein öffentlicher Park geöffnet ist. Veranstaltungen können eine Anmeldung, eine begrenzte Teilnehmerzahl oder eine Teilnahmegebühr erfordern. Aktuelle Angaben zu Programm, Uhrzeit, Kosten und freien Plätzen sind daher direkt beim NABU Potsdam zu prüfen.
Anfahrt zur NABU Ökolaube Potsdam mit Straßenbahn und Fahrrad
Die Anfahrt zur NABU Ökolaube erfolgt am einfachsten mit den Straßenbahnlinien 92 und 96. Die empfohlene Haltestelle ist Bisamkiez. Von dort führt der Weg zu Fuß ungefähr 300 Meter über die Straße Am Nuthetal in Richtung Nuthe. Nach dem Überqueren der Brücke geht es an der Brücke hinunter in Richtung Kleingartensparte. Am Ende des Weges befindet sich der Zugang zur Ökolaube beziehungsweise der Holzsteg am Garteneingang.
Eine alternative Route beginnt an der Haltestelle Betriebshof. Von dort kann man entlang des Radwegs neben den Gleisen in Richtung Nuthe laufen. Diese Variante ist besonders interessant für Besucher, die ihren Weg mit einer Fahrradtour oder einem Spaziergang verbinden möchten. Die Ökolaube liegt nicht an einer großen Hauptstraße und ist deshalb bewusst etwas zurückgezogen. Der letzte Abschnitt führt durch eine kleingärtnerisch und naturnah geprägte Umgebung.
Wer mit dem Fahrrad kommt, sollte die örtlichen Wege beachten und das Fahrrad so abstellen, dass Zugänge, Gartenwege und Nachbarparzellen frei bleiben. Für eine genaue Routenplanung stehen auf den Informationsseiten des NABU Potsdam beziehungsweise der Veranstaltungsseiten Kartenhinweise zur Verfügung. Die Lage an der Nuthe ist reizvoll, bedeutet aber auch, dass der Zugang teilweise über Fußwege, eine Brücke und einen Weg durch die Kleingartenanlage führt.
Zur Anfahrt mit dem Auto werden auf den offiziellen Informationen keine klassischen Besucherparkplätze mit fester Kapazität oder eigener Parkraumbewirtschaftung ausgewiesen. Deshalb sollte nicht vorausgesetzt werden, dass unmittelbar am Gelände ein reservierter Parkplatz vorhanden ist. Besucherinnen und Besucher sollten die allgemeine Verkehrssituation, Beschilderungen und die Regeln der Kleingartenanlage beachten. Für Veranstaltungen können zusätzliche Hinweise zur Anreise veröffentlicht werden.
Die zurückhaltende Erreichbarkeit passt zum Charakter des Ortes. Die Ökolaube ist kein großstädtisches Eventzentrum, sondern ein geschützter Garten- und Bildungsort. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommt, erlebt den Übergang vom Stadtgebiet zur Nuthe und zur Kleingartenanlage besonders unmittelbar. Für Gruppen, Schulklassen und Familien empfiehlt es sich, den Treffpunkt und den Zugang vorab mit dem Veranstalter abzustimmen.
Geschichte, ökologisches Bauen und besondere Ausstattung
Die Geschichte der Ökolaube ist eng mit dem Gedanken verbunden, ökologische Prinzipien praktisch sichtbar zu machen. Der Bau begann 1992 auf einem Gelände, das von der Stadt Potsdam bereitgestellt wurde. Unterstützt wurde das Projekt unter anderem durch das Umweltministerium des Landes Brandenburg, die Stiftung der Mittelbrandenburgischen Sparkasse in Potsdam und weitere Sponsoren. Auch Arbeitsförderungsmaßnahmen und ehrenamtliches Engagement spielten eine Rolle. Dadurch entstand kein anonymes Fertiggebäude, sondern ein gemeinschaftlich entwickelter Ort.
Die Bauweise mit Holz, Lehm und natürlichen Anstrichen ist ein wesentlicher Bestandteil der Identität. Lehm kann Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben, wirkt ausgleichend auf das Raumklima und besitzt eine haptische Qualität, die Besucher unmittelbar wahrnehmen können. In der Ökolaube wurde der Baustoff nicht nur als dekoratives Element eingesetzt. Die Lehmwände sind Ausdruck eines Konzepts, das Energie, Materialkreisläufe und handwerkliches Lernen miteinander verbindet.
Das Gebäude wurde durch verschiedene technische und gärtnerische Elemente ergänzt. Ein Sonnenkollektor im Dach, eine Photovoltaikanlage und die Dachbegrünung zeigen unterschiedliche Wege, wie ein Gebäude auf natürliche Ressourcen reagieren kann. Das Anlehngewächshaus schafft zusätzliche Möglichkeiten für Pflanzenaufzucht und Gartenexperimente. Die Pflanzenkläranlage macht sichtbar, wie biologische Prozesse bei der Wasserreinigung genutzt werden können. Zusammen mit dem Gartenteich und den Gartenflächen entsteht ein System, in dem Gebäude und Freiraum eng miteinander verbunden sind.
Ein Backofen und ein Lehmgrundofen verleihen dem Ort eine besondere praktische und gesellige Seite. Brotbacken wird dadurch zu einem Erlebnis, das traditionelle Handarbeit, regionale Lebensmittel und nachhaltige Materialien zusammenbringt. Unter Bäumen gibt es sonnige und schattige Plätze. Die Gartenanlage bietet damit nicht nur thematische Vielfalt, sondern auch unterschiedliche Aufenthaltsqualitäten. Je nach Jahreszeit verändert sich der Eindruck: Im Frühjahr dominieren frische Triebe und erste Blüten, im Sommer Bienen, Kräuter und üppiges Grün, im Herbst Früchte, Samenstände und warme Farbtöne.
Die Ökolaube gilt innerhalb des NABU Potsdam als besonders wertvoller Ort. Sie bündelt Naturschutz, Gartenpraxis, Umweltbildung, Jugendangebote und Gemeinschaft. Ihre Bedeutung liegt weniger in einer großen Besucherzahl als in der Qualität der Erfahrungen, die dort möglich sind. Wer sich auf den Ort einlässt, bekommt einen anschaulichen Eindruck davon, wie ökologische Architektur, naturnahe Pflege und gesellschaftliches Engagement zusammenwirken können.
Besuch planen: Kontakt, Öffnungszeiten und Hinweise
Die NABU Ökolaube ist grundsätzlich ein Ort für Veranstaltungen, Bildungsangebote, Gartengruppen und vereinbarte Besuche. Eine dauerhaft garantierte tägliche Öffnungszeit wie bei einem Museum oder einer touristischen Sehenswürdigkeit ist nicht angegeben. Wer die Anlage gezielt besichtigen möchte, sollte deshalb vorab prüfen, ob ein öffentlicher Termin stattfindet oder eine Kontaktaufnahme erforderlich ist. Ansprechpartner für die Ökolaube ist Jan Brödner. Für allgemeine Fragen steht außerdem der NABU-Kreisverband Potsdam zur Verfügung.
