Energie und Wasser Potsdam GmbH - Wasserwerk Leipziger Straße
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Potsdam

Leipziger Str., 14473 Potsdam, Deutschland

Energie und Wasser Potsdam | Wasserwerk & Geschichte

Das Wasserwerk Leipziger Straße ist weit mehr als ein technisches Gebäude am Rand der Stadt: Es ist ein zentraler Baustein der Potsdamer Trinkwasserversorgung, ein Stück lebendige Stadtgeschichte und ein Ort, an dem sich Vergangenheit und moderne Infrastruktur direkt begegnen. Die offizielle Übersicht der Potsdamer Wasserwerke führt das Werk als eines von fünf Wasserwerken der EWP mit Inbetriebnahme im Jahr 1900, einer durchschnittlichen Förderkapazität von 10.000 m³ pro Tag und einem Versorgungsbereich, der unter anderem Teltower Vorstadt, Templiner Vorstadt, Caputh, Waldstadt, Babelsberg, Schlaatz und Zentrum Ost umfasst. Heute steht das Werk damit für Versorgungssicherheit in einer wachsenden Stadt und zugleich für die sichtbare Entwicklung einer kommunalen Daseinsvorsorge, die sich von den ersten Dampfmaschinen bis zu energieeffizienten Pumpen und modernen Filteranlagen stetig weiterentwickelt hat. Die EWP betont außerdem, dass das Grundwasser mikrobiologisch in einem sehr guten Zustand ist und das Trinkwasser ohne Desinfektion ins Netz geht; zudem ist das Wasser laut offizieller Darstellung für Babynahrung und Kleinkinder geeignet. Wer nach dem Wasserwerk Leipziger Straße sucht, findet also nicht nur einen Standort, sondern eine Geschichte von technischer Anpassung, Wachstum und Verantwortung für die Stadt. ([swp-potsdam.de](https://www.swp-potsdam.de/de/wasser/potsdamer-wasserwerke/))

Geschichte des Wasserwerks Leipziger Straße seit 1900

Die Wurzeln des Wasserwerks reichen tief in die Entwicklung des modernen Potsdam zurück. In der von EWP veröffentlichten Trinkwasser- und Abwassergeschichte heißt es, dass das Werk in der Leipziger Straße nach nur zwei Jahren Bauzeit im Jahr 1900 in unmittelbarer Nähe zur Havel in Betrieb ging. Aus sechs Brunnen konnten die von zwei Dampfmaschinen betriebenen Pumpen damals maximal 5.000 Kubikmeter Wasser pro Tag in das Versorgungsnetz einspeisen. Für die Zeit war das ein bedeutender Schritt, denn die südlichen Stadtteile wurden nun verlässlich durch ein eigenes Wasserwerk versorgt, während das Wasserwerk in der Bertinistraße die nördlichen Gebiete abdeckte. Schon wenige Jahre später wuchs der Bedarf weiter. Beide Potsdamer Wasserwerke wurden 1910/1912 auf elektrischen Pumpbetrieb umgestellt, und ab 1911 versorgten sie schrittweise auch Orte südlich von Potsdam wie Rehbrücke, Bergholz, Langerwisch, Michendorf und die neu entstehende Villenkolonie Wilhelmshorst. Die Stadt schloss dazu Verträge über Rohrverlegung und Wasserversorgung mit den Gemeinden ab, und das Rohrleitungsnetz umfasste bereits mehr als 80 Kilometer. ([swp-potsdam.de](https://www.swp-potsdam.de/content/wasser/pdf_8/ewp_potsdamer_trink__und_abwassergeschichte.pdf))

