Medienwerkstatt Potsdam im fjs e.V.
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Potsdam

Schilfhof 28a, 14478 Potsdam Süd, Deutschland

Medienwerkstatt Potsdam | Veranstaltungen & Tickets

Die Medienwerkstatt Potsdam im fjs e.V. ist kein klassischer Veranstaltungssaal, sondern ein vielseitiger Bildungs-, Beratungs- und Kreativort im Stadtteil Schlaatz. Am Schilfhof 28a treffen sich Kinder, Jugendliche, Familien, pädagogische Fachkräfte und neugierige Erwachsene, um digitale Medien praktisch zu entdecken, eigene Ideen umzusetzen und voneinander zu lernen. Das Angebot reicht von Medienbildung und Familienmedienberatung bis zu offenen Werkstattterminen, Reparatur-Cafés, Workshops und Projekten der Maker Education.

Besonders prägend ist der MakeSpace. Dort geht es um gemeinsames Tüfteln, Bauen, Gestalten, Reparieren und Ausprobieren. Besucher:innen können technische Werkzeuge kennenlernen, eigene Vorhaben verwirklichen und sich von sachkundigen Mentor:innen unterstützen lassen. Auch Programmieren, 3D-Druck, Lasern, Plotten, Sticken, Löten und digitale Fertigung gehören je nach Veranstaltung zum praktischen Spektrum. Die Atmosphäre soll ausdrücklich fehlerfreundlich sein: Nicht das perfekte Ergebnis steht im Mittelpunkt, sondern das Lernen durch Ausprobieren.

Wer nach Veranstaltungen der Medienwerkstatt Potsdam sucht, findet auf der offiziellen Website Termine und Anmeldemöglichkeiten. Viele Angebote sind kostenfrei. Einzelne Workshops haben eine begrenzte Platzanzahl oder setzen eine vorherige Einführung voraus. Die Adresse Schilfhof 28a in 14478 Potsdam ist der zentrale Anlaufpunkt für die stationären Angebote. Für Fragen nennt die Einrichtung die Telefonnummer 0331 810140 sowie die E-Mail-Adresse info@medienwerkstatt-potsdam.de.

Veranstaltungen und Programm der Medienwerkstatt Potsdam

Das Veranstaltungsprogramm der Medienwerkstatt Potsdam ist thematisch breit aufgestellt und verbindet Bildung, Technik, Kreativität und soziale Begegnung. Zu den regelmäßig angekündigten Formaten gehören offene Werkstatttermine im MakeSpace, Reparatur-Cafés, Familienmedienberatung und Workshops zu digitalen Werkzeugen. Darüber hinaus werden Angebote für Kinder- und Jugendgruppen, Projekte für Fachkräfte sowie besondere Aktionstage veröffentlicht. Dadurch ist die Einrichtung sowohl Lernort als auch Treffpunkt für Menschen, die Medien nicht nur konsumieren, sondern aktiv verstehen und gestalten möchten.

Ein wiederkehrendes Format ist die offene Werkstatt. Die Termine finden laut Veranstaltungsübersicht samstags in Abständen von ungefähr zwei bis vier Wochen statt. Für September, Oktober, November und Dezember 2026 sind beispielsweise mehrere Nachmittage mit einer Dauer von 14 bis 19 Uhr angekündigt. Je nach Termin wird das Angebot durch ein Reparatur-Café und eine Familienmedienberatung ergänzt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung hilft dem Team bei der Planung, spontane Besuche sind möglich, sofern noch Plätze vorhanden sind.

Auch Jugendliche finden eigene Anknüpfungspunkte. Beim Projekt Jugend hackt: playground! werden Programmieren, digitale Produktion, Hardware und kreative Technik miteinander verbunden. Die Veranstaltung richtet sich ungefähr an Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren. Genannt werden unter anderem Apps und Spiele, 3D-Druck, Laser, Plotter, Stickmaschine und Löten. Der Ansatz ist offen und niedrigschwellig: Teilnehmende können mit einer eigenen Idee kommen oder zunächst beobachten, ausprobieren und gemeinsam mit anderen herausfinden, woran sie arbeiten möchten.

Für die Suche nach Tickets ist wichtig, dass die Medienwerkstatt nicht in erster Linie mit kostenpflichtigen Eintrittskarten arbeitet. Viele Termine sind kostenlos und werden über Anmeldung organisiert. Bei Workshops mit begrenzter Platzanzahl wird die Registrierung direkt in der jeweiligen Veranstaltungsbeschreibung verlinkt. Wer keinen passenden Termin findet, kann sich mit einer Anfrage an das Team wenden. Nach Bedarf sind auch Veranstaltungen für geschlossene Kinder- und Jugendgruppen sowie Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte möglich.

Das Programm kann sich verändern, weil es projektbezogen und zielgruppenorientiert geplant wird. Deshalb sollten Interessierte vor dem Besuch die aktuelle Terminseite prüfen. Dort stehen normalerweise Datum, Uhrzeit, Thema, Teilnahmebedingungen und Hinweise zur Anmeldung. Für besondere Vorhaben empfiehlt sich eine vorherige Kontaktaufnahme, damit geklärt werden kann, ob die benötigten Geräte, Materialien oder fachlichen Ansprechpersonen verfügbar sind.