Die offizielle Adresse wird als Kleingartenanlage Am Schlaatz e.V., 14478 Potsdam angegeben. Der Standort liegt an der Nuthe und ist über die Straßenbahnhaltestellen Bisamkiez und Betriebshof erreichbar. Da sich das Gelände innerhalb einer Kleingartenanlage befindet, sollten Besucher Rücksicht auf Wege, Parzellen und die Ruhe der Nachbarschaft nehmen. Hunde, Fahrräder, Kindergruppen und größere Besuchergruppen sollten sich nach den jeweiligen Veranstaltungsregeln richten.
Für Workshops und Ferienangebote können Anmeldung, Teilnehmergrenzen und Kosten gelten. Besonders bei Kinder- und Jugendprogrammen ist eine rechtzeitige Anmeldung wichtig. Die Ökolaube wird auch von Schulklassen, Kitas und Bildungsgruppen genutzt. Solche Gruppen sollten den Termin, die Altersstufe, die Aufenthaltsdauer, mögliche Wetterbedingungen und den Treffpunkt direkt mit dem Veranstalter abstimmen. Das Gelände ist naturnah und nicht mit einem vollständig barrierefreien Veranstaltungszentrum gleichzusetzen.
Fotografieren ist für persönliche Eindrücke naheliegend, denn Gartenteich, Lehmarchitektur, Bienen, Hochbeete und Pflanzenbereiche bieten vielfältige Motive. Bei Veranstaltungen, mit Kindern oder bei Aufnahmen von Personen sollten jedoch die üblichen Einwilligungen und Schutzregeln beachtet werden. Veröffentlichungen von Fotos aus dem Gelände sollten nur erfolgen, wenn Rechte, Persönlichkeitsrechte und Vorgaben des NABU berücksichtigt sind.
Die NABU Ökolaube Potsdam eignet sich besonders für Menschen, die einen stillen, lehrreichen und gemeinschaftlich getragenen Naturort suchen. Sie bietet keinen klassischen Saalplan und keine feste Veranstaltungskapazität, dafür aber lebendige Biotope, praktische Umweltbildung und eine ungewöhnliche Geschichte. Wer Naturgarten, ökologisches Bauen, Kinderangebote, Gartenarbeit und Potsdamer Stadtökologie miteinander verbinden möchte, findet hier einen authentischen Ort abseits gewöhnlicher Ausflugsziele.
Quellen:
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NABU Ökolaube Potsdam | Fotos & Naturgarten
Die NABU Ökolaube Potsdam ist kein gewöhnlicher Veranstaltungsort und kein klassischer Schaugarten. Sie ist ein naturnaher Lern-, Begegnungs- und Erlebnisort in der Kleingartenanlage Am Schlaatz e.V., unmittelbar an der Nuthe. Auf rund 1.500 Quadratmetern zeigt der NABU Potsdam, wie vielfältig ein Garten werden kann, wenn einheimische Pflanzen, kleine Biotope, nachhaltige Bauweisen und gemeinschaftliches Engagement zusammenspielen. Wer nach NABU Ökolaube Potsdam, Ökolaube Potsdam oder NABU Ökolaube Fotos sucht, entdeckt einen Ort mit Gartenteich, Schilf, Wasserpflanzen, Hecken, Obst, Gemüse, Kräutern, Hochbeeten und blühenden Bereichen.
Die Ökolaube verbindet Naturbeobachtung mit praktischer Umweltbildung. Kinder können Tiere und Pflanzen entdecken, Erwachsene finden Anregungen für den eigenen Garten, und Gruppen erleben, wie ökologische Kreisläufe im Alltag funktionieren. Das Gebäude selbst wurde mit Lehm errichtet und durch nachhaltige Elemente wie Dachbegrünung, Sonnenkollektor und Photovoltaikanlage ergänzt. Ein Backofen und ein Lehmgrundofen gehören ebenso zur besonderen Ausstattung wie die liebevoll gepflegte Gartenanlage. Wer Potsdam einmal abseits der bekannten Schloss- und Parklandschaften erleben möchte, findet hier einen ruhigen, lehrreichen und überraschend grünen Ort.
Ökolaube Potsdam am Schlaatz: Naturnaher Garten an der Nuthe
Das wichtigste Merkmal der Ökolaube ist ihre Lage in einem rund 1.500 Quadratmeter großen Kleingartengelände an der Nuthe. Trotz der Nähe zu einem städtischen Wohngebiet wirkt das Areal abgeschirmt, ruhig und stark von natürlichen Strukturen geprägt. Der Garten ist nicht auf formale Ordnung, kurz geschnittene Rasenflächen oder dekorative Exoten ausgerichtet. Stattdessen dürfen einheimische Pflanzen wachsen, blühen und unterschiedliche Lebensräume bilden. Genau diese Verbindung aus Stadt und Natur macht die Ökolaube am Schlaatz zu einem besonderen Ziel für Naturinteressierte in Potsdam.
Im Zentrum des Gartens liegt ein kleiner Teich. Schilf und Wasserpflanzen schaffen dort Bedingungen für Tiere, die in einem dicht bebauten Umfeld oft nur wenige geeignete Rückzugsorte finden. Frösche gehören zu den sichtbaren Bewohnern des Teichbereichs. Rund um das Wasser entsteht ein wechselndes Bild aus feuchten, halbschattigen und sonnigen Zonen. Dadurch lassen sich im Laufe des Jahres unterschiedliche Pflanzen, Insekten und andere Kleintiere beobachten. Für Besucherinnen und Besucher ist der Teich nicht nur ein schönes Fotomotiv, sondern auch ein anschauliches Beispiel dafür, wie ein kleines Biotop in einem Garten funktionieren kann.
Weitere Lebensräume befinden sich in den Hecken. Hasel, Schlehe, Holunder und Pfaffenhütchen bilden eine abwechslungsreiche Struktur und bieten Nahrung, Schutz und Nistmöglichkeiten. Solche Hecken sind ökologisch wertvoller als streng geschnittene Zierhecken, weil sie Blüten, Früchte, Verstecke und unterschiedliche Wuchshöhen miteinander verbinden. Im Nutzgarten wachsen verschiedene Obst- und Gemüsesorten sowie Kräuter. Hochbeete erleichtern die Gartenarbeit und zeigen zugleich, wie sich Pflanzen auf begrenztem Raum sinnvoll kombinieren lassen.
Die Ökolaube ist deshalb besonders interessant für Menschen, die einen Naturgarten Potsdam suchen oder sich für naturnahe Gartengestaltung interessieren. Hier wird nicht nur erklärt, wie Artenvielfalt gefördert werden kann. Besucher erleben unmittelbar, welche Wirkung Wasserflächen, wilde Ecken, heimische Gehölze, Kräuter, Obstbäume und blühende Pflanzen entfalten. Der Garten vermittelt eine praktische Botschaft: Ökologische Vielfalt beginnt nicht erst im großen Naturschutzgebiet, sondern kann auch vor der eigenen Haustür entstehen.