Die Geschichte des Werkes ist zugleich eine Geschichte von Zerstörung, Wiederaufbau und Modernisierung. Im Zweiten Weltkrieg erlitt das Wasserwerk II in der Leipziger Straße Schäden, das Filterhaus wurde 1947 wiederaufgebaut, und in den Jahren nach dem Krieg stieg der Wasserbedarf weiter stark an. Für die 1950er Jahre dokumentiert EWP eine Erweiterung des Wasserwerks im Jahr 1952, damit Babelsberg mitversorgt werden konnte. Später, ab 1991, begann eine umfassende Sanierung: Filteranlage, Steuerung, Maschinenhaus, Reinwasserbehälter und Werksausgangsleitung wurden nacheinander erneuert. Diese Entwicklung zeigt, dass das Werk nicht als Denkmal im statischen Sinn zu verstehen ist, sondern als fortlaufend angepasste Infrastruktur, die sich immer wieder an veränderte Anforderungen der Stadt anpassen musste. Besonders sichtbar wurde das im Jahr 2025, als EWP den 125. Geburtstag des Wasserwerks mit einem Tag der offenen Tür und dem Blick hinter die Kulissen feierte. Das unterstreicht, wie sehr die Anlage heute auch als identitätsstiftender Ort wahrgenommen wird. ([swp-potsdam.de](https://www.swp-potsdam.de/content/wasser/pdf_8/ewp_potsdamer_trink__und_abwassergeschichte.pdf))

Trinkwasser, Versorgungsgebiet und Wasserqualität in Potsdam

Für viele Nutzer ist die wichtigste Frage nicht die Geschichte, sondern die praktische Versorgung: Wer bekommt das Wasser aus der Leipziger Straße, und was zeichnet es aus? Die aktuelle Übersicht von EWP beantwortet das sehr konkret. Das Wasserwerk Leipziger Straße versorgt Teltower Vorstadt, Templiner Vorstadt, Caputh, Waldstadt, Babelsberg, Schlaatz und Zentrum Ost. Damit ist das Werk vor allem für den Süden und Südosten Potsdams relevant, also für Stadtteile mit dichtem Wohnen, gewachsenen Quartieren und teils starkem Verbrauch durch private Haushalte, öffentliche Einrichtungen und Gewerbe. In der Informationssammlung nach der Trinkwasserverordnung weist EWP außerdem darauf hin, dass über eine Fläche von rund 188 km² mehr als 195.000 Einwohner, Betriebe und öffentliche Einrichtungen in Potsdam sowie die Ortsteile Caputh und Geltow mit Trinkwasser beliefert werden. Das Wasserwerk Leipziger Straße ist somit Teil eines größeren Netzes, das nicht isoliert funktioniert, sondern in ein abgestimmtes Versorgungssystem eingebunden ist. ([swp-potsdam.de](https://www.swp-potsdam.de/de/wasser/potsdamer-wasserwerke/))

Auch die Qualität wird von EWP sehr klar beschrieben: Das Grundwasser sei mikrobiologisch in einem sehr guten Zustand, weshalb das Trinkwasser nicht desinfiziert werden müsse und ohne Chlor oder Desinfektionsnebenprodukte ins Netz gelange. Auf der Wasserwerke-Seite ergänzt der Versorger, dass die Wasseraufbereitung in Potsdam ohne Chemie erfolgt und das Wasser für Babynahrung und Kleinkinder geeignet sei. Für die Suchintentionen rund um Wasserqualität, Trinkwasser und Versorgungssicherheit sind diese Angaben besonders wichtig, weil sie nicht nur technische, sondern auch alltagsnahe Fragen beantworten. Wer sich also fragt, ob das Wasser aus der Leipziger Straße eher ein anonymes Leitungssystem oder ein hochwertig kontrolliertes Produkt ist, bekommt von EWP eine eindeutige Antwort: Die Anlage steht für eine sichere, natürliche und kontrollierte Trinkwassergewinnung, die auf die besonderen Voraussetzungen des Potsdamer Grundwassers abgestimmt ist. ([swp-potsdam.de](https://www.swp-potsdam.de/de/wasser/potsdamer-wasserwerke/))

Aufbereitung, Förderkapazität und technische Besonderheiten

Das Wasserwerk Leipziger Straße arbeitet laut EWP mit einer geschlossenen Aufbereitung, Quarzkies und Entsäuerung. Diese Formulierung ist für die technische Einordnung zentral, weil sie zeigt, dass das Werk auf eine vergleichsweise moderne und kontrollierte Aufbereitung setzt, bei der Rohwasser aus Brunnen gewonnen, aufbereitet und anschließend in das Netz eingespeist wird. Die aktuelle Übersicht nennt eine durchschnittliche Förderkapazität von 10.000 Kubikmetern pro Tag. Historisch war das Werk deutlich kleiner: 1900 waren maximal 5.000 Kubikmeter pro Tag möglich, und die zwei Dampfmaschinen markierten den Stand der Technik zur Zeit der Inbetriebnahme. Über die Jahrzehnte wurde die Anlage erweitert, nach dem Krieg wiederhergestellt und in den 1990er-Jahren umfassend saniert. Genau diese langfristige technische Erneuerung macht das Werk interessant, denn sie zeigt, wie Wasserinfrastruktur in einer wachsenden Stadt nicht nur betrieben, sondern dauerhaft optimiert werden muss. ([swp-potsdam.de](https://www.swp-potsdam.de/content/wasser/pdf_8/ewp_potsdamer_trink__und_abwassergeschichte.pdf))