MakeSpace, Reparatur-Café und praktische Workshops

Der MakeSpace ist das Herzstück vieler Veranstaltungen der Medienwerkstatt Potsdam. Die offene Werkstatt versteht sich als Ort des Selbermachens und des voneinander Lernens. Besucher:innen können eigene Projekte mitbringen oder vor Ort eine Idee entwickeln. Sachkundige Mentor:innen erklären Techniken, geben Hinweise zur sicheren Nutzung von Geräten und unterstützen bei der Umsetzung, soweit es möglich ist. Dabei geht es nicht um eine klassische Dienstleistung. Die Werkstatt übernimmt keine Auftragsarbeiten, sondern begleitet Menschen dabei, selbst aktiv zu werden und eigene Lösungen zu entwickeln.

Das Spektrum reicht von handwerklichen Tätigkeiten bis zur digitalen Produktion. In den offiziellen Beschreibungen werden unter anderem Löten, Plotten und der Umgang mit technischen Werkzeugen genannt. Bei Jugend-hackt-Angeboten kommen Programmieren, 3D-Druck, Laser, Stickmaschine und Hardware-Basteleien hinzu. Ein Workshop zur digitalen Oberfräse Shaper Origin V2 vermittelt beispielsweise Grundlagen der sicheren Bedienung, geeignete Materialien, den Produktionsprozess und Aspekte von Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit. Die Einführung ist Voraussetzung dafür, die Maschine später selbstständig zu nutzen.

Eine besondere Rolle spielt das Reparatur-Café. Defekte Elektrogeräte und andere Gegenstände können mit professioneller Unterstützung angesehen und, soweit möglich, repariert werden. Besucher:innen sollten dabei nicht erwarten, dass eine Reparatur garantiert oder als fertiger Auftrag abgegeben wird. Der Charakter des Angebots ist gemeinschaftlich und lernorientiert. Man bringt ein Problem mit, bespricht es mit den anwesenden Fachleuten und arbeitet gemeinsam an einer Lösung. So werden technische Kenntnisse geteilt und Gegenstände möglicherweise länger nutzbar gemacht.

Für eigene Projekte ist eine gute Vorbereitung sinnvoll. Die Medienwerkstatt empfiehlt, bei speziellen Vorhaben vorher Kontakt aufzunehmen, damit die Verfügbarkeit von Werkzeugen und Materialien geklärt werden kann. Einfache Materialien stehen in kleinen Mengen kostenfrei zur Verfügung. Alles Weitere muss selbst besorgt und nach Absprache mitgebracht werden. Wer eine Maschine nutzen möchte, benötigt zunächst eine Einführung. Diese Regel schützt sowohl die Besucher:innen als auch die Geräte und gehört zum verantwortungsvollen Arbeiten im offenen Werkstattbetrieb.

Kinder unter zwölf Jahren sollen von einer erwachsenen Person begleitet werden, weil die Werkstatt die Aufsichtspflicht nicht übernehmen kann. Jugendliche ohne Begleitung benötigen eine entsprechende Einwilligung. Zusätzlich werden Teilnahme, Regeln und Haftungsausschluss vor Ort dokumentiert. Die Hinweise zeigen, dass der MakeSpace offen und niedrigschwellig arbeitet, zugleich aber klare Sicherheitsregeln für Maschinen, Werkzeuge und selbstständige Projekte braucht.

Medienbildung, Familienmedienberatung und Angebote für Kinder

Die Medienwerkstatt Potsdam arbeitet nicht nur mit Technik, sondern vor allem mit Menschen. Ein zentraler Schwerpunkt ist die Förderung von Medienkompetenz bei Kindern, Jugendlichen, Eltern und pädagogischen Fachkräften. Medienbildung bedeutet hier, digitale Angebote kritisch zu verstehen, kreativ zu nutzen und im Alltag sicherer mit ihnen umzugehen. Das kann Fragen zu Smartphones, Tablets, Spielen, sozialen Netzwerken, Datenschutz oder Bildschirmzeiten einschließen. Die Einrichtung verbindet Beratung mit praktischen Erfahrungen und macht Medien dadurch greifbar.

Die Familienmedienberatung richtet sich an Familien mit unterschiedlichen Fragen und Lebenssituationen. In kostenfreien Beratungen, Themenabenden und Aktionstagen können Eltern und Kinder Unsicherheiten im Umgang mit digitalen Medien ansprechen. Dabei geht es nicht um pauschale Verbote, sondern um alltagstaugliche Orientierung. Familien können gemeinsam überlegen, welche Regeln zu ihnen passen, wie Gespräche über Spiele und Apps gelingen oder wie Kinder bei digitalen Konflikten unterstützt werden können.

Auch außerhalb des Standorts ist die Medienwerkstatt aktiv. Bei Festen in Potsdam kann die mobile Beratung mit einem Lastenrad vor Ort sein. Menschen erhalten dort Gelegenheit, Fragen zu stellen, digitale Medien auszuprobieren und gemeinsam zu entdecken, wie Technik sinnvoll im Familienalltag eingesetzt werden kann. Solche mobilen Angebote ergänzen die Arbeit im Schilfhof und senken die Zugangshürden für Familien, die nicht ohne Weiteres zu einer festen Beratungsstelle kommen.