NABU Ökolaube Fotos: Lehmhaus, Gartenteich und vielfältige Biotope
Die Suche nach NABU Ökolaube Fotos führt zu Bildern, die deutlich machen, wie stark Architektur und Garten an diesem Ort miteinander verbunden sind. Die Ökolaube ist ein Lehmhaus mit einer sichtbaren, handwerklich geprägten Ausstrahlung. Leichtlehmwände, Lehmbausteine und Lehmputz bestimmen den Charakter des Gebäudes. Die Oberflächen wirken nicht glatt und anonym, sondern zeigen eine natürliche Materialität, die gut zur Gartenanlage passt. Fotos der Ökolaube vermitteln deshalb weniger den Eindruck eines klassischen Vereinsheims als den eines experimentellen Umweltbildungsortes.
Die Geschichte des Gebäudes begann 1992. Auf dem von der Stadt Potsdam bereitgestellten Gelände wurde zunächst eine Holzständerkonstruktion errichtet. An den Arbeiten waren zwei Zimmerleute beteiligt. Jugendliche des Vereins BuS halfen beim Stampfen der Leichtlehmwände und beim Pressen von Lehmbausteinen. Die Innen- und Außenwände erhielten einen Lehmputz und einen Kalk-Casein-Anstrich aus Sumpfkalk, Magerquark und Leinöl. Damit wurde eine Bauweise gewählt, die natürliche Materialien und handwerkliche Beteiligung miteinander verband.
Auch das Dach wurde ökologisch gedacht. Ein Sonnenkollektor wurde integriert, später kam eine Photovoltaikanlage hinzu. Die Dachbegrünung ergänzt das Konzept und verbessert die Verbindung zwischen Gebäude und Landschaft. 1994 wurde außerdem ein Anlehngewächshaus errichtet. Im selben Jahr wurde die Ökolaube offiziell eröffnet. In den folgenden Jahren kamen der Gartenteich und eine Pflanzenkläranlage hinzu. Das Ziel war, Stoff- und Energiekreisläufe möglichst nachvollziehbar und weitgehend geschlossen zu gestalten.
Zu den beliebten Fotomotiven zählen der Gartenteich mit Schilf und Wasserpflanzen, die Heckenbereiche, die Hochbeete, das Lehmgebäude und die schattigen Sitzplätze unter Bäumen. Auch Bienenstöcke, blühende Stauden, Kräuter und saisonale Ernten prägen die Bildwelt. Der Imker und seine bestäubenden Bienenvölker gehören fest zum Gelände. Ein uriger Lehmbackofen erweitert die praktische Seite der Anlage. Hier wird sichtbar, dass Umweltbildung nicht nur aus Vorträgen besteht, sondern auch aus Beobachten, Anfassen, Gestalten, Gärtnern und gemeinsamem Arbeiten.
Wer die NABU Ökolaube fotografisch dokumentieren möchte, sollte den Charakter des Ortes respektieren. Die Anlage ist kein frei zugänglicher Park mit ständig geöffneten Ausstellungsbereichen. Für Besuche, Führungen, Workshops oder Veranstaltungen gelten die Hinweise des NABU Potsdam. So bleiben Garten, Tiere und laufende Bildungsangebote geschützt.
Umweltbildung Potsdam und Grünes Klassenzimmer
Die Ökolaube am Schlaatz ist ein wichtiger Ort für Umweltbildung in Potsdam. Seit vielen Jahren werden hier Kinder, Jugendliche, Schulklassen und Familien an Naturthemen herangeführt. Das Grüne Klassenzimmer nutzt das Gelände für außerschulische Bildungsangebote. Im Mittelpunkt stehen direkte Erfahrungen: Pflanzen werden betrachtet, Böden untersucht, Tiere beobachtet und ökologische Zusammenhänge praktisch erklärt. Die Umgebung an der Nuthe bietet dafür eine ungewöhnlich große Vielfalt auf kleinem Raum.
Zu den Bildungsinhalten gehören unter anderem die Wunderwelt Wiese, der naturnahe Garten, das Geheimnis Boden, Tiere in der Stadt und Kunst in der Natur. Diese Themen lassen sich an der Ökolaube besonders anschaulich vermitteln, weil die entsprechenden Lebensräume direkt vorhanden sind. Eine Wiese ist hier nicht nur ein Bild im Lehrbuch. Kinder können Blüten, Gräser und Insekten unmittelbar erleben. Der Boden ist nicht bloß ein Untergrund, sondern ein Lebensraum mit eigener Struktur und Bedeutung für Pflanzen, Wasser und Nährstoffkreisläufe.
Die Anlage eignet sich auch deshalb gut für Umweltbildung, weil sie unterschiedliche Sinneseindrücke verbindet. Es gibt Vogelstimmen, Bienensummen, den Geruch von Kräutern, die Oberfläche von Lehm, das Geräusch von Blättern und die wechselnde Wärme sonniger sowie schattiger Bereiche. Solche Erfahrungen machen Natur nicht abstrakt, sondern persönlich. Kinder lernen, dass Artenvielfalt mit vielen kleinen Strukturen zusammenhängt und dass ein Garten mehr sein kann als eine Fläche zur Erholung oder Produktion.
Die AG Junge Naturschützer richtet sich an Kinder und Jugendliche ab zehn Jahren. Bei regelmäßigen Treffen werden Tiere, Pflanzen und Lebensräume rund um die Ökolaube erforscht. Beobachtungen, kleine Experimente, Bastelarbeiten und Ausflüge verbinden spielerisches Lernen mit praktischem Naturschutz. Die Ökolaube wird damit zu einem Ort, an dem junge Menschen nicht nur Informationen erhalten, sondern selbst aktiv werden können.
Auch die SUMM Republik nutzt die Ökolaube als Lern- und Erlebnisort. Die Angebote beschäftigen sich mit Bienen, Insekten, Wildnis, Materialien, Handwerk und gemeinschaftlichem Gestalten. Je nach Veranstaltung können Kinder beispielsweise Nisthilfen bauen, mit Wachs arbeiten, Naturmaterialien kennenlernen oder ökologische Zusammenhänge entdecken. Die konkreten Termine, Altersgruppen, Teilnahmebedingungen und Anmeldefristen werden vom NABU Potsdam jeweils separat bekannt gegeben.
Veranstaltungen in der Ökolaube: Gärtnern, Workshops und Naturerlebnisse
Die Veranstaltungen der Ökolaube unterscheiden sich deutlich vom Programm einer Konzert- oder Theaterlocation. Im Mittelpunkt stehen Naturerlebnis, Umweltbildung, gemeinsames Gärtnern und praktische Workshops. Ein regelmäßiges Angebot ist das Gärtnern nach Feierabend. Dabei treffen sich Interessierte in der Gartengruppe, arbeiten gemeinsam im Naturgarten, tauschen Erfahrungen aus und genießen die Umgebung. Die Gartenarbeit wird so zu einer sozialen Aktivität, bei der praktische Aufgaben und persönlicher Austausch zusammengehören.