Aktuell setzt EWP die Modernisierung konsequent fort. Auf der Projektseite zum Pumpentausch im Wasserwerk Leipziger Straße beschreibt das Unternehmen den Austausch bestehender Pumpen durch moderne, energieeffiziente Aggregate. Ziel ist es, den Stromverbrauch im laufenden Betrieb zu senken, CO2-Emissionen zu reduzieren und zugleich die Betriebssicherheit zu erhöhen. Die Maßnahme wird im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert; der Förderzeitraum begann am 1. März 2024 und das Vorhaben soll bis zum 31. Dezember 2025 abgeschlossen sein. Laut EWP werden dadurch jährlich 58.800 kWh Strom und 25,64 Tonnen CO2 eingespart. Für die Wahrnehmung des Wasserwerks als SEO-Thema ist das besonders spannend, weil hier klassische Suchbegriffe wie Kapazität, Technik und Geschichte um einen aktuellen Aspekt ergänzt werden: Klimaschutz durch kommunale Infrastruktur. Das Wasserwerk ist also nicht nur ein historischer Standort, sondern auch ein Ort, an dem sich die Zukunft der Wasserversorgung konkret zeigt. ([swp-potsdam.de](https://www.swp-potsdam.de/de/wasser/pumpentausch-im-wasserwerk-leipziger-stra%C3%9Fe/))

Anfahrt, Adresse und Parken am Wasserwerk Leipziger Straße

Wer das Wasserwerk Leipziger Straße besuchen möchte, braucht vor allem die richtige Adresse und realistische Erwartungen zur Anreise. EWP nennt für den Tag der offenen Tür die Adresse Leipziger Straße 13, 14473 Potsdam. Gleichzeitig empfiehlt das Unternehmen ausdrücklich die Anreise zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Auf dem Gelände gibt es Fahrradstellplätze, aber für PKW stehen in der Leipziger Straße nur begrenzt Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Für eine SEO-Landingpage ist das ein sehr wichtiger Punkt, denn Suchanfragen nach Anfahrt und Parken sind bei Locations fast immer stark nachgefragt, und hier liefert die offizielle Quelle eine klare, pragmatische Antwort: Das Werk ist erreichbar, aber nicht auf massenhaften Autoverkehr ausgelegt. Wer einen Besuch plant, sollte deshalb eher mit ÖPNV oder Rad kalkulieren und bei einer Anfahrt mit dem Auto zusätzliche Zeit für die Parkplatzsuche einplanen. Gerade bei öffentlichen Aktionstagen oder Führungen ist das ein entscheidender praktischer Hinweis. ([swp-potsdam.de](https://www.swp-potsdam.de/de/wasser/tag-der-offenen-t%C3%BCr-wasserwerk/))

Führungen, Tag der offenen Tür und Blick hinter die Kulissen

Das Wasserwerk Leipziger Straße ist keine klassische Eventlocation mit regelmäßigem Konzertprogramm, aber es ist sehr wohl ein Ort, an dem Besucherinnen und Besucher die Infrastruktur der Stadt kennenlernen können. EWP verweist auf ein Schulprojekt mit Führungen durchs Wasserwerk Leipziger Straße und hat zum 125-jährigen Jubiläum am 5. Juli 2025 einen Tag der offenen Tür veranstaltet. Unter dem Motto Erleben, entdecken, mitmachen konnten Gäste hinter die Kulissen der Wasserversorgung schauen, an Führungen teilnehmen und ein Mitmachprogramm erleben. Der Eintritt war frei. Diese Form der Öffnung nach außen ist für das Profil des Standorts entscheidend, weil sie das Wasserwerk aus der reinen Versorgungsfunktion heraushebt und zu einem Lern- und Erlebnisort macht. Für Familien, Schulgruppen, Technikinteressierte und lokalgeschichtlich Interessierte ist das besonders attraktiv, weil hier seltene Einblicke in einen normalerweise nicht zugänglichen Bereich der kommunalen Infrastruktur möglich werden. ([swp-potsdam.de](https://www.swp-potsdam.de/de/wasser/potsdamer-wasserwerke/))