Für Kinder und Jugendliche entstehen Angebote, die Lernen mit kreativem Handeln verbinden. Im MakeSpace können sie löten, gestalten, reparieren und technische Zusammenhänge untersuchen. Bei Jugend hackt geht es zusätzlich um Programmierung, digitale Gestaltung und eigene Projekte. Die Atmosphäre wird als freundlich, respektvoll und frei von Leistungsdruck beschrieben. Teilnehmende dürfen mit Vorkenntnissen kommen, müssen aber keine technischen Expert:innen sein. Gerade das Ausprobieren und gemeinsame Fragenstellen gehört zum Konzept.

Pädagogische Fachkräfte finden ebenfalls passende Angebote. Nach Anfrage können Fortbildungen und geschlossene Veranstaltungen organisiert werden. Damit eignet sich die Medienwerkstatt auch für Schulen, Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit sowie gemeinwohlorientierte Gruppen. Die Inhalte können je nach Bedarf angepasst werden. Möglich sind praktische Einblicke in digitale Werkzeuge ebenso wie Gespräche über Medienerziehung, Jugendmedienschutz und die Begleitung von Kindern in digitalen Lebenswelten.

Adresse, Anfahrt und praktische Informationen

Die Medienwerkstatt Potsdam im fjs e.V. befindet sich am Schilfhof 28a in 14478 Potsdam. Die Adresse liegt im Stadtteil Schlaatz und ist der zentrale Veranstaltungsort für den MakeSpace, Workshops und Beratungsangebote. Besucher:innen sollten beachten, dass unterschiedliche Termine verschiedene Zielgruppen und Anmeldebedingungen haben können. Vor einer Anreise lohnt es sich deshalb, die jeweilige Veranstaltungsbeschreibung zu lesen und zu prüfen, ob eine Registrierung erforderlich ist.

Für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird in einer kommunalen Einrichtungsübersicht die Haltestelle Schilfhof beziehungsweise Magnus-Zeller-Platz genannt. Da sich Fahrpläne und Linienführungen ändern können, sollten aktuelle Verbindungen unmittelbar vor der Anreise über den örtlichen Verkehrsverbund geprüft werden. Die Lage im Schlaatz macht eine Kombination aus Straßenbahn- oder Busfahrt und einem kurzen Fußweg naheliegend. Wer mit Kindern, Werkzeug oder einem zu reparierenden Gerät kommt, sollte für den Weg etwas zusätzliche Zeit einplanen.

Verbindliche Informationen zu einem eigenen Parkplatz, einer reservierten Stellfläche oder einem Parkhaus veröffentlicht die Medienwerkstatt auf ihren aktuellen Veranstaltungsseiten nicht. Deshalb sollten Autofahrer:innen die Beschilderung vor Ort beachten und keine privaten oder gesperrten Flächen nutzen. Besonders bei Veranstaltungen am Samstag kann es sinnvoll sein, früher anzureisen. Für Menschen, die auf einen barrierearmen Zugang oder besondere Unterstützung angewiesen sind, empfiehlt sich eine vorherige Anfrage beim Team, da die konkrete Situation je nach Veranstaltungsraum und Termin unterschiedlich sein kann.

Als allgemeine Kontaktadresse wird info@medienwerkstatt-potsdam.de genannt. Für den MakeSpace steht außerdem makespace@medienwerkstatt-potsdam.de zur Verfügung. Die telefonische Erreichbarkeit für MakeSpace-Fragen wird auf der offiziellen Seite mit Donnerstag und Freitag von 12 bis 16 Uhr unter 0331 810140 angegeben. Ältere Verzeichnisse nennen teilweise abweichende reguläre Öffnungszeiten. Daher sollten diese Angaben nicht als tägliche Besuchszeiten ohne Termin verstanden werden. Viele Angebote finden nur zu den angekündigten Veranstaltungsterminen statt.

Die Teilnahme an der offenen Werkstatt ist kostenfrei. Kleine Mengen einfacher Materialien können bereitgestellt werden; besondere Materialien müssen nach Absprache selbst besorgt werden. Für Maschinen ist eine Einführung notwendig. Kinder unter zwölf Jahren benötigen eine erwachsene Begleitung, und Jugendliche ohne Begleitung brauchen eine Einwilligung. Diese Hinweise sind für die Planung ebenso wichtig wie die Frage, ob das eigene Projekt zeitlich und technisch zum jeweiligen Termin passt.

Geschichte, Trägerschaft und Bedeutung für Potsdam

Die Medienwerkstatt Potsdam ist ein Projekt des Fördervereins für Jugend und Sozialarbeit e.V., kurz fjs e.V. Ihr Schwerpunkt liegt auf kultureller Bildung, Medienbildung und Jugendinformation. Die Einrichtung arbeitet für Potsdam und Brandenburg und richtet sich an unterschiedliche Gruppen: Kinder, Jugendliche, Eltern, Fachkräfte und gemeinwohlorientierte Organisationen. Dadurch verbindet sie pädagogische Arbeit mit kreativer Produktion und praktischer Technikvermittlung.

In älteren Beschreibungen wird die Medienwerkstatt als kleines gelbes Haus gegenüber dem Bürgerhaus am Schlaatz vorgestellt. Bekannt wurde sie unter anderem durch den Kinderstadtplan Hast’n Plan? und durch die Erstellung einer Internetplattform für Kinder in Potsdam. Diese Projekte zeigen, dass die Einrichtung schon früh versucht hat, Kindern eigene Ausdrucks- und Informationsmöglichkeiten zu eröffnen. Medien werden dabei nicht nur als technische Geräte betrachtet, sondern als Werkzeuge für Beteiligung, Orientierung und kreative Kommunikation.