Die Gartengruppe richtet sich an Menschen, die Freude an Pflanzen, Tieren und nachhaltiger Gartenarbeit haben. Vorkenntnisse sind nicht zwingend der wichtigste Zugang. Viele Aufgaben lassen sich gemeinsam lernen. Hochbeete werden gepflegt, Pflanzen beobachtet, Ernten geteilt und Gartenbereiche weiterentwickelt. Gleichzeitig entsteht ein Bewusstsein dafür, dass ein naturnaher Garten dauerhaft Aufmerksamkeit braucht. Es geht nicht darum, Natur vollständig sich selbst zu überlassen, sondern um eine sensible Pflege, die ökologische Prozesse unterstützt.
Zum Jahresverlauf gehören außerdem Frühjahrsputz, Sommerfeste und thematische Workshops. Bei einem Frühjahrsputz wird das Gelände gemeinsam auf die neue Gartensaison vorbereitet. Sommerfeste bringen Mitglieder, Familien und Freunde zusammen. Solche Termine verbinden Information und Geselligkeit, ohne den Charakter des Gartens als Lernort zu verlieren. Auch Fachgruppen und Gremien des NABU nutzen die Ökolaube für persönliche Treffen und Gespräche.
Workshops können sich mit Permakultur, Wildkräutern, naturnaher Gartengestaltung oder handwerklichen Themen beschäftigen. Bei einem Permakulturkurs werden beispielsweise Hochbeete und andere Gestaltungselemente praktisch betrachtet. Teilnehmende erhalten Anregungen für Haus-, Klein-, Terrassen- oder Balkongärten. Bei Wildkräuterangeboten geht es um das achtsame Sammeln, die Bestimmung und mögliche Verwendung von Pflanzen. Die Ökolaube eignet sich dafür besonders, weil Nutzgarten und Naturgarten eng miteinander verbunden sind.
Für Familien und Kinder bietet das Gelände viele Möglichkeiten, selbstständig zu entdecken. Gleichzeitig sollten Besucher beachten, dass die Ökolaube nicht jederzeit wie ein öffentlicher Park geöffnet ist. Veranstaltungen können eine Anmeldung, eine begrenzte Teilnehmerzahl oder eine Teilnahmegebühr erfordern. Aktuelle Angaben zu Programm, Uhrzeit, Kosten und freien Plätzen sind daher direkt beim NABU Potsdam zu prüfen.
Anfahrt zur NABU Ökolaube Potsdam mit Straßenbahn und Fahrrad
Die Anfahrt zur NABU Ökolaube erfolgt am einfachsten mit den Straßenbahnlinien 92 und 96. Die empfohlene Haltestelle ist Bisamkiez. Von dort führt der Weg zu Fuß ungefähr 300 Meter über die Straße Am Nuthetal in Richtung Nuthe. Nach dem Überqueren der Brücke geht es an der Brücke hinunter in Richtung Kleingartensparte. Am Ende des Weges befindet sich der Zugang zur Ökolaube beziehungsweise der Holzsteg am Garteneingang.
Eine alternative Route beginnt an der Haltestelle Betriebshof. Von dort kann man entlang des Radwegs neben den Gleisen in Richtung Nuthe laufen. Diese Variante ist besonders interessant für Besucher, die ihren Weg mit einer Fahrradtour oder einem Spaziergang verbinden möchten. Die Ökolaube liegt nicht an einer großen Hauptstraße und ist deshalb bewusst etwas zurückgezogen. Der letzte Abschnitt führt durch eine kleingärtnerisch und naturnah geprägte Umgebung.
Wer mit dem Fahrrad kommt, sollte die örtlichen Wege beachten und das Fahrrad so abstellen, dass Zugänge, Gartenwege und Nachbarparzellen frei bleiben. Für eine genaue Routenplanung stehen auf den Informationsseiten des NABU Potsdam beziehungsweise der Veranstaltungsseiten Kartenhinweise zur Verfügung. Die Lage an der Nuthe ist reizvoll, bedeutet aber auch, dass der Zugang teilweise über Fußwege, eine Brücke und einen Weg durch die Kleingartenanlage führt.
Zur Anfahrt mit dem Auto werden auf den offiziellen Informationen keine klassischen Besucherparkplätze mit fester Kapazität oder eigener Parkraumbewirtschaftung ausgewiesen. Deshalb sollte nicht vorausgesetzt werden, dass unmittelbar am Gelände ein reservierter Parkplatz vorhanden ist. Besucherinnen und Besucher sollten die allgemeine Verkehrssituation, Beschilderungen und die Regeln der Kleingartenanlage beachten. Für Veranstaltungen können zusätzliche Hinweise zur Anreise veröffentlicht werden.
Die zurückhaltende Erreichbarkeit passt zum Charakter des Ortes. Die Ökolaube ist kein großstädtisches Eventzentrum, sondern ein geschützter Garten- und Bildungsort. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommt, erlebt den Übergang vom Stadtgebiet zur Nuthe und zur Kleingartenanlage besonders unmittelbar. Für Gruppen, Schulklassen und Familien empfiehlt es sich, den Treffpunkt und den Zugang vorab mit dem Veranstalter abzustimmen.
Geschichte, ökologisches Bauen und besondere Ausstattung
Die Geschichte der Ökolaube ist eng mit dem Gedanken verbunden, ökologische Prinzipien praktisch sichtbar zu machen. Der Bau begann 1992 auf einem Gelände, das von der Stadt Potsdam bereitgestellt wurde. Unterstützt wurde das Projekt unter anderem durch das Umweltministerium des Landes Brandenburg, die Stiftung der Mittelbrandenburgischen Sparkasse in Potsdam und weitere Sponsoren. Auch Arbeitsförderungsmaßnahmen und ehrenamtliches Engagement spielten eine Rolle. Dadurch entstand kein anonymes Fertiggebäude, sondern ein gemeinschaftlich entwickelter Ort.
Die Bauweise mit Holz, Lehm und natürlichen Anstrichen ist ein wesentlicher Bestandteil der Identität. Lehm kann Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben, wirkt ausgleichend auf das Raumklima und besitzt eine haptische Qualität, die Besucher unmittelbar wahrnehmen können. In der Ökolaube wurde der Baustoff nicht nur als dekoratives Element eingesetzt. Die Lehmwände sind Ausdruck eines Konzepts, das Energie, Materialkreisläufe und handwerkliches Lernen miteinander verbindet.
Das Gebäude wurde durch verschiedene technische und gärtnerische Elemente ergänzt. Ein Sonnenkollektor im Dach, eine Photovoltaikanlage und die Dachbegrünung zeigen unterschiedliche Wege, wie ein Gebäude auf natürliche Ressourcen reagieren kann. Das Anlehngewächshaus schafft zusätzliche Möglichkeiten für Pflanzenaufzucht und Gartenexperimente. Die Pflanzenkläranlage macht sichtbar, wie biologische Prozesse bei der Wasserreinigung genutzt werden können. Zusammen mit dem Gartenteich und den Gartenflächen entsteht ein System, in dem Gebäude und Freiraum eng miteinander verbunden sind.
