Kita Tausendfüßler
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Potsdam

Geschwister-Scholl-Straße 52A, 14471 Potsdam, Deutschland

Kita Tausendfüßler Potsdam | Konzept & Anmeldung

Die Kita Tausendfüßler in Potsdam ist eine Einrichtung der AWO Kinder- und Jugendhilfe Potsdam gGmbH und liegt in der Geschwister-Scholl-Straße 52A im Stadtteil Potsdam West. Familien, die nach einer Kita Tausendfüßler in Potsdam suchen, finden hier eine Kindertagesstätte mit Platz für 141 Kinder im Alter von zehn Monaten bis zum Schuleintritt. Das Profil der Einrichtung lautet Bewegt, Offen, Selbstbestimmt und beschreibt den pädagogischen Alltag besonders treffend: Kinder sollen sich bewegen, eigene Interessen verfolgen, Verantwortung übernehmen und ihre Umgebung aktiv mitgestalten.

Das großzügige Grundstück befindet sich in der Nähe des Parks Sanssouci und ist nach Angaben des Trägers mit Bussen und Straßenbahnen erreichbar. Im Haus gibt es drei Etagen mit den Namen Sand, Wasser und Wiese. Ergänzt werden die Innenbereiche durch ein großes, naturbelassenes Außengelände mit Bauwagen, Werkhaus, Abenteuerecke, Trampolin, Kräutergarten und Gewächshaus. Eine eigene Küche sorgt für gesunde Versorgung und Vollverpflegung. Für interessierte Familien sind Besichtigungen nach telefonischer Anmeldung möglich. Die Einrichtung bietet damit eine Kombination aus verlässlicher Betreuung, bewegungsorientierter Pädagogik, Naturerfahrung, Gesundheitsförderung und Beteiligung der Kinder.

Kita Tausendfüßler Potsdam: Adresse, Lage und Öffnungszeiten

Die AWO Kita Tausendfüßler befindet sich an der Geschwister-Scholl-Straße 52A, 14471 Potsdam. Die Adresse liegt im westlichen Potsdamer Stadtgebiet und gehört zum Umfeld von Potsdam West. Ein besonderer Lagevorteil ist die Nähe zum Park Sanssouci. Dadurch liegt die Kita in einem Stadtbereich, der von Familien, Wohnquartieren, Bildungsangeboten und bedeutenden Potsdamer Parkanlagen geprägt ist. Die Lage ist für Eltern interessant, die einen Betreuungsplatz im Westen der Landeshauptstadt suchen und kurze Wege im Alltag bevorzugen.

Der Träger weist darauf hin, dass die Einrichtung verkehrsgünstig mit Bussen und Straßenbahnen erreichbar ist. Für die konkrete Anfahrt mit dem öffentlichen Nahverkehr sollten Familien vor dem Besuch die jeweils aktuelle Verbindung und mögliche Baustellen prüfen. Auch bei der Anreise mit dem Auto empfiehlt sich, die örtlichen Verkehrsschilder zu beachten und nur ausgewiesene Parkmöglichkeiten zu nutzen. Eine eigene öffentliche Parkplatzgarantie der Kita ist aus den vorliegenden Einrichtungsinformationen nicht ersichtlich. Gerade zu den Bring- und Abholzeiten kann es sinnvoll sein, etwas zusätzliche Zeit einzuplanen und Rücksicht auf Kinder, Fußgängerinnen, Fußgänger und Anwohner zu nehmen.

Die Öffnungszeiten liegen nach den Angaben des Trägers von Montag bis Freitag zwischen 06:30 Uhr und 17:30 Uhr. Damit deckt die Kita einen langen Betreuungszeitraum ab, der für viele berufstätige Familien im Alltag wichtig ist. Öffnungszeiten bedeuten jedoch nicht automatisch, dass jedes Kind täglich die gesamte Zeit betreut wird. Der individuelle Betreuungsumfang richtet sich nach dem jeweiligen Vertrag und den Vereinbarungen mit der Einrichtung. Eltern sollten deshalb bei der Anmeldung klären, welche Betreuungszeiten angeboten werden, wie Bring- und Abholregelungen funktionieren und welche Unterlagen benötigt werden.

Die Kita hat nach den aktuellen Angaben des Trägers keine Sommerschließzeit. Einzelne Schließtage werden mit dem Kita-Ausschuss für das kommende Jahr besprochen und ausgehängt. Für 2026 wurden unter anderem Team- und Fortbildungstage, ein Brückentag sowie Schließtage zwischen dem 28. und 31. Dezember angekündigt. Da sich Termine ändern können, sollten Familien die aktuelle Information direkt bei der Kita oder auf der Trägerseite prüfen.

Kita Tausendfüßler Anmeldung und Betreuungsplätze für Kinder

Die Kita Tausendfüßler ist auf die Betreuung von 141 Kindern ausgerichtet. Nach den aktuellen Angaben der AWO können Kinder ab zehn Monaten bis zum Schuleintritt aufgenommen werden. In älteren Planungsunterlagen der Landeshauptstadt Potsdam wird die Einrichtung ebenfalls mit einer Kapazität von 141 Plätzen geführt. Dort wird die Aufteilung mit 45 Plätzen im Krippenbereich und 96 Plätzen im Kindergartenbereich angegeben. Solche Planungsdaten bilden die Betriebserlaubnis beziehungsweise den Planungsstand ab; ob tatsächlich ein Platz frei ist, hängt von der aktuellen Belegung und den Aufnahmezeitpunkten ab.