Besonders interessant ist, dass EWP den Tag der offenen Tür ausdrücklich als Gelegenheit beschreibt, die faszinierende Welt des Wasserwerks zu entdecken und die Arbeit hinter der Trinkwasserversorgung sichtbar zu machen. Solche Formate haben für die öffentliche Wahrnehmung einen hohen Wert: Sie zeigen, wie viel Technik, Planung und Verantwortung hinter einem alltäglichen Thema wie Leitungswasser steckt. Gleichzeitig stärken sie die Verbindung zwischen Stadtgesellschaft und kommunalem Versorger. Für die Suchintentionen rund um Führung, Tag der offenen Tür und Besichtigung bedeutet das: Das Wasserwerk Leipziger Straße ist kein Dauerausflugsziel mit festen Öffnungszeiten, aber ein Standort, der bei besonderen Anlässen zugänglich wird und Bildung mit Lokalgeschichte verbindet. Wer also nach einer Führung Wasserwerk Leipziger Straße oder einem offenen Tag in Potsdam sucht, findet hier ein echtes, aber zeitlich begrenztes Besuchsangebot. ([swp-potsdam.de](https://www.swp-potsdam.de/de/wasser/tag-der-offenen-t%C3%BCr-wasserwerk/))

Modernisierung, Pumpentausch und Klimaschutz

Ein wichtiger Teil der aktuellen Geschichte des Wasserwerks ist die laufende Modernisierung. EWP investiert nach eigener Darstellung gezielt in den Ausbau und die Weiterentwicklung seiner technischen Infrastruktur, um den Energiebedarf bei der Trinkwassergewinnung und -verteilung zu senken. Der Pumpentausch im Wasserwerk Leipziger Straße ist dabei ein besonders greifbares Beispiel. Neue Pumpen, so EWP, senken den Stromverbrauch im Betrieb und tragen gleichzeitig zur Reduzierung der CO2-Emissionen bei. Der Nutzen ist also doppelt: Die Versorgung bleibt sicher, und der ökologische Fußabdruck der Wasserversorgung wird kleiner. Für eine wachsende Stadt wie Potsdam ist das ein zentraler Punkt, weil Infrastruktur nicht nur leistungsfähig, sondern auch nachhaltiger werden muss. Die offizielle Projektkommunikation zeigt damit sehr deutlich, dass das Werk Teil der kommunalen Klimastrategie ist und nicht nur als historischer Ort betrachtet wird. ([swp-potsdam.de](https://www.swp-potsdam.de/de/wasser/pumpentausch-im-wasserwerk-leipziger-stra%C3%9Fe/))

Auch der Verantwortungsbericht 2024 von Stadtwerke Potsdam verweist darauf, dass EWP im Bereich der Trinkwassergewinnung strategisch bedeutsame Maßnahmen weiterverfolgt und dabei unter anderem die Kapazitätserweiterung im Wasserwerk in der Leipziger Straße erwähnt. Zusammen mit der fortlaufenden Sanierung und der Pumpenerneuerung ergibt sich das Bild eines Standorts, der schrittweise fit für die Zukunft gemacht wird. Für Nutzer, die nach Kapazität, Neubau, Sanierung oder Modernisierung suchen, ist das ein starkes Signal: Das Wasserwerk Leipziger Straße ist kein abgeschlossener Altbestand, sondern ein fortlaufend entwickeltes System, das Versorgungssicherheit, Effizienz und Klimaschutz miteinander verbinden soll. Gerade in einer Zeit, in der Energieverbrauch, CO2-Einsparung und Versorgungssicherheit immer stärker zusammen gedacht werden, erhält das Werk damit eine zusätzliche Relevanz weit über Potsdam hinaus. ([swp-potsdam.de](https://www.swp-potsdam.de/content/stadtwerke/pdf_6/swp_verantwortungsbericht_2024.pdf?utm_source=openai))