Ein Backofen und ein Lehmgrundofen verleihen dem Ort eine besondere praktische und gesellige Seite. Brotbacken wird dadurch zu einem Erlebnis, das traditionelle Handarbeit, regionale Lebensmittel und nachhaltige Materialien zusammenbringt. Unter Bäumen gibt es sonnige und schattige Plätze. Die Gartenanlage bietet damit nicht nur thematische Vielfalt, sondern auch unterschiedliche Aufenthaltsqualitäten. Je nach Jahreszeit verändert sich der Eindruck: Im Frühjahr dominieren frische Triebe und erste Blüten, im Sommer Bienen, Kräuter und üppiges Grün, im Herbst Früchte, Samenstände und warme Farbtöne.
Die Ökolaube gilt innerhalb des NABU Potsdam als besonders wertvoller Ort. Sie bündelt Naturschutz, Gartenpraxis, Umweltbildung, Jugendangebote und Gemeinschaft. Ihre Bedeutung liegt weniger in einer großen Besucherzahl als in der Qualität der Erfahrungen, die dort möglich sind. Wer sich auf den Ort einlässt, bekommt einen anschaulichen Eindruck davon, wie ökologische Architektur, naturnahe Pflege und gesellschaftliches Engagement zusammenwirken können.
Besuch planen: Kontakt, Öffnungszeiten und Hinweise
Die NABU Ökolaube ist grundsätzlich ein Ort für Veranstaltungen, Bildungsangebote, Gartengruppen und vereinbarte Besuche. Eine dauerhaft garantierte tägliche Öffnungszeit wie bei einem Museum oder einer touristischen Sehenswürdigkeit ist nicht angegeben. Wer die Anlage gezielt besichtigen möchte, sollte deshalb vorab prüfen, ob ein öffentlicher Termin stattfindet oder eine Kontaktaufnahme erforderlich ist. Ansprechpartner für die Ökolaube ist Jan Brödner. Für allgemeine Fragen steht außerdem der NABU-Kreisverband Potsdam zur Verfügung.
Die offizielle Adresse wird als Kleingartenanlage Am Schlaatz e.V., 14478 Potsdam angegeben. Der Standort liegt an der Nuthe und ist über die Straßenbahnhaltestellen Bisamkiez und Betriebshof erreichbar. Da sich das Gelände innerhalb einer Kleingartenanlage befindet, sollten Besucher Rücksicht auf Wege, Parzellen und die Ruhe der Nachbarschaft nehmen. Hunde, Fahrräder, Kindergruppen und größere Besuchergruppen sollten sich nach den jeweiligen Veranstaltungsregeln richten.
Für Workshops und Ferienangebote können Anmeldung, Teilnehmergrenzen und Kosten gelten. Besonders bei Kinder- und Jugendprogrammen ist eine rechtzeitige Anmeldung wichtig. Die Ökolaube wird auch von Schulklassen, Kitas und Bildungsgruppen genutzt. Solche Gruppen sollten den Termin, die Altersstufe, die Aufenthaltsdauer, mögliche Wetterbedingungen und den Treffpunkt direkt mit dem Veranstalter abstimmen. Das Gelände ist naturnah und nicht mit einem vollständig barrierefreien Veranstaltungszentrum gleichzusetzen.
Fotografieren ist für persönliche Eindrücke naheliegend, denn Gartenteich, Lehmarchitektur, Bienen, Hochbeete und Pflanzenbereiche bieten vielfältige Motive. Bei Veranstaltungen, mit Kindern oder bei Aufnahmen von Personen sollten jedoch die üblichen Einwilligungen und Schutzregeln beachtet werden. Veröffentlichungen von Fotos aus dem Gelände sollten nur erfolgen, wenn Rechte, Persönlichkeitsrechte und Vorgaben des NABU berücksichtigt sind.
Die NABU Ökolaube Potsdam eignet sich besonders für Menschen, die einen stillen, lehrreichen und gemeinschaftlich getragenen Naturort suchen. Sie bietet keinen klassischen Saalplan und keine feste Veranstaltungskapazität, dafür aber lebendige Biotope, praktische Umweltbildung und eine ungewöhnliche Geschichte. Wer Naturgarten, ökologisches Bauen, Kinderangebote, Gartenarbeit und Potsdamer Stadtökologie miteinander verbinden möchte, findet hier einen authentischen Ort abseits gewöhnlicher Ausflugsziele.
Quellen:
NABU Ökolaube Potsdam | Fotos & Naturgarten
Die NABU Ökolaube Potsdam ist kein gewöhnlicher Veranstaltungsort und kein klassischer Schaugarten. Sie ist ein naturnaher Lern-, Begegnungs- und Erlebnisort in der Kleingartenanlage Am Schlaatz e.V., unmittelbar an der Nuthe. Auf rund 1.500 Quadratmetern zeigt der NABU Potsdam, wie vielfältig ein Garten werden kann, wenn einheimische Pflanzen, kleine Biotope, nachhaltige Bauweisen und gemeinschaftliches Engagement zusammenspielen. Wer nach NABU Ökolaube Potsdam, Ökolaube Potsdam oder NABU Ökolaube Fotos sucht, entdeckt einen Ort mit Gartenteich, Schilf, Wasserpflanzen, Hecken, Obst, Gemüse, Kräutern, Hochbeeten und blühenden Bereichen.
Die Ökolaube verbindet Naturbeobachtung mit praktischer Umweltbildung. Kinder können Tiere und Pflanzen entdecken, Erwachsene finden Anregungen für den eigenen Garten, und Gruppen erleben, wie ökologische Kreisläufe im Alltag funktionieren. Das Gebäude selbst wurde mit Lehm errichtet und durch nachhaltige Elemente wie Dachbegrünung, Sonnenkollektor und Photovoltaikanlage ergänzt. Ein Backofen und ein Lehmgrundofen gehören ebenso zur besonderen Ausstattung wie die liebevoll gepflegte Gartenanlage. Wer Potsdam einmal abseits der bekannten Schloss- und Parklandschaften erleben möchte, findet hier einen ruhigen, lehrreichen und überraschend grünen Ort.
Ökolaube Potsdam am Schlaatz: Naturnaher Garten an der Nuthe
Das wichtigste Merkmal der Ökolaube ist ihre Lage in einem rund 1.500 Quadratmeter großen Kleingartengelände an der Nuthe. Trotz der Nähe zu einem städtischen Wohngebiet wirkt das Areal abgeschirmt, ruhig und stark von natürlichen Strukturen geprägt. Der Garten ist nicht auf formale Ordnung, kurz geschnittene Rasenflächen oder dekorative Exoten ausgerichtet. Stattdessen dürfen einheimische Pflanzen wachsen, blühen und unterschiedliche Lebensräume bilden. Genau diese Verbindung aus Stadt und Natur macht die Ökolaube am Schlaatz zu einem besonderen Ziel für Naturinteressierte in Potsdam.