Familien, die einen Platz suchen, sollten möglichst früh Kontakt aufnehmen. Die AWO informiert auf der Einrichtungsseite über freie Plätze und verweist auf Besichtigungstermine. Für eine Besichtigung ist eine telefonische Anmeldung erforderlich. Als feste Möglichkeit nennt der Träger donnerstags die Zeit von 09:30 Uhr bis 11:00 Uhr. Ein persönliches Kennenlernen kann helfen, Fragen zu Tagesablauf, Eingewöhnung, Gruppenstruktur, Essensversorgung, Betreuungsumfang und Aufnahmeverfahren zu klären. Die Telefonnummer der Kita lautet 0331 963130.

Bei der Kita Tausendfüßler wird in den Bereichen U3 und Ü3 gruppenoffen gearbeitet. Gruppenoffene Arbeit bedeutet nach der Konzeption des Trägers, übersichtliche Strukturen zu schaffen, verbindliche Regeln gemeinsam mit den Kindern zu entwickeln und die individuellen Interessen der Kinder ernst zu nehmen. Gleichzeitig erhalten die Kinder Orientierung und Sicherheit durch feste Abläufe, pädagogische Bezugspersonen und klar gestaltete Räume. Für Familien ist es empfehlenswert, bei der Besichtigung genau nachzufragen, wie die Eingewöhnung organisiert wird und welche Rolle die Eltern in dieser ersten Phase übernehmen.

Auch die Zusammenarbeit mit Eltern ist ein wichtiger Bestandteil des Kita-Alltags. Elterngespräche, Entwicklungsgespräche, Elternversammlungen und der Kita-Ausschuss schaffen Möglichkeiten für Austausch und Mitwirkung. Eltern erhalten dadurch Einblicke in die Entwicklung ihres Kindes und können Anliegen mit dem Team besprechen. Die genaue Ausgestaltung einzelner Gespräche und Beteiligungsformen wird in der Einrichtung abgestimmt.

Bei der Anmeldung sollten Eltern die üblichen persönlichen und organisatorischen Angaben vollständig vorbereiten. Dazu können Daten des Kindes, Nachweise zum Betreuungsbedarf, gewünschte Betreuungszeiten und Kontaktdaten gehören. Welche Dokumente im Einzelfall erforderlich sind, sollte direkt bei der AWO erfragt werden. Eine frühzeitige Anfrage ersetzt keine verbindliche Platzbestätigung, erleichtert aber die Planung und ermöglicht der Familie, die Einrichtung rechtzeitig kennenzulernen.

Pädagogisches Konzept: Bewegt, Offen und Selbstbestimmt

Das pädagogische Profil der Kita Tausendfüßler lautet Bewegt, Offen, Selbstbestimmt. Bewegung wird dabei nicht nur als sportliches Angebot verstanden. Sie ist ein zentraler Bestandteil kindlicher Entwicklung und umfasst körperliche Aktivität, sprachliches Handeln, geistige Neugier, soziale Beziehungen und die Möglichkeit, eigene Erfahrungen zu machen. Kinder lernen, indem sie ausprobieren, vergleichen, wiederholen, sich bewegen, Fragen stellen und mit anderen Kindern sowie Erwachsenen in Kontakt treten.

Die offene Arbeit der Kita orientiert sich an der Überzeugung, dass Kinder neugierig, aktiv und interessiert ihre Welt begreifen. Sie sollen ihre Themen und Interessen verfolgen, eigene Lösungswege finden und neue Handlungsmöglichkeiten ausprobieren. Das kann beim Bauen, Malen, Klettern, Pflanzen, Kochen, Beobachten oder im freien Spiel geschehen. Pädagogische Fachkräfte begleiten diese Prozesse, geben Impulse, schaffen Sicherheit und unterstützen die Kinder dabei, Konflikte zu lösen und eigene Entscheidungen zu treffen.

Das Konzept verbindet Offenheit mit verbindlichen Strukturen. Kinder brauchen Freiräume, aber auch Orientierung. Deshalb gehören Regeln, Absprachen, übersichtliche Räume und verlässliche Beziehungen zum pädagogischen Rahmen. Gruppenoffene Arbeit bedeutet nicht, dass Kinder ohne Begleitung durch den Tag gehen. Vielmehr werden Räume und Angebote so gestaltet, dass Kinder ihre Interessen wahrnehmen können, während Fachkräfte beobachten, unterstützen, Gespräche führen und Entwicklungsschritte dokumentieren.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der sozial-emotionalen Entwicklung. Die Kita arbeitet nach eigenen Angaben angelehnt an das Papilio-Programm. Ziel ist es, Kinder im Umgang mit ihren Gefühlen, in ihrer Selbstwahrnehmung und in ihrem sozialen Miteinander zu stärken. Kinder lernen, Gefühle zu erkennen, Bedürfnisse auszudrücken, Unterschiede auszuhalten und Lösungen für Konflikte zu finden. Gerade im Kita-Alltag entstehen viele Situationen, in denen solche Fähigkeiten praktisch geübt werden können: beim gemeinsamen Spiel, beim Teilen von Materialien, bei der Gestaltung von Regeln oder in Gesprächen über Erlebnisse.

Seit Januar 2025 verfügt die Einrichtung nach Angaben des Trägers über eine weitergebildete U3-Papilio-Fachkraft. Diese bringt ihr Fachwissen in den Bereich der unter dreijährigen Kinder ein und unterstützt das Team als Multiplikatorin. Für jüngere Kinder ist die Begleitung sozial-emotionaler Entwicklung besonders bedeutsam, weil Sprache, Selbstregulation und soziale Orientierung noch im Aufbau sind. Die pädagogischen Fachkräfte geben Sicherheit und helfen den Kindern, mit ihrer Gefühlswelt und mit Verschiedenheit umzugehen.