Quellen:

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Energie und Wasser Potsdam | Wasserwerk & Geschichte

Das Wasserwerk Leipziger Straße ist weit mehr als ein technisches Gebäude am Rand der Stadt: Es ist ein zentraler Baustein der Potsdamer Trinkwasserversorgung, ein Stück lebendige Stadtgeschichte und ein Ort, an dem sich Vergangenheit und moderne Infrastruktur direkt begegnen. Die offizielle Übersicht der Potsdamer Wasserwerke führt das Werk als eines von fünf Wasserwerken der EWP mit Inbetriebnahme im Jahr 1900, einer durchschnittlichen Förderkapazität von 10.000 m³ pro Tag und einem Versorgungsbereich, der unter anderem Teltower Vorstadt, Templiner Vorstadt, Caputh, Waldstadt, Babelsberg, Schlaatz und Zentrum Ost umfasst. Heute steht das Werk damit für Versorgungssicherheit in einer wachsenden Stadt und zugleich für die sichtbare Entwicklung einer kommunalen Daseinsvorsorge, die sich von den ersten Dampfmaschinen bis zu energieeffizienten Pumpen und modernen Filteranlagen stetig weiterentwickelt hat. Die EWP betont außerdem, dass das Grundwasser mikrobiologisch in einem sehr guten Zustand ist und das Trinkwasser ohne Desinfektion ins Netz geht; zudem ist das Wasser laut offizieller Darstellung für Babynahrung und Kleinkinder geeignet. Wer nach dem Wasserwerk Leipziger Straße sucht, findet also nicht nur einen Standort, sondern eine Geschichte von technischer Anpassung, Wachstum und Verantwortung für die Stadt. ([swp-potsdam.de](https://www.swp-potsdam.de/de/wasser/potsdamer-wasserwerke/))

Geschichte des Wasserwerks Leipziger Straße seit 1900

Die Wurzeln des Wasserwerks reichen tief in die Entwicklung des modernen Potsdam zurück. In der von EWP veröffentlichten Trinkwasser- und Abwassergeschichte heißt es, dass das Werk in der Leipziger Straße nach nur zwei Jahren Bauzeit im Jahr 1900 in unmittelbarer Nähe zur Havel in Betrieb ging. Aus sechs Brunnen konnten die von zwei Dampfmaschinen betriebenen Pumpen damals maximal 5.000 Kubikmeter Wasser pro Tag in das Versorgungsnetz einspeisen. Für die Zeit war das ein bedeutender Schritt, denn die südlichen Stadtteile wurden nun verlässlich durch ein eigenes Wasserwerk versorgt, während das Wasserwerk in der Bertinistraße die nördlichen Gebiete abdeckte. Schon wenige Jahre später wuchs der Bedarf weiter. Beide Potsdamer Wasserwerke wurden 1910/1912 auf elektrischen Pumpbetrieb umgestellt, und ab 1911 versorgten sie schrittweise auch Orte südlich von Potsdam wie Rehbrücke, Bergholz, Langerwisch, Michendorf und die neu entstehende Villenkolonie Wilhelmshorst. Die Stadt schloss dazu Verträge über Rohrverlegung und Wasserversorgung mit den Gemeinden ab, und das Rohrleitungsnetz umfasste bereits mehr als 80 Kilometer. ([swp-potsdam.de](https://www.swp-potsdam.de/content/wasser/pdf_8/ewp_potsdamer_trink__und_abwassergeschichte.pdf))

Die Geschichte des Werkes ist zugleich eine Geschichte von Zerstörung, Wiederaufbau und Modernisierung. Im Zweiten Weltkrieg erlitt das Wasserwerk II in der Leipziger Straße Schäden, das Filterhaus wurde 1947 wiederaufgebaut, und in den Jahren nach dem Krieg stieg der Wasserbedarf weiter stark an. Für die 1950er Jahre dokumentiert EWP eine Erweiterung des Wasserwerks im Jahr 1952, damit Babelsberg mitversorgt werden konnte. Später, ab 1991, begann eine umfassende Sanierung: Filteranlage, Steuerung, Maschinenhaus, Reinwasserbehälter und Werksausgangsleitung wurden nacheinander erneuert. Diese Entwicklung zeigt, dass das Werk nicht als Denkmal im statischen Sinn zu verstehen ist, sondern als fortlaufend angepasste Infrastruktur, die sich immer wieder an veränderte Anforderungen der Stadt anpassen musste. Besonders sichtbar wurde das im Jahr 2025, als EWP den 125. Geburtstag des Wasserwerks mit einem Tag der offenen Tür und dem Blick hinter die Kulissen feierte. Das unterstreicht, wie sehr die Anlage heute auch als identitätsstiftender Ort wahrgenommen wird. ([swp-potsdam.de](https://www.swp-potsdam.de/content/wasser/pdf_8/ewp_potsdamer_trink__und_abwassergeschichte.pdf))