Im Zentrum des Gartens liegt ein kleiner Teich. Schilf und Wasserpflanzen schaffen dort Bedingungen für Tiere, die in einem dicht bebauten Umfeld oft nur wenige geeignete Rückzugsorte finden. Frösche gehören zu den sichtbaren Bewohnern des Teichbereichs. Rund um das Wasser entsteht ein wechselndes Bild aus feuchten, halbschattigen und sonnigen Zonen. Dadurch lassen sich im Laufe des Jahres unterschiedliche Pflanzen, Insekten und andere Kleintiere beobachten. Für Besucherinnen und Besucher ist der Teich nicht nur ein schönes Fotomotiv, sondern auch ein anschauliches Beispiel dafür, wie ein kleines Biotop in einem Garten funktionieren kann.
Weitere Lebensräume befinden sich in den Hecken. Hasel, Schlehe, Holunder und Pfaffenhütchen bilden eine abwechslungsreiche Struktur und bieten Nahrung, Schutz und Nistmöglichkeiten. Solche Hecken sind ökologisch wertvoller als streng geschnittene Zierhecken, weil sie Blüten, Früchte, Verstecke und unterschiedliche Wuchshöhen miteinander verbinden. Im Nutzgarten wachsen verschiedene Obst- und Gemüsesorten sowie Kräuter. Hochbeete erleichtern die Gartenarbeit und zeigen zugleich, wie sich Pflanzen auf begrenztem Raum sinnvoll kombinieren lassen.
Die Ökolaube ist deshalb besonders interessant für Menschen, die einen Naturgarten Potsdam suchen oder sich für naturnahe Gartengestaltung interessieren. Hier wird nicht nur erklärt, wie Artenvielfalt gefördert werden kann. Besucher erleben unmittelbar, welche Wirkung Wasserflächen, wilde Ecken, heimische Gehölze, Kräuter, Obstbäume und blühende Pflanzen entfalten. Der Garten vermittelt eine praktische Botschaft: Ökologische Vielfalt beginnt nicht erst im großen Naturschutzgebiet, sondern kann auch vor der eigenen Haustür entstehen.
NABU Ökolaube Fotos: Lehmhaus, Gartenteich und vielfältige Biotope
Die Suche nach NABU Ökolaube Fotos führt zu Bildern, die deutlich machen, wie stark Architektur und Garten an diesem Ort miteinander verbunden sind. Die Ökolaube ist ein Lehmhaus mit einer sichtbaren, handwerklich geprägten Ausstrahlung. Leichtlehmwände, Lehmbausteine und Lehmputz bestimmen den Charakter des Gebäudes. Die Oberflächen wirken nicht glatt und anonym, sondern zeigen eine natürliche Materialität, die gut zur Gartenanlage passt. Fotos der Ökolaube vermitteln deshalb weniger den Eindruck eines klassischen Vereinsheims als den eines experimentellen Umweltbildungsortes.
Die Geschichte des Gebäudes begann 1992. Auf dem von der Stadt Potsdam bereitgestellten Gelände wurde zunächst eine Holzständerkonstruktion errichtet. An den Arbeiten waren zwei Zimmerleute beteiligt. Jugendliche des Vereins BuS halfen beim Stampfen der Leichtlehmwände und beim Pressen von Lehmbausteinen. Die Innen- und Außenwände erhielten einen Lehmputz und einen Kalk-Casein-Anstrich aus Sumpfkalk, Magerquark und Leinöl. Damit wurde eine Bauweise gewählt, die natürliche Materialien und handwerkliche Beteiligung miteinander verband.
Auch das Dach wurde ökologisch gedacht. Ein Sonnenkollektor wurde integriert, später kam eine Photovoltaikanlage hinzu. Die Dachbegrünung ergänzt das Konzept und verbessert die Verbindung zwischen Gebäude und Landschaft. 1994 wurde außerdem ein Anlehngewächshaus errichtet. Im selben Jahr wurde die Ökolaube offiziell eröffnet. In den folgenden Jahren kamen der Gartenteich und eine Pflanzenkläranlage hinzu. Das Ziel war, Stoff- und Energiekreisläufe möglichst nachvollziehbar und weitgehend geschlossen zu gestalten.
Zu den beliebten Fotomotiven zählen der Gartenteich mit Schilf und Wasserpflanzen, die Heckenbereiche, die Hochbeete, das Lehmgebäude und die schattigen Sitzplätze unter Bäumen. Auch Bienenstöcke, blühende Stauden, Kräuter und saisonale Ernten prägen die Bildwelt. Der Imker und seine bestäubenden Bienenvölker gehören fest zum Gelände. Ein uriger Lehmbackofen erweitert die praktische Seite der Anlage. Hier wird sichtbar, dass Umweltbildung nicht nur aus Vorträgen besteht, sondern auch aus Beobachten, Anfassen, Gestalten, Gärtnern und gemeinsamem Arbeiten.
Wer die NABU Ökolaube fotografisch dokumentieren möchte, sollte den Charakter des Ortes respektieren. Die Anlage ist kein frei zugänglicher Park mit ständig geöffneten Ausstellungsbereichen. Für Besuche, Führungen, Workshops oder Veranstaltungen gelten die Hinweise des NABU Potsdam. So bleiben Garten, Tiere und laufende Bildungsangebote geschützt.
Umweltbildung Potsdam und Grünes Klassenzimmer
Die Ökolaube am Schlaatz ist ein wichtiger Ort für Umweltbildung in Potsdam. Seit vielen Jahren werden hier Kinder, Jugendliche, Schulklassen und Familien an Naturthemen herangeführt. Das Grüne Klassenzimmer nutzt das Gelände für außerschulische Bildungsangebote. Im Mittelpunkt stehen direkte Erfahrungen: Pflanzen werden betrachtet, Böden untersucht, Tiere beobachtet und ökologische Zusammenhänge praktisch erklärt. Die Umgebung an der Nuthe bietet dafür eine ungewöhnlich große Vielfalt auf kleinem Raum.
Zu den Bildungsinhalten gehören unter anderem die Wunderwelt Wiese, der naturnahe Garten, das Geheimnis Boden, Tiere in der Stadt und Kunst in der Natur. Diese Themen lassen sich an der Ökolaube besonders anschaulich vermitteln, weil die entsprechenden Lebensräume direkt vorhanden sind. Eine Wiese ist hier nicht nur ein Bild im Lehrbuch. Kinder können Blüten, Gräser und Insekten unmittelbar erleben. Der Boden ist nicht bloß ein Untergrund, sondern ein Lebensraum mit eigener Struktur und Bedeutung für Pflanzen, Wasser und Nährstoffkreisläufe.