Die drei Bereiche Sand, Wasser und Wiese strukturieren die räumliche Umgebung der Kita. Bereits die Namen vermitteln, dass Kinder unterschiedliche Materialien, Sinneserfahrungen und Spielideen vorfinden. Räume können entsprechend den Interessen und Vorhaben der Kinder verändert und gestaltet werden. So entsteht eine Lernumgebung, die nicht nur fertige Lösungen anbietet, sondern zum Fragen, Entdecken und eigenständigen Handeln einlädt.

Spielplatz, Natur und Ausstattung der Kita Tausendfüßler

Ein wesentliches Merkmal der Kita Tausendfüßler ist das große naturbelassene Spielgelände. Die Außenfläche bietet den Kindern Möglichkeiten, sich zu bewegen, zu klettern, zu bauen, zu beobachten und mit natürlichen Materialien zu experimentieren. Zum Gelände gehören ein Bauwagen, ein Werkhaus, eine Abenteuerecke mit Naturmaterialien, ein großes Trampolin und ein Kräutergarten. Außerdem wird ein Gewächshaus genannt, in dem Kinder Pflanzen erleben und bei der Pflege mitwirken können.

Ein naturorientierter Spielplatz unterscheidet sich von einer ausschließlich standardisierten Spielfläche dadurch, dass er verschiedene Materialien, Höhen, Oberflächen und Rückzugsmöglichkeiten miteinander verbindet. Holz, Erde, Sand, Wasser, Pflanzen und Steine können Anlass für selbst entwickelte Spiele sein. Kinder entscheiden, ob sie bauen, sammeln, klettern, beobachten oder mit anderen gemeinsam ein Projekt verfolgen möchten. Pädagogisch interessant ist dabei nicht nur das fertige Ergebnis, sondern auch der Prozess: Wie hält ein Bauwerk? Welche Pflanze wächst? Was verändert Regen? Wie lässt sich ein Raum gemeinsam gestalten?

Die Holz-Baustelle und das Werkhaus unterstützen handlungsorientiertes Lernen. Kinder können Materialien kennenlernen, ihre Kräfte einschätzen und Erfahrungen mit Werkzeugen unter Begleitung sammeln. Solche Tätigkeiten fördern Koordination, Konzentration, Ausdauer und die Fähigkeit, einen Plan zu entwickeln. Gleichzeitig entstehen soziale Lerngelegenheiten, weil mehrere Kinder gemeinsam an einem Vorhaben arbeiten, Absprachen treffen und unterschiedliche Ideen miteinander verbinden.

Der Kräutergarten und das Gewächshaus schaffen einen direkten Bezug zu Ernährung und Natur. Pflanzen werden nicht nur als Dekoration erlebt, sondern als etwas, das Pflege, Zeit und Aufmerksamkeit benötigt. Kinder können beobachten, wie aus einem Samen eine Pflanze entsteht, welche Bedingungen für Wachstum wichtig sind und wie Lebensmittel produziert werden. Diese Erfahrungen ergänzen die Arbeit der eigenen Küche. Wenn Kinder gemeinsam Gemüse anbauen, ernten, schneiden oder Speisen vorbereiten, entsteht ein nachvollziehbarer Zusammenhang zwischen Natur, Ernährung und Alltag.

Auch das große Trampolin und das Kletternetz werden auf der Einrichtungsseite als Bestandteile der Außenbereiche beziehungsweise der Impressionen dargestellt. Bewegungsangebote dieser Art helfen Kindern, ihre Körperspannung, ihr Gleichgewicht und ihre Koordination zu erproben. Wichtig ist dabei die pädagogische Begleitung und die Beachtung der jeweils geltenden Sicherheitsregeln. Kinder sollen Herausforderungen kennenlernen, ohne unnötigen Gefahren ausgesetzt zu werden.

Die Innenräume erstrecken sich über drei Etagen. Die Bezeichnungen Sand, Wasser und Wiese geben den Bereichen eine erkennbare Identität und erleichtern Kindern die Orientierung. Räume können übersichtlich, strukturiert und entsprechend den Interessen der Kinder genutzt werden. Dadurch entsteht eine Umgebung, in der freie Spielphasen, kreative Angebote, Bewegung, Gespräche und konzentrierte Tätigkeiten nebeneinander stattfinden können.

Gesunde Ernährung und eigener Küchenbereich

Zur Kita Tausendfüßler gehört eine eigene Küche. In den kommunalen Informationen zur Einrichtung wird eine gesunde Versorgung mit eigener Küche und Vollverpflegung beschrieben. Damit ist die Ernährung ein fester Bestandteil des Betreuungskonzepts und nicht nur eine organisatorische Nebenaufgabe. Kinder erleben Mahlzeiten als wiederkehrende Tagesstruktur, als soziale Situation und als Gelegenheit, unterschiedliche Lebensmittel kennenzulernen.

Der Träger legt Wert darauf, viele Speisen selbst herzustellen. Wenn gemeinsam bunte Salate geschnippelt oder Kuchen gebacken werden, können Kinder Lebensmittel mit mehreren Sinnen erfahren. Sie sehen, wie Zutaten aussehen, fühlen unterschiedliche Oberflächen, riechen Kräuter und beobachten, wie sich Zutaten beim Mischen oder Erwärmen verändern. Solche Alltagserfahrungen fördern Selbstständigkeit und machen gesunde Ernährung konkret erlebbar.

Ein bewusster Umgang mit Süßem gehört ebenfalls zum Ansatz. Dabei geht es nach Angaben der AWO nicht um starre Verbote, sondern darum, Kindern ein ausgewogenes Verhältnis zu Genuss, Ernährung und Lebensmitteln zu vermitteln. Die eigene Herstellung vieler Speisen schafft Transparenz und macht nachvollziehbar, wie viel zugesetzte Süße verwendet wird. Für Familien kann dieser Ansatz hilfreich sein, weil Gespräche über Mahlzeiten nicht abstrakt bleiben, sondern an konkreten Erfahrungen aus dem Kita-Alltag anknüpfen.