Die heutige Arbeit führt diesen Gedanken mit aktuellen Methoden weiter. Im MakeSpace können Besucher:innen digitale Produktion und klassische Handarbeit miteinander verbinden. Ein Plotter, eine Stickmaschine, ein Lasersystem oder eine digitale Fräse stehen sinngemäß für einen erweiterten Medienbegriff: Medienbildung findet nicht nur am Bildschirm statt, sondern auch beim Entwerfen, Bauen, Testen, Reparieren und gemeinsamen Reflektieren. Wer ein eigenes Objekt entwickelt, lernt nebenbei über Planung, Material, Sicherheit, Fehleranalyse und Zusammenarbeit.

Die Finanzierung und Unterstützung einzelner Angebote erfolgt projektbezogen. Für die offene Werkstatt werden unter anderem die Landeshauptstadt Potsdam, die Stiftung Ein Quadratkilometer Bildung, die Postcode Lotterie und die ProPotsdam GmbH als Fördernde genannt. Solche Förderungen ermöglichen kostenfreie oder niedrigschwellige Angebote, die unabhängig vom Einkommen zugänglich sind. Auch die Zusammenarbeit mit Netzwerken wie Reparatur-Initiativen und dem Verbund Offener Werkstätten unterstreicht den gemeinschaftlichen Charakter des MakeSpace.

Für Potsdam ist die Medienwerkstatt damit mehr als ein einzelner Veranstaltungsort. Sie ist eine Anlaufstelle für Fragen zur digitalen Lebenswelt, ein Lernort für kreative Technik und ein Raum für Begegnung im Stadtteil. Die Kombination aus Beratung, Workshops, Jugendprojekten und offener Werkstatt macht das Angebot vielseitig. Besucher:innen können sich informieren, etwas reparieren, eine Maschine kennenlernen, an einem Projekt arbeiten oder einfach mit anderen Menschen ins Gespräch kommen. Genau diese Verbindung aus Wissen, Praxis und Gemeinschaft prägt den besonderen Charakter der Einrichtung.

Für wen lohnt sich ein Besuch in der Medienwerkstatt Potsdam?

Ein Besuch lohnt sich für Familien, die Unterstützung bei Fragen zur Mediennutzung suchen. Die Familienmedienberatung bietet einen geschützten Rahmen, um über Spiele, Apps, Smartphones, digitale Gewohnheiten und Konflikte zu sprechen. Eltern müssen dabei keine fertigen Antworten mitbringen. Oft reicht eine konkrete Alltagssituation als Ausgangspunkt. Gemeinsam kann überlegt werden, welche nächsten Schritte realistisch sind und wie Kinder in ihrer Medienkompetenz gestärkt werden können.

Kinder und Jugendliche finden im MakeSpace eine Umgebung, in der sie eigene Ideen verwirklichen dürfen. Sie können technische Werkzeuge ausprobieren, Dinge auseinandernehmen, reparieren oder neu gestalten. Besonders interessant ist das Angebot für junge Menschen, die sich für Programmieren, Robotik, digitale Produktion, Design oder praktische Problemlösung interessieren. Die Projekte sind nicht ausschließlich auf schulische Leistungen ausgerichtet. Neugier, Teamarbeit und die Bereitschaft zum Ausprobieren sind wichtiger als ein bestimmtes Vorwissen.

Auch Erwachsene ohne technische Erfahrung sind willkommen, sofern die jeweilige Veranstaltung dies vorsieht. Der offene Werkstattgedanke lebt davon, dass Wissen geteilt wird. Manche Besucher:innen bringen handwerkliche Kenntnisse mit, andere kennen sich mit Software, Elektronik oder Gestaltung aus. Wieder andere haben nur einen defekten Gegenstand und eine Frage. Aus diesen unterschiedlichen Erfahrungen kann eine lernende Gemeinschaft entstehen. Die Mentor:innen unterstützen, ohne jedes Projekt vollständig zu übernehmen.

Für pädagogische Fachkräfte und Organisationen bietet die Medienwerkstatt Möglichkeiten zur Fortbildung und zur Durchführung eigener Gruppenformate. Schulen, Jugendclubs oder gemeinnützige Initiativen können nach Anfrage klären, ob ein passender Workshop oder eine geschlossene Veranstaltung entwickelt werden kann. Themen können aus der Medienbildung, der Maker Education, dem Jugendmedienschutz oder der praktischen Nutzung digitaler Werkzeuge stammen. Eine rechtzeitige Kontaktaufnahme ist sinnvoll, damit Ziele, Gruppengröße, Materialien und Sicherheitsfragen abgestimmt werden.

Wer zum ersten Mal kommt, sollte den Termin und die Teilnahmebedingungen prüfen, sich bei Bedarf anmelden und besondere Vorhaben vorher beschreiben. Für spontane Besucher:innen kann es bei offenen Terminen trotzdem möglich sein, noch teilzunehmen. Die wichtigsten Informationen finden sich auf der Website der Medienwerkstatt Potsdam. So wird aus einem einfachen Besuch eine gute Vorbereitung: Man weiß, ob das eigene Projekt passt, welche Materialien benötigt werden und ob eine Begleitung oder Einwilligung erforderlich ist.