Die Anlage eignet sich auch deshalb gut für Umweltbildung, weil sie unterschiedliche Sinneseindrücke verbindet. Es gibt Vogelstimmen, Bienensummen, den Geruch von Kräutern, die Oberfläche von Lehm, das Geräusch von Blättern und die wechselnde Wärme sonniger sowie schattiger Bereiche. Solche Erfahrungen machen Natur nicht abstrakt, sondern persönlich. Kinder lernen, dass Artenvielfalt mit vielen kleinen Strukturen zusammenhängt und dass ein Garten mehr sein kann als eine Fläche zur Erholung oder Produktion.
Die AG Junge Naturschützer richtet sich an Kinder und Jugendliche ab zehn Jahren. Bei regelmäßigen Treffen werden Tiere, Pflanzen und Lebensräume rund um die Ökolaube erforscht. Beobachtungen, kleine Experimente, Bastelarbeiten und Ausflüge verbinden spielerisches Lernen mit praktischem Naturschutz. Die Ökolaube wird damit zu einem Ort, an dem junge Menschen nicht nur Informationen erhalten, sondern selbst aktiv werden können.
Auch die SUMM Republik nutzt die Ökolaube als Lern- und Erlebnisort. Die Angebote beschäftigen sich mit Bienen, Insekten, Wildnis, Materialien, Handwerk und gemeinschaftlichem Gestalten. Je nach Veranstaltung können Kinder beispielsweise Nisthilfen bauen, mit Wachs arbeiten, Naturmaterialien kennenlernen oder ökologische Zusammenhänge entdecken. Die konkreten Termine, Altersgruppen, Teilnahmebedingungen und Anmeldefristen werden vom NABU Potsdam jeweils separat bekannt gegeben.
Veranstaltungen in der Ökolaube: Gärtnern, Workshops und Naturerlebnisse
Die Veranstaltungen der Ökolaube unterscheiden sich deutlich vom Programm einer Konzert- oder Theaterlocation. Im Mittelpunkt stehen Naturerlebnis, Umweltbildung, gemeinsames Gärtnern und praktische Workshops. Ein regelmäßiges Angebot ist das Gärtnern nach Feierabend. Dabei treffen sich Interessierte in der Gartengruppe, arbeiten gemeinsam im Naturgarten, tauschen Erfahrungen aus und genießen die Umgebung. Die Gartenarbeit wird so zu einer sozialen Aktivität, bei der praktische Aufgaben und persönlicher Austausch zusammengehören.
Die Gartengruppe richtet sich an Menschen, die Freude an Pflanzen, Tieren und nachhaltiger Gartenarbeit haben. Vorkenntnisse sind nicht zwingend der wichtigste Zugang. Viele Aufgaben lassen sich gemeinsam lernen. Hochbeete werden gepflegt, Pflanzen beobachtet, Ernten geteilt und Gartenbereiche weiterentwickelt. Gleichzeitig entsteht ein Bewusstsein dafür, dass ein naturnaher Garten dauerhaft Aufmerksamkeit braucht. Es geht nicht darum, Natur vollständig sich selbst zu überlassen, sondern um eine sensible Pflege, die ökologische Prozesse unterstützt.
Zum Jahresverlauf gehören außerdem Frühjahrsputz, Sommerfeste und thematische Workshops. Bei einem Frühjahrsputz wird das Gelände gemeinsam auf die neue Gartensaison vorbereitet. Sommerfeste bringen Mitglieder, Familien und Freunde zusammen. Solche Termine verbinden Information und Geselligkeit, ohne den Charakter des Gartens als Lernort zu verlieren. Auch Fachgruppen und Gremien des NABU nutzen die Ökolaube für persönliche Treffen und Gespräche.
Workshops können sich mit Permakultur, Wildkräutern, naturnaher Gartengestaltung oder handwerklichen Themen beschäftigen. Bei einem Permakulturkurs werden beispielsweise Hochbeete und andere Gestaltungselemente praktisch betrachtet. Teilnehmende erhalten Anregungen für Haus-, Klein-, Terrassen- oder Balkongärten. Bei Wildkräuterangeboten geht es um das achtsame Sammeln, die Bestimmung und mögliche Verwendung von Pflanzen. Die Ökolaube eignet sich dafür besonders, weil Nutzgarten und Naturgarten eng miteinander verbunden sind.
Für Familien und Kinder bietet das Gelände viele Möglichkeiten, selbstständig zu entdecken. Gleichzeitig sollten Besucher beachten, dass die Ökolaube nicht jederzeit wie ein öffentlicher Park geöffnet ist. Veranstaltungen können eine Anmeldung, eine begrenzte Teilnehmerzahl oder eine Teilnahmegebühr erfordern. Aktuelle Angaben zu Programm, Uhrzeit, Kosten und freien Plätzen sind daher direkt beim NABU Potsdam zu prüfen.
Anfahrt zur NABU Ökolaube Potsdam mit Straßenbahn und Fahrrad
Die Anfahrt zur NABU Ökolaube erfolgt am einfachsten mit den Straßenbahnlinien 92 und 96. Die empfohlene Haltestelle ist Bisamkiez. Von dort führt der Weg zu Fuß ungefähr 300 Meter über die Straße Am Nuthetal in Richtung Nuthe. Nach dem Überqueren der Brücke geht es an der Brücke hinunter in Richtung Kleingartensparte. Am Ende des Weges befindet sich der Zugang zur Ökolaube beziehungsweise der Holzsteg am Garteneingang.
Eine alternative Route beginnt an der Haltestelle Betriebshof. Von dort kann man entlang des Radwegs neben den Gleisen in Richtung Nuthe laufen. Diese Variante ist besonders interessant für Besucher, die ihren Weg mit einer Fahrradtour oder einem Spaziergang verbinden möchten. Die Ökolaube liegt nicht an einer großen Hauptstraße und ist deshalb bewusst etwas zurückgezogen. Der letzte Abschnitt führt durch eine kleingärtnerisch und naturnah geprägte Umgebung.
Wer mit dem Fahrrad kommt, sollte die örtlichen Wege beachten und das Fahrrad so abstellen, dass Zugänge, Gartenwege und Nachbarparzellen frei bleiben. Für eine genaue Routenplanung stehen auf den Informationsseiten des NABU Potsdam beziehungsweise der Veranstaltungsseiten Kartenhinweise zur Verfügung. Die Lage an der Nuthe ist reizvoll, bedeutet aber auch, dass der Zugang teilweise über Fußwege, eine Brücke und einen Weg durch die Kleingartenanlage führt.
Zur Anfahrt mit dem Auto werden auf den offiziellen Informationen keine klassischen Besucherparkplätze mit fester Kapazität oder eigener Parkraumbewirtschaftung ausgewiesen. Deshalb sollte nicht vorausgesetzt werden, dass unmittelbar am Gelände ein reservierter Parkplatz vorhanden ist. Besucherinnen und Besucher sollten die allgemeine Verkehrssituation, Beschilderungen und die Regeln der Kleingartenanlage beachten. Für Veranstaltungen können zusätzliche Hinweise zur Anreise veröffentlicht werden.