Gemeinsame Mahlzeiten haben auch eine soziale Bedeutung. Kinder sitzen zusammen, warten aufeinander, sprechen über Erlebnisse und lernen, eigene Bedürfnisse mitzuteilen. Sie können neue Speisen in ihrem eigenen Tempo kennenlernen und beobachten, was andere Kinder mögen. Pädagogische Fachkräfte begleiten diese Situationen und achten darauf, dass Essen nicht zu einer Drucksituation wird. Eine positive Esskultur kann Kindern helfen, Vertrauen in ihre eigenen Signale und in unbekannte Lebensmittel zu entwickeln.

Die Verbindung von Küche, Kräutergarten, Gewächshaus und naturbelassenem Außengelände macht die Ernährung in der Kita besonders anschaulich. Kinder können erleben, dass Lebensmittel nicht selbstverständlich im Regal entstehen, sondern mit Pflege, Zeit und Arbeit verbunden sind. Das Pflanzen, Ernten und Zubereiten unterstützt nebenbei mathematische und sprachliche Lernprozesse: Mengen werden verglichen, Arbeitsschritte beschrieben, Farben und Formen benannt und Ergebnisse gemeinsam bewertet.

Eltern sollten bei der Besichtigung klären, wie die Vollverpflegung im Einzelnen organisiert ist, welche Mahlzeiten angeboten werden und wie mit Allergien, Unverträglichkeiten oder individuellen Ernährungsanforderungen umgegangen wird. Diese Informationen können je nach Kind und aktueller Einrichtungspraxis unterschiedlich sein. Verbindliche Angaben erhalten Familien direkt von der Kita.

Besichtigung, Familienbeteiligung und wichtige Fragen

Für Familien, die die Kita Tausendfüßler kennenlernen möchten, ist ein Besichtigungstermin der beste erste Schritt. Die AWO bittet um telefonische Anmeldung und nennt donnerstags von 09:30 Uhr bis 11:00 Uhr als regelmäßige Zeit für Begehungen. Während eines solchen Termins können Eltern die Räume sehen, das Außengelände kennenlernen und einen Eindruck davon gewinnen, wie Kinder im Haus begleitet werden. Da Besichtigungstermine organisiert werden müssen, sollte die Anmeldung telefonisch erfolgen.

Bei der Besichtigung lohnt es sich, konkrete Fragen vorzubereiten. Dazu gehören die Themen Eingewöhnung, Tagesablauf, Schlafmöglichkeiten, Bring- und Abholzeiten, Umgang mit Krankheiten, Verpflegung, Kleidung für den Außenbereich und Kommunikation mit Eltern. Auch die Frage, wie viele Kinder in den jeweiligen Altersbereichen betreut werden und welche Fachkräfte als Bezugspersonen zuständig sind, kann für die Entscheidung wichtig sein.

Eltern können außerdem nach den gruppenoffenen Bereichen fragen. Für manche Familien ist interessant, wie Kinder zwischen Räumen wechseln, wie Orientierung gegeben wird und ob es feste Ankommenssituationen gibt. Andere möchten wissen, welche Angebote regelmäßig stattfinden und wie stark Kinder an der Gestaltung des Tages beteiligt werden. Die Kita beschreibt ihre Arbeit als offen, altersgemischt im U3- und Ü3-Bereich sowie orientiert an den Interessen und Entwicklungspotenzialen der Kinder.

Die Beteiligung der Eltern erfolgt unter anderem über Elterngespräche, Entwicklungsgespräche, Elternversammlungen und den Kita-Ausschuss. Diese Formen ermöglichen einen regelmäßigen Austausch über Entwicklung, Alltag und organisatorische Fragen. Eine gute Zusammenarbeit zwischen Familie und Kita ist besonders bei Übergängen wichtig, etwa beim Start in der Einrichtung, beim Wechsel in einen anderen Altersbereich oder in der Vorbereitung auf den Schuleintritt.

Auch die Schließtage sollten Familien bei der Planung berücksichtigen. Nach den Angaben des Trägers gibt es keine Sommerschließzeit. Einzelne Team- und Fortbildungstage sowie weitere Schließtage werden mit dem Kita-Ausschuss abgestimmt und veröffentlicht. Eltern sollten den aktuellen Jahresplan erfragen, da sich Termine ändern können und die Angaben für ein bestimmtes Kalenderjahr gelten.

Die häufigen Suchanfragen nach Kita Tausendfüßler in Berlin, Bochum, Strausberg, Zwickau, Halle, Chemnitz, Bad Belzig, Münster und Hamm zeigen, dass der Name in mehreren Städten vorkommt oder von Suchmaschinen regional unterschiedlich zugeordnet wird. Für die hier beschriebene Einrichtung ist die Stadt Potsdam entscheidend. Maßgeblich sind die Adresse Geschwister-Scholl-Straße 52A, der Träger AWO Kinder- und Jugendhilfe Potsdam gGmbH und die direkte Kontaktaufnahme mit der Einrichtung. Familien sollten bei einer Online-Suche immer den Ort Potsdam und die vollständige Adresse ergänzen.

Die Kita Tausendfüßler verbindet eine gut erreichbare Lage in Potsdam West mit einem bewegungsorientierten und offenen pädagogischen Profil. 141 Plätze, Betreuung ab zehn Monaten bis zum Schuleintritt, eigene Küche, Vollverpflegung und ein vielseitiges Außengelände bieten Familien mehrere Ansatzpunkte für die Auswahl einer Betreuungseinrichtung. Wer wissen möchte, ob das Konzept zum eigenen Kind und zum Familienalltag passt, sollte einen Besichtigungstermin vereinbaren, Fragen sammeln und die aktuellen Informationen zu freien Plätzen sowie zur Anmeldung direkt bei der AWO einholen.