Trinkwasser, Versorgungsgebiet und Wasserqualität in Potsdam

Für viele Nutzer ist die wichtigste Frage nicht die Geschichte, sondern die praktische Versorgung: Wer bekommt das Wasser aus der Leipziger Straße, und was zeichnet es aus? Die aktuelle Übersicht von EWP beantwortet das sehr konkret. Das Wasserwerk Leipziger Straße versorgt Teltower Vorstadt, Templiner Vorstadt, Caputh, Waldstadt, Babelsberg, Schlaatz und Zentrum Ost. Damit ist das Werk vor allem für den Süden und Südosten Potsdams relevant, also für Stadtteile mit dichtem Wohnen, gewachsenen Quartieren und teils starkem Verbrauch durch private Haushalte, öffentliche Einrichtungen und Gewerbe. In der Informationssammlung nach der Trinkwasserverordnung weist EWP außerdem darauf hin, dass über eine Fläche von rund 188 km² mehr als 195.000 Einwohner, Betriebe und öffentliche Einrichtungen in Potsdam sowie die Ortsteile Caputh und Geltow mit Trinkwasser beliefert werden. Das Wasserwerk Leipziger Straße ist somit Teil eines größeren Netzes, das nicht isoliert funktioniert, sondern in ein abgestimmtes Versorgungssystem eingebunden ist. ([swp-potsdam.de](https://www.swp-potsdam.de/de/wasser/potsdamer-wasserwerke/))

Auch die Qualität wird von EWP sehr klar beschrieben: Das Grundwasser sei mikrobiologisch in einem sehr guten Zustand, weshalb das Trinkwasser nicht desinfiziert werden müsse und ohne Chlor oder Desinfektionsnebenprodukte ins Netz gelange. Auf der Wasserwerke-Seite ergänzt der Versorger, dass die Wasseraufbereitung in Potsdam ohne Chemie erfolgt und das Wasser für Babynahrung und Kleinkinder geeignet sei. Für die Suchintentionen rund um Wasserqualität, Trinkwasser und Versorgungssicherheit sind diese Angaben besonders wichtig, weil sie nicht nur technische, sondern auch alltagsnahe Fragen beantworten. Wer sich also fragt, ob das Wasser aus der Leipziger Straße eher ein anonymes Leitungssystem oder ein hochwertig kontrolliertes Produkt ist, bekommt von EWP eine eindeutige Antwort: Die Anlage steht für eine sichere, natürliche und kontrollierte Trinkwassergewinnung, die auf die besonderen Voraussetzungen des Potsdamer Grundwassers abgestimmt ist. ([swp-potsdam.de](https://www.swp-potsdam.de/de/wasser/potsdamer-wasserwerke/))

Aufbereitung, Förderkapazität und technische Besonderheiten

Das Wasserwerk Leipziger Straße arbeitet laut EWP mit einer geschlossenen Aufbereitung, Quarzkies und Entsäuerung. Diese Formulierung ist für die technische Einordnung zentral, weil sie zeigt, dass das Werk auf eine vergleichsweise moderne und kontrollierte Aufbereitung setzt, bei der Rohwasser aus Brunnen gewonnen, aufbereitet und anschließend in das Netz eingespeist wird. Die aktuelle Übersicht nennt eine durchschnittliche Förderkapazität von 10.000 Kubikmetern pro Tag. Historisch war das Werk deutlich kleiner: 1900 waren maximal 5.000 Kubikmeter pro Tag möglich, und die zwei Dampfmaschinen markierten den Stand der Technik zur Zeit der Inbetriebnahme. Über die Jahrzehnte wurde die Anlage erweitert, nach dem Krieg wiederhergestellt und in den 1990er-Jahren umfassend saniert. Genau diese langfristige technische Erneuerung macht das Werk interessant, denn sie zeigt, wie Wasserinfrastruktur in einer wachsenden Stadt nicht nur betrieben, sondern dauerhaft optimiert werden muss. ([swp-potsdam.de](https://www.swp-potsdam.de/content/wasser/pdf_8/ewp_potsdamer_trink__und_abwassergeschichte.pdf))