Die zurückhaltende Erreichbarkeit passt zum Charakter des Ortes. Die Ökolaube ist kein großstädtisches Eventzentrum, sondern ein geschützter Garten- und Bildungsort. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommt, erlebt den Übergang vom Stadtgebiet zur Nuthe und zur Kleingartenanlage besonders unmittelbar. Für Gruppen, Schulklassen und Familien empfiehlt es sich, den Treffpunkt und den Zugang vorab mit dem Veranstalter abzustimmen.
Geschichte, ökologisches Bauen und besondere Ausstattung
Die Geschichte der Ökolaube ist eng mit dem Gedanken verbunden, ökologische Prinzipien praktisch sichtbar zu machen. Der Bau begann 1992 auf einem Gelände, das von der Stadt Potsdam bereitgestellt wurde. Unterstützt wurde das Projekt unter anderem durch das Umweltministerium des Landes Brandenburg, die Stiftung der Mittelbrandenburgischen Sparkasse in Potsdam und weitere Sponsoren. Auch Arbeitsförderungsmaßnahmen und ehrenamtliches Engagement spielten eine Rolle. Dadurch entstand kein anonymes Fertiggebäude, sondern ein gemeinschaftlich entwickelter Ort.
Die Bauweise mit Holz, Lehm und natürlichen Anstrichen ist ein wesentlicher Bestandteil der Identität. Lehm kann Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben, wirkt ausgleichend auf das Raumklima und besitzt eine haptische Qualität, die Besucher unmittelbar wahrnehmen können. In der Ökolaube wurde der Baustoff nicht nur als dekoratives Element eingesetzt. Die Lehmwände sind Ausdruck eines Konzepts, das Energie, Materialkreisläufe und handwerkliches Lernen miteinander verbindet.
Das Gebäude wurde durch verschiedene technische und gärtnerische Elemente ergänzt. Ein Sonnenkollektor im Dach, eine Photovoltaikanlage und die Dachbegrünung zeigen unterschiedliche Wege, wie ein Gebäude auf natürliche Ressourcen reagieren kann. Das Anlehngewächshaus schafft zusätzliche Möglichkeiten für Pflanzenaufzucht und Gartenexperimente. Die Pflanzenkläranlage macht sichtbar, wie biologische Prozesse bei der Wasserreinigung genutzt werden können. Zusammen mit dem Gartenteich und den Gartenflächen entsteht ein System, in dem Gebäude und Freiraum eng miteinander verbunden sind.
Ein Backofen und ein Lehmgrundofen verleihen dem Ort eine besondere praktische und gesellige Seite. Brotbacken wird dadurch zu einem Erlebnis, das traditionelle Handarbeit, regionale Lebensmittel und nachhaltige Materialien zusammenbringt. Unter Bäumen gibt es sonnige und schattige Plätze. Die Gartenanlage bietet damit nicht nur thematische Vielfalt, sondern auch unterschiedliche Aufenthaltsqualitäten. Je nach Jahreszeit verändert sich der Eindruck: Im Frühjahr dominieren frische Triebe und erste Blüten, im Sommer Bienen, Kräuter und üppiges Grün, im Herbst Früchte, Samenstände und warme Farbtöne.
Die Ökolaube gilt innerhalb des NABU Potsdam als besonders wertvoller Ort. Sie bündelt Naturschutz, Gartenpraxis, Umweltbildung, Jugendangebote und Gemeinschaft. Ihre Bedeutung liegt weniger in einer großen Besucherzahl als in der Qualität der Erfahrungen, die dort möglich sind. Wer sich auf den Ort einlässt, bekommt einen anschaulichen Eindruck davon, wie ökologische Architektur, naturnahe Pflege und gesellschaftliches Engagement zusammenwirken können.
Besuch planen: Kontakt, Öffnungszeiten und Hinweise
Die NABU Ökolaube ist grundsätzlich ein Ort für Veranstaltungen, Bildungsangebote, Gartengruppen und vereinbarte Besuche. Eine dauerhaft garantierte tägliche Öffnungszeit wie bei einem Museum oder einer touristischen Sehenswürdigkeit ist nicht angegeben. Wer die Anlage gezielt besichtigen möchte, sollte deshalb vorab prüfen, ob ein öffentlicher Termin stattfindet oder eine Kontaktaufnahme erforderlich ist. Ansprechpartner für die Ökolaube ist Jan Brödner. Für allgemeine Fragen steht außerdem der NABU-Kreisverband Potsdam zur Verfügung.
Die offizielle Adresse wird als Kleingartenanlage Am Schlaatz e.V., 14478 Potsdam angegeben. Der Standort liegt an der Nuthe und ist über die Straßenbahnhaltestellen Bisamkiez und Betriebshof erreichbar. Da sich das Gelände innerhalb einer Kleingartenanlage befindet, sollten Besucher Rücksicht auf Wege, Parzellen und die Ruhe der Nachbarschaft nehmen. Hunde, Fahrräder, Kindergruppen und größere Besuchergruppen sollten sich nach den jeweiligen Veranstaltungsregeln richten.
Für Workshops und Ferienangebote können Anmeldung, Teilnehmergrenzen und Kosten gelten. Besonders bei Kinder- und Jugendprogrammen ist eine rechtzeitige Anmeldung wichtig. Die Ökolaube wird auch von Schulklassen, Kitas und Bildungsgruppen genutzt. Solche Gruppen sollten den Termin, die Altersstufe, die Aufenthaltsdauer, mögliche Wetterbedingungen und den Treffpunkt direkt mit dem Veranstalter abstimmen. Das Gelände ist naturnah und nicht mit einem vollständig barrierefreien Veranstaltungszentrum gleichzusetzen.
Fotografieren ist für persönliche Eindrücke naheliegend, denn Gartenteich, Lehmarchitektur, Bienen, Hochbeete und Pflanzenbereiche bieten vielfältige Motive. Bei Veranstaltungen, mit Kindern oder bei Aufnahmen von Personen sollten jedoch die üblichen Einwilligungen und Schutzregeln beachtet werden. Veröffentlichungen von Fotos aus dem Gelände sollten nur erfolgen, wenn Rechte, Persönlichkeitsrechte und Vorgaben des NABU berücksichtigt sind.
Die NABU Ökolaube Potsdam eignet sich besonders für Menschen, die einen stillen, lehrreichen und gemeinschaftlich getragenen Naturort suchen. Sie bietet keinen klassischen Saalplan und keine feste Veranstaltungskapazität, dafür aber lebendige Biotope, praktische Umweltbildung und eine ungewöhnliche Geschichte. Wer Naturgarten, ökologisches Bauen, Kinderangebote, Gartenarbeit und Potsdamer Stadtökologie miteinander verbinden möchte, findet hier einen authentischen Ort abseits gewöhnlicher Ausflugsziele.
Quellen:
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