Quellen:

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Kita Tausendfüßler Potsdam | Konzept & Anmeldung

Die Kita Tausendfüßler in Potsdam ist eine Einrichtung der AWO Kinder- und Jugendhilfe Potsdam gGmbH und liegt in der Geschwister-Scholl-Straße 52A im Stadtteil Potsdam West. Familien, die nach einer Kita Tausendfüßler in Potsdam suchen, finden hier eine Kindertagesstätte mit Platz für 141 Kinder im Alter von zehn Monaten bis zum Schuleintritt. Das Profil der Einrichtung lautet Bewegt, Offen, Selbstbestimmt und beschreibt den pädagogischen Alltag besonders treffend: Kinder sollen sich bewegen, eigene Interessen verfolgen, Verantwortung übernehmen und ihre Umgebung aktiv mitgestalten.

Das großzügige Grundstück befindet sich in der Nähe des Parks Sanssouci und ist nach Angaben des Trägers mit Bussen und Straßenbahnen erreichbar. Im Haus gibt es drei Etagen mit den Namen Sand, Wasser und Wiese. Ergänzt werden die Innenbereiche durch ein großes, naturbelassenes Außengelände mit Bauwagen, Werkhaus, Abenteuerecke, Trampolin, Kräutergarten und Gewächshaus. Eine eigene Küche sorgt für gesunde Versorgung und Vollverpflegung. Für interessierte Familien sind Besichtigungen nach telefonischer Anmeldung möglich. Die Einrichtung bietet damit eine Kombination aus verlässlicher Betreuung, bewegungsorientierter Pädagogik, Naturerfahrung, Gesundheitsförderung und Beteiligung der Kinder.

Kita Tausendfüßler Potsdam: Adresse, Lage und Öffnungszeiten

Die AWO Kita Tausendfüßler befindet sich an der Geschwister-Scholl-Straße 52A, 14471 Potsdam. Die Adresse liegt im westlichen Potsdamer Stadtgebiet und gehört zum Umfeld von Potsdam West. Ein besonderer Lagevorteil ist die Nähe zum Park Sanssouci. Dadurch liegt die Kita in einem Stadtbereich, der von Familien, Wohnquartieren, Bildungsangeboten und bedeutenden Potsdamer Parkanlagen geprägt ist. Die Lage ist für Eltern interessant, die einen Betreuungsplatz im Westen der Landeshauptstadt suchen und kurze Wege im Alltag bevorzugen.

Der Träger weist darauf hin, dass die Einrichtung verkehrsgünstig mit Bussen und Straßenbahnen erreichbar ist. Für die konkrete Anfahrt mit dem öffentlichen Nahverkehr sollten Familien vor dem Besuch die jeweils aktuelle Verbindung und mögliche Baustellen prüfen. Auch bei der Anreise mit dem Auto empfiehlt sich, die örtlichen Verkehrsschilder zu beachten und nur ausgewiesene Parkmöglichkeiten zu nutzen. Eine eigene öffentliche Parkplatzgarantie der Kita ist aus den vorliegenden Einrichtungsinformationen nicht ersichtlich. Gerade zu den Bring- und Abholzeiten kann es sinnvoll sein, etwas zusätzliche Zeit einzuplanen und Rücksicht auf Kinder, Fußgängerinnen, Fußgänger und Anwohner zu nehmen.

Die Öffnungszeiten liegen nach den Angaben des Trägers von Montag bis Freitag zwischen 06:30 Uhr und 17:30 Uhr. Damit deckt die Kita einen langen Betreuungszeitraum ab, der für viele berufstätige Familien im Alltag wichtig ist. Öffnungszeiten bedeuten jedoch nicht automatisch, dass jedes Kind täglich die gesamte Zeit betreut wird. Der individuelle Betreuungsumfang richtet sich nach dem jeweiligen Vertrag und den Vereinbarungen mit der Einrichtung. Eltern sollten deshalb bei der Anmeldung klären, welche Betreuungszeiten angeboten werden, wie Bring- und Abholregelungen funktionieren und welche Unterlagen benötigt werden.

Die Kita hat nach den aktuellen Angaben des Trägers keine Sommerschließzeit. Einzelne Schließtage werden mit dem Kita-Ausschuss für das kommende Jahr besprochen und ausgehängt. Für 2026 wurden unter anderem Team- und Fortbildungstage, ein Brückentag sowie Schließtage zwischen dem 28. und 31. Dezember angekündigt. Da sich Termine ändern können, sollten Familien die aktuelle Information direkt bei der Kita oder auf der Trägerseite prüfen.

Kita Tausendfüßler Anmeldung und Betreuungsplätze für Kinder

Die Kita Tausendfüßler ist auf die Betreuung von 141 Kindern ausgerichtet. Nach den aktuellen Angaben der AWO können Kinder ab zehn Monaten bis zum Schuleintritt aufgenommen werden. In älteren Planungsunterlagen der Landeshauptstadt Potsdam wird die Einrichtung ebenfalls mit einer Kapazität von 141 Plätzen geführt. Dort wird die Aufteilung mit 45 Plätzen im Krippenbereich und 96 Plätzen im Kindergartenbereich angegeben. Solche Planungsdaten bilden die Betriebserlaubnis beziehungsweise den Planungsstand ab; ob tatsächlich ein Platz frei ist, hängt von der aktuellen Belegung und den Aufnahmezeitpunkten ab.