Quellen:

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Medienwerkstatt Potsdam | Veranstaltungen & Tickets

Die Medienwerkstatt Potsdam im fjs e.V. ist kein klassischer Veranstaltungssaal, sondern ein vielseitiger Bildungs-, Beratungs- und Kreativort im Stadtteil Schlaatz. Am Schilfhof 28a treffen sich Kinder, Jugendliche, Familien, pädagogische Fachkräfte und neugierige Erwachsene, um digitale Medien praktisch zu entdecken, eigene Ideen umzusetzen und voneinander zu lernen. Das Angebot reicht von Medienbildung und Familienmedienberatung bis zu offenen Werkstattterminen, Reparatur-Cafés, Workshops und Projekten der Maker Education.

Besonders prägend ist der MakeSpace. Dort geht es um gemeinsames Tüfteln, Bauen, Gestalten, Reparieren und Ausprobieren. Besucher:innen können technische Werkzeuge kennenlernen, eigene Vorhaben verwirklichen und sich von sachkundigen Mentor:innen unterstützen lassen. Auch Programmieren, 3D-Druck, Lasern, Plotten, Sticken, Löten und digitale Fertigung gehören je nach Veranstaltung zum praktischen Spektrum. Die Atmosphäre soll ausdrücklich fehlerfreundlich sein: Nicht das perfekte Ergebnis steht im Mittelpunkt, sondern das Lernen durch Ausprobieren.

Wer nach Veranstaltungen der Medienwerkstatt Potsdam sucht, findet auf der offiziellen Website Termine und Anmeldemöglichkeiten. Viele Angebote sind kostenfrei. Einzelne Workshops haben eine begrenzte Platzanzahl oder setzen eine vorherige Einführung voraus. Die Adresse Schilfhof 28a in 14478 Potsdam ist der zentrale Anlaufpunkt für die stationären Angebote. Für Fragen nennt die Einrichtung die Telefonnummer 0331 810140 sowie die E-Mail-Adresse info@medienwerkstatt-potsdam.de.

Veranstaltungen und Programm der Medienwerkstatt Potsdam

Das Veranstaltungsprogramm der Medienwerkstatt Potsdam ist thematisch breit aufgestellt und verbindet Bildung, Technik, Kreativität und soziale Begegnung. Zu den regelmäßig angekündigten Formaten gehören offene Werkstatttermine im MakeSpace, Reparatur-Cafés, Familienmedienberatung und Workshops zu digitalen Werkzeugen. Darüber hinaus werden Angebote für Kinder- und Jugendgruppen, Projekte für Fachkräfte sowie besondere Aktionstage veröffentlicht. Dadurch ist die Einrichtung sowohl Lernort als auch Treffpunkt für Menschen, die Medien nicht nur konsumieren, sondern aktiv verstehen und gestalten möchten.

Ein wiederkehrendes Format ist die offene Werkstatt. Die Termine finden laut Veranstaltungsübersicht samstags in Abständen von ungefähr zwei bis vier Wochen statt. Für September, Oktober, November und Dezember 2026 sind beispielsweise mehrere Nachmittage mit einer Dauer von 14 bis 19 Uhr angekündigt. Je nach Termin wird das Angebot durch ein Reparatur-Café und eine Familienmedienberatung ergänzt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung hilft dem Team bei der Planung, spontane Besuche sind möglich, sofern noch Plätze vorhanden sind.

Auch Jugendliche finden eigene Anknüpfungspunkte. Beim Projekt Jugend hackt: playground! werden Programmieren, digitale Produktion, Hardware und kreative Technik miteinander verbunden. Die Veranstaltung richtet sich ungefähr an Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren. Genannt werden unter anderem Apps und Spiele, 3D-Druck, Laser, Plotter, Stickmaschine und Löten. Der Ansatz ist offen und niedrigschwellig: Teilnehmende können mit einer eigenen Idee kommen oder zunächst beobachten, ausprobieren und gemeinsam mit anderen herausfinden, woran sie arbeiten möchten.

Für die Suche nach Tickets ist wichtig, dass die Medienwerkstatt nicht in erster Linie mit kostenpflichtigen Eintrittskarten arbeitet. Viele Termine sind kostenlos und werden über Anmeldung organisiert. Bei Workshops mit begrenzter Platzanzahl wird die Registrierung direkt in der jeweiligen Veranstaltungsbeschreibung verlinkt. Wer keinen passenden Termin findet, kann sich mit einer Anfrage an das Team wenden. Nach Bedarf sind auch Veranstaltungen für geschlossene Kinder- und Jugendgruppen sowie Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte möglich.

Das Programm kann sich verändern, weil es projektbezogen und zielgruppenorientiert geplant wird. Deshalb sollten Interessierte vor dem Besuch die aktuelle Terminseite prüfen. Dort stehen normalerweise Datum, Uhrzeit, Thema, Teilnahmebedingungen und Hinweise zur Anmeldung. Für besondere Vorhaben empfiehlt sich eine vorherige Kontaktaufnahme, damit geklärt werden kann, ob die benötigten Geräte, Materialien oder fachlichen Ansprechpersonen verfügbar sind.