Aktuell setzt EWP die Modernisierung konsequent fort. Auf der Projektseite zum Pumpentausch im Wasserwerk Leipziger Straße beschreibt das Unternehmen den Austausch bestehender Pumpen durch moderne, energieeffiziente Aggregate. Ziel ist es, den Stromverbrauch im laufenden Betrieb zu senken, CO2-Emissionen zu reduzieren und zugleich die Betriebssicherheit zu erhöhen. Die Maßnahme wird im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert; der Förderzeitraum begann am 1. März 2024 und das Vorhaben soll bis zum 31. Dezember 2025 abgeschlossen sein. Laut EWP werden dadurch jährlich 58.800 kWh Strom und 25,64 Tonnen CO2 eingespart. Für die Wahrnehmung des Wasserwerks als SEO-Thema ist das besonders spannend, weil hier klassische Suchbegriffe wie Kapazität, Technik und Geschichte um einen aktuellen Aspekt ergänzt werden: Klimaschutz durch kommunale Infrastruktur. Das Wasserwerk ist also nicht nur ein historischer Standort, sondern auch ein Ort, an dem sich die Zukunft der Wasserversorgung konkret zeigt. ([swp-potsdam.de](https://www.swp-potsdam.de/de/wasser/pumpentausch-im-wasserwerk-leipziger-stra%C3%9Fe/))

Anfahrt, Adresse und Parken am Wasserwerk Leipziger Straße

Wer das Wasserwerk Leipziger Straße besuchen möchte, braucht vor allem die richtige Adresse und realistische Erwartungen zur Anreise. EWP nennt für den Tag der offenen Tür die Adresse Leipziger Straße 13, 14473 Potsdam. Gleichzeitig empfiehlt das Unternehmen ausdrücklich die Anreise zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Auf dem Gelände gibt es Fahrradstellplätze, aber für PKW stehen in der Leipziger Straße nur begrenzt Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Für eine SEO-Landingpage ist das ein sehr wichtiger Punkt, denn Suchanfragen nach Anfahrt und Parken sind bei Locations fast immer stark nachgefragt, und hier liefert die offizielle Quelle eine klare, pragmatische Antwort: Das Werk ist erreichbar, aber nicht auf massenhaften Autoverkehr ausgelegt. Wer einen Besuch plant, sollte deshalb eher mit ÖPNV oder Rad kalkulieren und bei einer Anfahrt mit dem Auto zusätzliche Zeit für die Parkplatzsuche einplanen. Gerade bei öffentlichen Aktionstagen oder Führungen ist das ein entscheidender praktischer Hinweis. ([swp-potsdam.de](https://www.swp-potsdam.de/de/wasser/tag-der-offenen-t%C3%BCr-wasserwerk/))

Führungen, Tag der offenen Tür und Blick hinter die Kulissen

Das Wasserwerk Leipziger Straße ist keine klassische Eventlocation mit regelmäßigem Konzertprogramm, aber es ist sehr wohl ein Ort, an dem Besucherinnen und Besucher die Infrastruktur der Stadt kennenlernen können. EWP verweist auf ein Schulprojekt mit Führungen durchs Wasserwerk Leipziger Straße und hat zum 125-jährigen Jubiläum am 5. Juli 2025 einen Tag der offenen Tür veranstaltet. Unter dem Motto Erleben, entdecken, mitmachen konnten Gäste hinter die Kulissen der Wasserversorgung schauen, an Führungen teilnehmen und ein Mitmachprogramm erleben. Der Eintritt war frei. Diese Form der Öffnung nach außen ist für das Profil des Standorts entscheidend, weil sie das Wasserwerk aus der reinen Versorgungsfunktion heraushebt und zu einem Lern- und Erlebnisort macht. Für Familien, Schulgruppen, Technikinteressierte und lokalgeschichtlich Interessierte ist das besonders attraktiv, weil hier seltene Einblicke in einen normalerweise nicht zugänglichen Bereich der kommunalen Infrastruktur möglich werden. ([swp-potsdam.de](https://www.swp-potsdam.de/de/wasser/potsdamer-wasserwerke/))