Familien, die einen Platz suchen, sollten möglichst früh Kontakt aufnehmen. Die AWO informiert auf der Einrichtungsseite über freie Plätze und verweist auf Besichtigungstermine. Für eine Besichtigung ist eine telefonische Anmeldung erforderlich. Als feste Möglichkeit nennt der Träger donnerstags die Zeit von 09:30 Uhr bis 11:00 Uhr. Ein persönliches Kennenlernen kann helfen, Fragen zu Tagesablauf, Eingewöhnung, Gruppenstruktur, Essensversorgung, Betreuungsumfang und Aufnahmeverfahren zu klären. Die Telefonnummer der Kita lautet 0331 963130.

Bei der Kita Tausendfüßler wird in den Bereichen U3 und Ü3 gruppenoffen gearbeitet. Gruppenoffene Arbeit bedeutet nach der Konzeption des Trägers, übersichtliche Strukturen zu schaffen, verbindliche Regeln gemeinsam mit den Kindern zu entwickeln und die individuellen Interessen der Kinder ernst zu nehmen. Gleichzeitig erhalten die Kinder Orientierung und Sicherheit durch feste Abläufe, pädagogische Bezugspersonen und klar gestaltete Räume. Für Familien ist es empfehlenswert, bei der Besichtigung genau nachzufragen, wie die Eingewöhnung organisiert wird und welche Rolle die Eltern in dieser ersten Phase übernehmen.

Auch die Zusammenarbeit mit Eltern ist ein wichtiger Bestandteil des Kita-Alltags. Elterngespräche, Entwicklungsgespräche, Elternversammlungen und der Kita-Ausschuss schaffen Möglichkeiten für Austausch und Mitwirkung. Eltern erhalten dadurch Einblicke in die Entwicklung ihres Kindes und können Anliegen mit dem Team besprechen. Die genaue Ausgestaltung einzelner Gespräche und Beteiligungsformen wird in der Einrichtung abgestimmt.

Bei der Anmeldung sollten Eltern die üblichen persönlichen und organisatorischen Angaben vollständig vorbereiten. Dazu können Daten des Kindes, Nachweise zum Betreuungsbedarf, gewünschte Betreuungszeiten und Kontaktdaten gehören. Welche Dokumente im Einzelfall erforderlich sind, sollte direkt bei der AWO erfragt werden. Eine frühzeitige Anfrage ersetzt keine verbindliche Platzbestätigung, erleichtert aber die Planung und ermöglicht der Familie, die Einrichtung rechtzeitig kennenzulernen.

Pädagogisches Konzept: Bewegt, Offen und Selbstbestimmt

Das pädagogische Profil der Kita Tausendfüßler lautet Bewegt, Offen, Selbstbestimmt. Bewegung wird dabei nicht nur als sportliches Angebot verstanden. Sie ist ein zentraler Bestandteil kindlicher Entwicklung und umfasst körperliche Aktivität, sprachliches Handeln, geistige Neugier, soziale Beziehungen und die Möglichkeit, eigene Erfahrungen zu machen. Kinder lernen, indem sie ausprobieren, vergleichen, wiederholen, sich bewegen, Fragen stellen und mit anderen Kindern sowie Erwachsenen in Kontakt treten.

Die offene Arbeit der Kita orientiert sich an der Überzeugung, dass Kinder neugierig, aktiv und interessiert ihre Welt begreifen. Sie sollen ihre Themen und Interessen verfolgen, eigene Lösungswege finden und neue Handlungsmöglichkeiten ausprobieren. Das kann beim Bauen, Malen, Klettern, Pflanzen, Kochen, Beobachten oder im freien Spiel geschehen. Pädagogische Fachkräfte begleiten diese Prozesse, geben Impulse, schaffen Sicherheit und unterstützen die Kinder dabei, Konflikte zu lösen und eigene Entscheidungen zu treffen.

Das Konzept verbindet Offenheit mit verbindlichen Strukturen. Kinder brauchen Freiräume, aber auch Orientierung. Deshalb gehören Regeln, Absprachen, übersichtliche Räume und verlässliche Beziehungen zum pädagogischen Rahmen. Gruppenoffene Arbeit bedeutet nicht, dass Kinder ohne Begleitung durch den Tag gehen. Vielmehr werden Räume und Angebote so gestaltet, dass Kinder ihre Interessen wahrnehmen können, während Fachkräfte beobachten, unterstützen, Gespräche führen und Entwicklungsschritte dokumentieren.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der sozial-emotionalen Entwicklung. Die Kita arbeitet nach eigenen Angaben angelehnt an das Papilio-Programm. Ziel ist es, Kinder im Umgang mit ihren Gefühlen, in ihrer Selbstwahrnehmung und in ihrem sozialen Miteinander zu stärken. Kinder lernen, Gefühle zu erkennen, Bedürfnisse auszudrücken, Unterschiede auszuhalten und Lösungen für Konflikte zu finden. Gerade im Kita-Alltag entstehen viele Situationen, in denen solche Fähigkeiten praktisch geübt werden können: beim gemeinsamen Spiel, beim Teilen von Materialien, bei der Gestaltung von Regeln oder in Gesprächen über Erlebnisse.

Seit Januar 2025 verfügt die Einrichtung nach Angaben des Trägers über eine weitergebildete U3-Papilio-Fachkraft. Diese bringt ihr Fachwissen in den Bereich der unter dreijährigen Kinder ein und unterstützt das Team als Multiplikatorin. Für jüngere Kinder ist die Begleitung sozial-emotionaler Entwicklung besonders bedeutsam, weil Sprache, Selbstregulation und soziale Orientierung noch im Aufbau sind. Die pädagogischen Fachkräfte geben Sicherheit und helfen den Kindern, mit ihrer Gefühlswelt und mit Verschiedenheit umzugehen.

Die drei Bereiche Sand, Wasser und Wiese strukturieren die räumliche Umgebung der Kita. Bereits die Namen vermitteln, dass Kinder unterschiedliche Materialien, Sinneserfahrungen und Spielideen vorfinden. Räume können entsprechend den Interessen und Vorhaben der Kinder verändert und gestaltet werden. So entsteht eine Lernumgebung, die nicht nur fertige Lösungen anbietet, sondern zum Fragen, Entdecken und eigenständigen Handeln einlädt.