MakeSpace, Reparatur-Café und praktische Workshops

Der MakeSpace ist das Herzstück vieler Veranstaltungen der Medienwerkstatt Potsdam. Die offene Werkstatt versteht sich als Ort des Selbermachens und des voneinander Lernens. Besucher:innen können eigene Projekte mitbringen oder vor Ort eine Idee entwickeln. Sachkundige Mentor:innen erklären Techniken, geben Hinweise zur sicheren Nutzung von Geräten und unterstützen bei der Umsetzung, soweit es möglich ist. Dabei geht es nicht um eine klassische Dienstleistung. Die Werkstatt übernimmt keine Auftragsarbeiten, sondern begleitet Menschen dabei, selbst aktiv zu werden und eigene Lösungen zu entwickeln.

Das Spektrum reicht von handwerklichen Tätigkeiten bis zur digitalen Produktion. In den offiziellen Beschreibungen werden unter anderem Löten, Plotten und der Umgang mit technischen Werkzeugen genannt. Bei Jugend-hackt-Angeboten kommen Programmieren, 3D-Druck, Laser, Stickmaschine und Hardware-Basteleien hinzu. Ein Workshop zur digitalen Oberfräse Shaper Origin V2 vermittelt beispielsweise Grundlagen der sicheren Bedienung, geeignete Materialien, den Produktionsprozess und Aspekte von Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit. Die Einführung ist Voraussetzung dafür, die Maschine später selbstständig zu nutzen.

Eine besondere Rolle spielt das Reparatur-Café. Defekte Elektrogeräte und andere Gegenstände können mit professioneller Unterstützung angesehen und, soweit möglich, repariert werden. Besucher:innen sollten dabei nicht erwarten, dass eine Reparatur garantiert oder als fertiger Auftrag abgegeben wird. Der Charakter des Angebots ist gemeinschaftlich und lernorientiert. Man bringt ein Problem mit, bespricht es mit den anwesenden Fachleuten und arbeitet gemeinsam an einer Lösung. So werden technische Kenntnisse geteilt und Gegenstände möglicherweise länger nutzbar gemacht.

Für eigene Projekte ist eine gute Vorbereitung sinnvoll. Die Medienwerkstatt empfiehlt, bei speziellen Vorhaben vorher Kontakt aufzunehmen, damit die Verfügbarkeit von Werkzeugen und Materialien geklärt werden kann. Einfache Materialien stehen in kleinen Mengen kostenfrei zur Verfügung. Alles Weitere muss selbst besorgt und nach Absprache mitgebracht werden. Wer eine Maschine nutzen möchte, benötigt zunächst eine Einführung. Diese Regel schützt sowohl die Besucher:innen als auch die Geräte und gehört zum verantwortungsvollen Arbeiten im offenen Werkstattbetrieb.

Kinder unter zwölf Jahren sollen von einer erwachsenen Person begleitet werden, weil die Werkstatt die Aufsichtspflicht nicht übernehmen kann. Jugendliche ohne Begleitung benötigen eine entsprechende Einwilligung. Zusätzlich werden Teilnahme, Regeln und Haftungsausschluss vor Ort dokumentiert. Die Hinweise zeigen, dass der MakeSpace offen und niedrigschwellig arbeitet, zugleich aber klare Sicherheitsregeln für Maschinen, Werkzeuge und selbstständige Projekte braucht.

Medienbildung, Familienmedienberatung und Angebote für Kinder

Die Medienwerkstatt Potsdam arbeitet nicht nur mit Technik, sondern vor allem mit Menschen. Ein zentraler Schwerpunkt ist die Förderung von Medienkompetenz bei Kindern, Jugendlichen, Eltern und pädagogischen Fachkräften. Medienbildung bedeutet hier, digitale Angebote kritisch zu verstehen, kreativ zu nutzen und im Alltag sicherer mit ihnen umzugehen. Das kann Fragen zu Smartphones, Tablets, Spielen, sozialen Netzwerken, Datenschutz oder Bildschirmzeiten einschließen. Die Einrichtung verbindet Beratung mit praktischen Erfahrungen und macht Medien dadurch greifbar.

Die Familienmedienberatung richtet sich an Familien mit unterschiedlichen Fragen und Lebenssituationen. In kostenfreien Beratungen, Themenabenden und Aktionstagen können Eltern und Kinder Unsicherheiten im Umgang mit digitalen Medien ansprechen. Dabei geht es nicht um pauschale Verbote, sondern um alltagstaugliche Orientierung. Familien können gemeinsam überlegen, welche Regeln zu ihnen passen, wie Gespräche über Spiele und Apps gelingen oder wie Kinder bei digitalen Konflikten unterstützt werden können.

Auch außerhalb des Standorts ist die Medienwerkstatt aktiv. Bei Festen in Potsdam kann die mobile Beratung mit einem Lastenrad vor Ort sein. Menschen erhalten dort Gelegenheit, Fragen zu stellen, digitale Medien auszuprobieren und gemeinsam zu entdecken, wie Technik sinnvoll im Familienalltag eingesetzt werden kann. Solche mobilen Angebote ergänzen die Arbeit im Schilfhof und senken die Zugangshürden für Familien, die nicht ohne Weiteres zu einer festen Beratungsstelle kommen.