Besonders interessant ist, dass EWP den Tag der offenen Tür ausdrücklich als Gelegenheit beschreibt, die faszinierende Welt des Wasserwerks zu entdecken und die Arbeit hinter der Trinkwasserversorgung sichtbar zu machen. Solche Formate haben für die öffentliche Wahrnehmung einen hohen Wert: Sie zeigen, wie viel Technik, Planung und Verantwortung hinter einem alltäglichen Thema wie Leitungswasser steckt. Gleichzeitig stärken sie die Verbindung zwischen Stadtgesellschaft und kommunalem Versorger. Für die Suchintentionen rund um Führung, Tag der offenen Tür und Besichtigung bedeutet das: Das Wasserwerk Leipziger Straße ist kein Dauerausflugsziel mit festen Öffnungszeiten, aber ein Standort, der bei besonderen Anlässen zugänglich wird und Bildung mit Lokalgeschichte verbindet. Wer also nach einer Führung Wasserwerk Leipziger Straße oder einem offenen Tag in Potsdam sucht, findet hier ein echtes, aber zeitlich begrenztes Besuchsangebot. ([swp-potsdam.de](https://www.swp-potsdam.de/de/wasser/tag-der-offenen-t%C3%BCr-wasserwerk/))

Modernisierung, Pumpentausch und Klimaschutz

Ein wichtiger Teil der aktuellen Geschichte des Wasserwerks ist die laufende Modernisierung. EWP investiert nach eigener Darstellung gezielt in den Ausbau und die Weiterentwicklung seiner technischen Infrastruktur, um den Energiebedarf bei der Trinkwassergewinnung und -verteilung zu senken. Der Pumpentausch im Wasserwerk Leipziger Straße ist dabei ein besonders greifbares Beispiel. Neue Pumpen, so EWP, senken den Stromverbrauch im Betrieb und tragen gleichzeitig zur Reduzierung der CO2-Emissionen bei. Der Nutzen ist also doppelt: Die Versorgung bleibt sicher, und der ökologische Fußabdruck der Wasserversorgung wird kleiner. Für eine wachsende Stadt wie Potsdam ist das ein zentraler Punkt, weil Infrastruktur nicht nur leistungsfähig, sondern auch nachhaltiger werden muss. Die offizielle Projektkommunikation zeigt damit sehr deutlich, dass das Werk Teil der kommunalen Klimastrategie ist und nicht nur als historischer Ort betrachtet wird. ([swp-potsdam.de](https://www.swp-potsdam.de/de/wasser/pumpentausch-im-wasserwerk-leipziger-stra%C3%9Fe/))

Auch der Verantwortungsbericht 2024 von Stadtwerke Potsdam verweist darauf, dass EWP im Bereich der Trinkwassergewinnung strategisch bedeutsame Maßnahmen weiterverfolgt und dabei unter anderem die Kapazitätserweiterung im Wasserwerk in der Leipziger Straße erwähnt. Zusammen mit der fortlaufenden Sanierung und der Pumpenerneuerung ergibt sich das Bild eines Standorts, der schrittweise fit für die Zukunft gemacht wird. Für Nutzer, die nach Kapazität, Neubau, Sanierung oder Modernisierung suchen, ist das ein starkes Signal: Das Wasserwerk Leipziger Straße ist kein abgeschlossener Altbestand, sondern ein fortlaufend entwickeltes System, das Versorgungssicherheit, Effizienz und Klimaschutz miteinander verbinden soll. Gerade in einer Zeit, in der Energieverbrauch, CO2-Einsparung und Versorgungssicherheit immer stärker zusammen gedacht werden, erhält das Werk damit eine zusätzliche Relevanz weit über Potsdam hinaus. ([swp-potsdam.de](https://www.swp-potsdam.de/content/stadtwerke/pdf_6/swp_verantwortungsbericht_2024.pdf?utm_source=openai))

Quellen:

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