Spielplatz, Natur und Ausstattung der Kita Tausendfüßler

Ein wesentliches Merkmal der Kita Tausendfüßler ist das große naturbelassene Spielgelände. Die Außenfläche bietet den Kindern Möglichkeiten, sich zu bewegen, zu klettern, zu bauen, zu beobachten und mit natürlichen Materialien zu experimentieren. Zum Gelände gehören ein Bauwagen, ein Werkhaus, eine Abenteuerecke mit Naturmaterialien, ein großes Trampolin und ein Kräutergarten. Außerdem wird ein Gewächshaus genannt, in dem Kinder Pflanzen erleben und bei der Pflege mitwirken können.

Ein naturorientierter Spielplatz unterscheidet sich von einer ausschließlich standardisierten Spielfläche dadurch, dass er verschiedene Materialien, Höhen, Oberflächen und Rückzugsmöglichkeiten miteinander verbindet. Holz, Erde, Sand, Wasser, Pflanzen und Steine können Anlass für selbst entwickelte Spiele sein. Kinder entscheiden, ob sie bauen, sammeln, klettern, beobachten oder mit anderen gemeinsam ein Projekt verfolgen möchten. Pädagogisch interessant ist dabei nicht nur das fertige Ergebnis, sondern auch der Prozess: Wie hält ein Bauwerk? Welche Pflanze wächst? Was verändert Regen? Wie lässt sich ein Raum gemeinsam gestalten?

Die Holz-Baustelle und das Werkhaus unterstützen handlungsorientiertes Lernen. Kinder können Materialien kennenlernen, ihre Kräfte einschätzen und Erfahrungen mit Werkzeugen unter Begleitung sammeln. Solche Tätigkeiten fördern Koordination, Konzentration, Ausdauer und die Fähigkeit, einen Plan zu entwickeln. Gleichzeitig entstehen soziale Lerngelegenheiten, weil mehrere Kinder gemeinsam an einem Vorhaben arbeiten, Absprachen treffen und unterschiedliche Ideen miteinander verbinden.

Der Kräutergarten und das Gewächshaus schaffen einen direkten Bezug zu Ernährung und Natur. Pflanzen werden nicht nur als Dekoration erlebt, sondern als etwas, das Pflege, Zeit und Aufmerksamkeit benötigt. Kinder können beobachten, wie aus einem Samen eine Pflanze entsteht, welche Bedingungen für Wachstum wichtig sind und wie Lebensmittel produziert werden. Diese Erfahrungen ergänzen die Arbeit der eigenen Küche. Wenn Kinder gemeinsam Gemüse anbauen, ernten, schneiden oder Speisen vorbereiten, entsteht ein nachvollziehbarer Zusammenhang zwischen Natur, Ernährung und Alltag.

Auch das große Trampolin und das Kletternetz werden auf der Einrichtungsseite als Bestandteile der Außenbereiche beziehungsweise der Impressionen dargestellt. Bewegungsangebote dieser Art helfen Kindern, ihre Körperspannung, ihr Gleichgewicht und ihre Koordination zu erproben. Wichtig ist dabei die pädagogische Begleitung und die Beachtung der jeweils geltenden Sicherheitsregeln. Kinder sollen Herausforderungen kennenlernen, ohne unnötigen Gefahren ausgesetzt zu werden.

Die Innenräume erstrecken sich über drei Etagen. Die Bezeichnungen Sand, Wasser und Wiese geben den Bereichen eine erkennbare Identität und erleichtern Kindern die Orientierung. Räume können übersichtlich, strukturiert und entsprechend den Interessen der Kinder genutzt werden. Dadurch entsteht eine Umgebung, in der freie Spielphasen, kreative Angebote, Bewegung, Gespräche und konzentrierte Tätigkeiten nebeneinander stattfinden können.

Gesunde Ernährung und eigener Küchenbereich

Zur Kita Tausendfüßler gehört eine eigene Küche. In den kommunalen Informationen zur Einrichtung wird eine gesunde Versorgung mit eigener Küche und Vollverpflegung beschrieben. Damit ist die Ernährung ein fester Bestandteil des Betreuungskonzepts und nicht nur eine organisatorische Nebenaufgabe. Kinder erleben Mahlzeiten als wiederkehrende Tagesstruktur, als soziale Situation und als Gelegenheit, unterschiedliche Lebensmittel kennenzulernen.

Der Träger legt Wert darauf, viele Speisen selbst herzustellen. Wenn gemeinsam bunte Salate geschnippelt oder Kuchen gebacken werden, können Kinder Lebensmittel mit mehreren Sinnen erfahren. Sie sehen, wie Zutaten aussehen, fühlen unterschiedliche Oberflächen, riechen Kräuter und beobachten, wie sich Zutaten beim Mischen oder Erwärmen verändern. Solche Alltagserfahrungen fördern Selbstständigkeit und machen gesunde Ernährung konkret erlebbar.

Ein bewusster Umgang mit Süßem gehört ebenfalls zum Ansatz. Dabei geht es nach Angaben der AWO nicht um starre Verbote, sondern darum, Kindern ein ausgewogenes Verhältnis zu Genuss, Ernährung und Lebensmitteln zu vermitteln. Die eigene Herstellung vieler Speisen schafft Transparenz und macht nachvollziehbar, wie viel zugesetzte Süße verwendet wird. Für Familien kann dieser Ansatz hilfreich sein, weil Gespräche über Mahlzeiten nicht abstrakt bleiben, sondern an konkreten Erfahrungen aus dem Kita-Alltag anknüpfen.