Für Kinder und Jugendliche entstehen Angebote, die Lernen mit kreativem Handeln verbinden. Im MakeSpace können sie löten, gestalten, reparieren und technische Zusammenhänge untersuchen. Bei Jugend hackt geht es zusätzlich um Programmierung, digitale Gestaltung und eigene Projekte. Die Atmosphäre wird als freundlich, respektvoll und frei von Leistungsdruck beschrieben. Teilnehmende dürfen mit Vorkenntnissen kommen, müssen aber keine technischen Expert:innen sein. Gerade das Ausprobieren und gemeinsame Fragenstellen gehört zum Konzept.

Pädagogische Fachkräfte finden ebenfalls passende Angebote. Nach Anfrage können Fortbildungen und geschlossene Veranstaltungen organisiert werden. Damit eignet sich die Medienwerkstatt auch für Schulen, Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit sowie gemeinwohlorientierte Gruppen. Die Inhalte können je nach Bedarf angepasst werden. Möglich sind praktische Einblicke in digitale Werkzeuge ebenso wie Gespräche über Medienerziehung, Jugendmedienschutz und die Begleitung von Kindern in digitalen Lebenswelten.

Adresse, Anfahrt und praktische Informationen

Die Medienwerkstatt Potsdam im fjs e.V. befindet sich am Schilfhof 28a in 14478 Potsdam. Die Adresse liegt im Stadtteil Schlaatz und ist der zentrale Veranstaltungsort für den MakeSpace, Workshops und Beratungsangebote. Besucher:innen sollten beachten, dass unterschiedliche Termine verschiedene Zielgruppen und Anmeldebedingungen haben können. Vor einer Anreise lohnt es sich deshalb, die jeweilige Veranstaltungsbeschreibung zu lesen und zu prüfen, ob eine Registrierung erforderlich ist.

Für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird in einer kommunalen Einrichtungsübersicht die Haltestelle Schilfhof beziehungsweise Magnus-Zeller-Platz genannt. Da sich Fahrpläne und Linienführungen ändern können, sollten aktuelle Verbindungen unmittelbar vor der Anreise über den örtlichen Verkehrsverbund geprüft werden. Die Lage im Schlaatz macht eine Kombination aus Straßenbahn- oder Busfahrt und einem kurzen Fußweg naheliegend. Wer mit Kindern, Werkzeug oder einem zu reparierenden Gerät kommt, sollte für den Weg etwas zusätzliche Zeit einplanen.

Verbindliche Informationen zu einem eigenen Parkplatz, einer reservierten Stellfläche oder einem Parkhaus veröffentlicht die Medienwerkstatt auf ihren aktuellen Veranstaltungsseiten nicht. Deshalb sollten Autofahrer:innen die Beschilderung vor Ort beachten und keine privaten oder gesperrten Flächen nutzen. Besonders bei Veranstaltungen am Samstag kann es sinnvoll sein, früher anzureisen. Für Menschen, die auf einen barrierearmen Zugang oder besondere Unterstützung angewiesen sind, empfiehlt sich eine vorherige Anfrage beim Team, da die konkrete Situation je nach Veranstaltungsraum und Termin unterschiedlich sein kann.

Als allgemeine Kontaktadresse wird info@medienwerkstatt-potsdam.de genannt. Für den MakeSpace steht außerdem makespace@medienwerkstatt-potsdam.de zur Verfügung. Die telefonische Erreichbarkeit für MakeSpace-Fragen wird auf der offiziellen Seite mit Donnerstag und Freitag von 12 bis 16 Uhr unter 0331 810140 angegeben. Ältere Verzeichnisse nennen teilweise abweichende reguläre Öffnungszeiten. Daher sollten diese Angaben nicht als tägliche Besuchszeiten ohne Termin verstanden werden. Viele Angebote finden nur zu den angekündigten Veranstaltungsterminen statt.

Die Teilnahme an der offenen Werkstatt ist kostenfrei. Kleine Mengen einfacher Materialien können bereitgestellt werden; besondere Materialien müssen nach Absprache selbst besorgt werden. Für Maschinen ist eine Einführung notwendig. Kinder unter zwölf Jahren benötigen eine erwachsene Begleitung, und Jugendliche ohne Begleitung brauchen eine Einwilligung. Diese Hinweise sind für die Planung ebenso wichtig wie die Frage, ob das eigene Projekt zeitlich und technisch zum jeweiligen Termin passt.

Geschichte, Trägerschaft und Bedeutung für Potsdam

Die Medienwerkstatt Potsdam ist ein Projekt des Fördervereins für Jugend und Sozialarbeit e.V., kurz fjs e.V. Ihr Schwerpunkt liegt auf kultureller Bildung, Medienbildung und Jugendinformation. Die Einrichtung arbeitet für Potsdam und Brandenburg und richtet sich an unterschiedliche Gruppen: Kinder, Jugendliche, Eltern, Fachkräfte und gemeinwohlorientierte Organisationen. Dadurch verbindet sie pädagogische Arbeit mit kreativer Produktion und praktischer Technikvermittlung.

In älteren Beschreibungen wird die Medienwerkstatt als kleines gelbes Haus gegenüber dem Bürgerhaus am Schlaatz vorgestellt. Bekannt wurde sie unter anderem durch den Kinderstadtplan Hast’n Plan? und durch die Erstellung einer Internetplattform für Kinder in Potsdam. Diese Projekte zeigen, dass die Einrichtung schon früh versucht hat, Kindern eigene Ausdrucks- und Informationsmöglichkeiten zu eröffnen. Medien werden dabei nicht nur als technische Geräte betrachtet, sondern als Werkzeuge für Beteiligung, Orientierung und kreative Kommunikation.