Gemeinsame Mahlzeiten haben auch eine soziale Bedeutung. Kinder sitzen zusammen, warten aufeinander, sprechen über Erlebnisse und lernen, eigene Bedürfnisse mitzuteilen. Sie können neue Speisen in ihrem eigenen Tempo kennenlernen und beobachten, was andere Kinder mögen. Pädagogische Fachkräfte begleiten diese Situationen und achten darauf, dass Essen nicht zu einer Drucksituation wird. Eine positive Esskultur kann Kindern helfen, Vertrauen in ihre eigenen Signale und in unbekannte Lebensmittel zu entwickeln.

Die Verbindung von Küche, Kräutergarten, Gewächshaus und naturbelassenem Außengelände macht die Ernährung in der Kita besonders anschaulich. Kinder können erleben, dass Lebensmittel nicht selbstverständlich im Regal entstehen, sondern mit Pflege, Zeit und Arbeit verbunden sind. Das Pflanzen, Ernten und Zubereiten unterstützt nebenbei mathematische und sprachliche Lernprozesse: Mengen werden verglichen, Arbeitsschritte beschrieben, Farben und Formen benannt und Ergebnisse gemeinsam bewertet.

Eltern sollten bei der Besichtigung klären, wie die Vollverpflegung im Einzelnen organisiert ist, welche Mahlzeiten angeboten werden und wie mit Allergien, Unverträglichkeiten oder individuellen Ernährungsanforderungen umgegangen wird. Diese Informationen können je nach Kind und aktueller Einrichtungspraxis unterschiedlich sein. Verbindliche Angaben erhalten Familien direkt von der Kita.

Besichtigung, Familienbeteiligung und wichtige Fragen

Für Familien, die die Kita Tausendfüßler kennenlernen möchten, ist ein Besichtigungstermin der beste erste Schritt. Die AWO bittet um telefonische Anmeldung und nennt donnerstags von 09:30 Uhr bis 11:00 Uhr als regelmäßige Zeit für Begehungen. Während eines solchen Termins können Eltern die Räume sehen, das Außengelände kennenlernen und einen Eindruck davon gewinnen, wie Kinder im Haus begleitet werden. Da Besichtigungstermine organisiert werden müssen, sollte die Anmeldung telefonisch erfolgen.

Bei der Besichtigung lohnt es sich, konkrete Fragen vorzubereiten. Dazu gehören die Themen Eingewöhnung, Tagesablauf, Schlafmöglichkeiten, Bring- und Abholzeiten, Umgang mit Krankheiten, Verpflegung, Kleidung für den Außenbereich und Kommunikation mit Eltern. Auch die Frage, wie viele Kinder in den jeweiligen Altersbereichen betreut werden und welche Fachkräfte als Bezugspersonen zuständig sind, kann für die Entscheidung wichtig sein.

Eltern können außerdem nach den gruppenoffenen Bereichen fragen. Für manche Familien ist interessant, wie Kinder zwischen Räumen wechseln, wie Orientierung gegeben wird und ob es feste Ankommenssituationen gibt. Andere möchten wissen, welche Angebote regelmäßig stattfinden und wie stark Kinder an der Gestaltung des Tages beteiligt werden. Die Kita beschreibt ihre Arbeit als offen, altersgemischt im U3- und Ü3-Bereich sowie orientiert an den Interessen und Entwicklungspotenzialen der Kinder.

Die Beteiligung der Eltern erfolgt unter anderem über Elterngespräche, Entwicklungsgespräche, Elternversammlungen und den Kita-Ausschuss. Diese Formen ermöglichen einen regelmäßigen Austausch über Entwicklung, Alltag und organisatorische Fragen. Eine gute Zusammenarbeit zwischen Familie und Kita ist besonders bei Übergängen wichtig, etwa beim Start in der Einrichtung, beim Wechsel in einen anderen Altersbereich oder in der Vorbereitung auf den Schuleintritt.

Auch die Schließtage sollten Familien bei der Planung berücksichtigen. Nach den Angaben des Trägers gibt es keine Sommerschließzeit. Einzelne Team- und Fortbildungstage sowie weitere Schließtage werden mit dem Kita-Ausschuss abgestimmt und veröffentlicht. Eltern sollten den aktuellen Jahresplan erfragen, da sich Termine ändern können und die Angaben für ein bestimmtes Kalenderjahr gelten.

Die häufigen Suchanfragen nach Kita Tausendfüßler in Berlin, Bochum, Strausberg, Zwickau, Halle, Chemnitz, Bad Belzig, Münster und Hamm zeigen, dass der Name in mehreren Städten vorkommt oder von Suchmaschinen regional unterschiedlich zugeordnet wird. Für die hier beschriebene Einrichtung ist die Stadt Potsdam entscheidend. Maßgeblich sind die Adresse Geschwister-Scholl-Straße 52A, der Träger AWO Kinder- und Jugendhilfe Potsdam gGmbH und die direkte Kontaktaufnahme mit der Einrichtung. Familien sollten bei einer Online-Suche immer den Ort Potsdam und die vollständige Adresse ergänzen.

Die Kita Tausendfüßler verbindet eine gut erreichbare Lage in Potsdam West mit einem bewegungsorientierten und offenen pädagogischen Profil. 141 Plätze, Betreuung ab zehn Monaten bis zum Schuleintritt, eigene Küche, Vollverpflegung und ein vielseitiges Außengelände bieten Familien mehrere Ansatzpunkte für die Auswahl einer Betreuungseinrichtung. Wer wissen möchte, ob das Konzept zum eigenen Kind und zum Familienalltag passt, sollte einen Besichtigungstermin vereinbaren, Fragen sammeln und die aktuellen Informationen zu freien Plätzen sowie zur Anmeldung direkt bei der AWO einholen.

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