Die heutige Arbeit führt diesen Gedanken mit aktuellen Methoden weiter. Im MakeSpace können Besucher:innen digitale Produktion und klassische Handarbeit miteinander verbinden. Ein Plotter, eine Stickmaschine, ein Lasersystem oder eine digitale Fräse stehen sinngemäß für einen erweiterten Medienbegriff: Medienbildung findet nicht nur am Bildschirm statt, sondern auch beim Entwerfen, Bauen, Testen, Reparieren und gemeinsamen Reflektieren. Wer ein eigenes Objekt entwickelt, lernt nebenbei über Planung, Material, Sicherheit, Fehleranalyse und Zusammenarbeit.

Die Finanzierung und Unterstützung einzelner Angebote erfolgt projektbezogen. Für die offene Werkstatt werden unter anderem die Landeshauptstadt Potsdam, die Stiftung Ein Quadratkilometer Bildung, die Postcode Lotterie und die ProPotsdam GmbH als Fördernde genannt. Solche Förderungen ermöglichen kostenfreie oder niedrigschwellige Angebote, die unabhängig vom Einkommen zugänglich sind. Auch die Zusammenarbeit mit Netzwerken wie Reparatur-Initiativen und dem Verbund Offener Werkstätten unterstreicht den gemeinschaftlichen Charakter des MakeSpace.

Für Potsdam ist die Medienwerkstatt damit mehr als ein einzelner Veranstaltungsort. Sie ist eine Anlaufstelle für Fragen zur digitalen Lebenswelt, ein Lernort für kreative Technik und ein Raum für Begegnung im Stadtteil. Die Kombination aus Beratung, Workshops, Jugendprojekten und offener Werkstatt macht das Angebot vielseitig. Besucher:innen können sich informieren, etwas reparieren, eine Maschine kennenlernen, an einem Projekt arbeiten oder einfach mit anderen Menschen ins Gespräch kommen. Genau diese Verbindung aus Wissen, Praxis und Gemeinschaft prägt den besonderen Charakter der Einrichtung.

Für wen lohnt sich ein Besuch in der Medienwerkstatt Potsdam?

Ein Besuch lohnt sich für Familien, die Unterstützung bei Fragen zur Mediennutzung suchen. Die Familienmedienberatung bietet einen geschützten Rahmen, um über Spiele, Apps, Smartphones, digitale Gewohnheiten und Konflikte zu sprechen. Eltern müssen dabei keine fertigen Antworten mitbringen. Oft reicht eine konkrete Alltagssituation als Ausgangspunkt. Gemeinsam kann überlegt werden, welche nächsten Schritte realistisch sind und wie Kinder in ihrer Medienkompetenz gestärkt werden können.

Kinder und Jugendliche finden im MakeSpace eine Umgebung, in der sie eigene Ideen verwirklichen dürfen. Sie können technische Werkzeuge ausprobieren, Dinge auseinandernehmen, reparieren oder neu gestalten. Besonders interessant ist das Angebot für junge Menschen, die sich für Programmieren, Robotik, digitale Produktion, Design oder praktische Problemlösung interessieren. Die Projekte sind nicht ausschließlich auf schulische Leistungen ausgerichtet. Neugier, Teamarbeit und die Bereitschaft zum Ausprobieren sind wichtiger als ein bestimmtes Vorwissen.

Auch Erwachsene ohne technische Erfahrung sind willkommen, sofern die jeweilige Veranstaltung dies vorsieht. Der offene Werkstattgedanke lebt davon, dass Wissen geteilt wird. Manche Besucher:innen bringen handwerkliche Kenntnisse mit, andere kennen sich mit Software, Elektronik oder Gestaltung aus. Wieder andere haben nur einen defekten Gegenstand und eine Frage. Aus diesen unterschiedlichen Erfahrungen kann eine lernende Gemeinschaft entstehen. Die Mentor:innen unterstützen, ohne jedes Projekt vollständig zu übernehmen.

Für pädagogische Fachkräfte und Organisationen bietet die Medienwerkstatt Möglichkeiten zur Fortbildung und zur Durchführung eigener Gruppenformate. Schulen, Jugendclubs oder gemeinnützige Initiativen können nach Anfrage klären, ob ein passender Workshop oder eine geschlossene Veranstaltung entwickelt werden kann. Themen können aus der Medienbildung, der Maker Education, dem Jugendmedienschutz oder der praktischen Nutzung digitaler Werkzeuge stammen. Eine rechtzeitige Kontaktaufnahme ist sinnvoll, damit Ziele, Gruppengröße, Materialien und Sicherheitsfragen abgestimmt werden.

Wer zum ersten Mal kommt, sollte den Termin und die Teilnahmebedingungen prüfen, sich bei Bedarf anmelden und besondere Vorhaben vorher beschreiben. Für spontane Besucher:innen kann es bei offenen Terminen trotzdem möglich sein, noch teilzunehmen. Die wichtigsten Informationen finden sich auf der Website der Medienwerkstatt Potsdam. So wird aus einem einfachen Besuch eine gute Vorbereitung: Man weiß, ob das eigene Projekt passt, welche Materialien benötigt werden und ob eine Begleitung oder Einwilligung erforderlich ist.

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